Wirte-Napoleon spricht für den kleinsten Wiesn-König

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Waren 60 Jahre lang befreundet: Wirte-Napoleon Richard Süßmeier (r.) und Willy Heide († 91).

München - Ein großer Abschied für den kleinsten Großgastronom der Stadt: Am Freitag wird Wiesn-Urgestein Willy Heide († 91) in Planegg beigesetzt.

Die Wirte-Legende (Bräurosl, Heide-Volm) war am vergangenen Samstag im Krankenhaus Dritter Orden an schweren inneren Blutungen verstorben.

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Die Trauerfeier mit anschließender Beerdigung beginnt um 10 Uhr auf dem Planegger Friedhof. „Wir rechnen mit über 1000 Gästen. Einige brechen sogar ihren Urlaub ab, um meinem Vater die letzte Ehre zu erweisen“, sagt Georg Heide, der Sohn des Verstorbenen. Fast zwei Stunden wird die Beisetzung dauern. Die Angehörigen und die engsten Freunde werden in der Aussegnungshalle Platz nehmen, die Raum für etwa 150 Menschen bietet. Über Lautsprecher wird die Trauerfeier auf die Freifläche vor der Halle übertragen.

Die Könige der Wiesn

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Der Münchner Pfarrer Rainer Maria Schießler wird die Trauerfeier abhalten. Mehrere Redner werden dem Verstorbenen gedenken. Neben einem Vertreter der Paulaner-Brauerei spricht auch die Planegger Bürgermeisterin Annemarie Detsch. Der ehemalige Wiesn-Wirte-Sprecher Richard Süßmeier hält im Namen der Wiesn-Wirte die Trauerrede. „Wir waren 60 Jahre befreundet, da gibt’s viel zu erzählen“, sagt der langjährige Freund der Familie.

OB Christian Ude ist wegen einer Auslandsreise verhindert, Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl wird die Stadt München vertreten: „Ich habe einen lieben, persönlichen Freund verloren und die Wiesn eine Legende, die aber bleibt.“

Nach der Trauerfeier zieht der Trauerzug zum Familiengrab, wo Willy Heide neben seiner Frau Fanny beigesetzt wird – seine große Liebe war bereits 1985 nach 33 Ehejahren verstorben. Am Donnerstag findet zudem um 18 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria Eich ein Requiem für den Verstorbenen statt. Georg Heide: „Das hat sich mein Vater so gewünscht.“

Christina Schmelzer

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