Gefährliche Körperverletzung auf der Wiesn

Zigarette auf Wange von Sitznachbarin ausgedrückt

München - Schwere Verbrennungen zog sich eine junge Frau in einem Wiesn-Festzelt zu, als ein Sitznachbar auf ihrer Wange eine Zigarette ausdrückte. Gegen den Täter wird ermittelt.

Ein 41-jähriger Freisinger setzte sich gegen 15.30 Uhr gegen das Rauchverbot in Festzelten durch und steckte sich eine Zigarette an. Wie die Münchner Polizei berichtet, drückte er den brennenden Glimmstengel ohne erkennbaren Grund an der Wange einer 20-jährigen Sitznachbarin aus.

Die Frau erlitt dabei Verbrennungen und musste ambulant behandelt werden. Der Täter konnte durch die Polizei identifiziert und festgenommen werden. Gegen den Mann wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Trotz Verbot: Viele qualmen in den Wiesn-Zelten

Obwohl das Rauchverbot in den Wiesn-Festzelten nun schon seit drei Jahren gilt, halten sich nicht alle daran. Unter den Bänken liegen Kippen, auf den Gängen halten betrunkene Mädels den Glimmstengel versteckt Richtung Boden und aus den Toiletten steigen nicht selten Rauchschwaden auf.

ol

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