Gastronom muss abbauen

Jetzt steht ein Zaun um den Wiesn-Schwarzbau

+
Hinter Gittern: Mittlerweile wurde um die ohne Genehmigung errichtete Almhütte ein Bauzaun errichtet. Die Türen der Hütte blieben geschlossen.

München - Der Betreiber des nicht genehmigten Party-Stadls fügt sich offenbar der Beseitigungsanordnung des Planungsreferats. Bis Donnerstagnachmittag wurde dagegen kein Widerspruch eingelegt – die Hütte muss abgebaut werden.

Karla Schilde, die Sprecherin des Referats, sagte: „Es wäre im Interesse des Gastronoms, nicht als schwarzes Schaf in Erinnerung zu bleiben.“ Zwischen dem Gastronom Thomas Hirschberger, der gleichzeitig Geschäftsführer der Burger-Kette „Hans im Glück“ ist, und der Stadt gibt es einen Pachtvertrag für das Volksbrausebad und den kleinen Platz davor. Anfang nächsten Jahres soll hier eine Wirtschaft entstehen. Gestern jedenfalls blieb die Almhütte am Bavariaring neben dem ehemaligen Volksbrausebad geschlossen, ein Bauzaun sperrte das Gelände ab.

Bereits am Samstag wurde bekannt, dass es sich bei der Hütte um einen Schwarzbau handelt. Dass der Stadl aber erst am Mittwoch geschlossen wurde, erklärt das Planungsreferat mit der vielen Arbeit, die man mit dem restlichen Oktoberfest habe. Am Montag habe man zudem eine erste Nutzungsuntersagung ausgesprochen. Diese erfolgte jedoch lediglich mündlich.

Gastronom Thomas Hirschberger dürfte diese Verzögerung gefreut haben, seine Hütte war in der Zwischenzeit gut besucht. Hirschberger selbst war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Patrick Wehner

Auch interessant:

Lesen Sie auch:

Wiesnwirte rechnen vor: So viel nehmen wir wirklich ein

Wiesnwirte rechnen vor: So viel nehmen wir wirklich ein

Bierpreis-Zoff: Schmid hü, Reiter hott! Wer hat Zügel in der Hand? 

Bierpreis-Zoff: Schmid hü, Reiter hott! Wer hat Zügel in der Hand? 

Bierpreis-Streit eskaliert: Schmid sagt Gespräch mit Wirten ab

Bierpreis-Streit eskaliert: Schmid sagt Gespräch mit Wirten ab

Immer teurer? Die Wahrheit über Bier, Brezn, Streifenkarte und Co.

Immer teurer? Die Wahrheit über Bier, Brezn, Streifenkarte und Co.

Kommentare