Wiesn-Wirte überfallen und ausgeraubt!

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Schock in Paris für das Ehepaar Kuffler

Paris - Diese Reise in der Stadt der Liebe wird den Kufflers noch lange als Albtraum in Erinnerung bleiben: Doris und Roland sind bei einem Besuch in Paris überfallen und ausgeraubt worden.

„Der Schreck steckt mir heute noch in den Knochen“, sagte die Seniorchefin des Münchner Gastroimperiums der tz. Die Familie bewirtet unter anderem das Weinzelt auf der Wiesn, das Seehaus im Englischen Garten und das Spatenhaus an der Staatsoper.

Die Wiesn-Wirte aus den großen Festzelten

Die Könige der Wiesn

Das Überfall-Drama geschah, wie Kuffler-Sprecherin Christine Da Silva gestern bestätigte, bereits am 24. Januar, einem Montagabend. Das Ehepaar Kuffler war in die französische Hauptstadt gejettet, um eine Möbelmesse zu besuchen. Am Flughafen Charles de Gaulle warteten sie auf ein Taxi. Die Kufflers vermuten, dass sie dabei bereits beobachtet und ausgespäht worden sind. Denn Doris Kuffler trug einen edlen Pelzmantel.

Später, als die Mietdroschke auf der Fahrt in die Pariser Innenstadt in stockenden Verkehr geraten war, zerriss plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Vorfreude aufs Hotel. Ein Stein flog in das hintere Seitenfenster, die Scheibe splitterte. Blitzschnell griff ein Ganove in den Wagen und schnappte sich den Mantel, den Doris Kuffler neben sich auf dem Rücksitz liegen hatte. „Nicht auszudenken, was bei diesem brutalen Vorgehen alles passieren hätte können. Es war ein Riesen-Glück, dass meine Frau nicht verletzt worden ist“, sagte der Münchner Gastro-König.

Der Dieb konnte in die Pariser Nacht flüchten. Kufflers erstatteten Anzeige, bislang ohne Ergebnis. Danach fuhren sie weiter ins Hotel. Dort mussten sie allerdings nicht nur das Abendessen, sondern auch einen der gewaltigen Schocks ihres Lebens verdauen. „Sie sind trotzdem in Paris geblieben, haben tapfer wie geplant die Messe besucht“, erzählt Sprecherin Da Silva.

Glück im Unglück: Roland Kuffler, der nach eigenen Angaben gerne so ziemlich alles versichert, was man in Deutschland versichern kann, hatte auch eine Police für den Pelzmantel seiner Frau abgeschlossen. So wird er die etwa 10 000 Euro Diebstahl-Schaden wahrscheinlich ersetzt bekommen.

Inzwischen haben sich die Kufflers von dem Schreck einigermaßen erholt. Gestern gingen sie gemeinsam in die Oper, dort waren sie bei Münchens Stadtsparkassen-Chef Harald Strötgen eingeladen. Gesprächsstoff gab’s also reichlich – nicht nur über die Inszenierung ...

bez

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