Jubiläum des Bier & Oktoberfestmuseums

Wiesn-Wirte: Ein Prost mit dem Innenminister

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Beim Jubiläum des Bier & Oktoberfestmuseums stoßen die Wiesn-Wirte mit Bayerns Innenminister Joachim herrmann ( CSU, links) an.

München - Am Montagabend hat das Bier- und Oktoberfestmuseum sein achtjähriges Jubiläum. Grund genug für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, mit den Wiesn-Wirten anzustoßen.

Zwischen Marienplatz und Isar­tor versteckt sich ein echtes Schmuck­stück bayer­ischer Tradi­tion: das älteste Bürger­haus Münchens, dessen Geschichte bis ins Jahr 1340 zurück­reicht.

In dem denkmal­ge­schützten Gebäude wurde im September 2005 das Bier & Oktoberfestmuseum eröffnet. Das Museumsstüberl mit seiner bayerisch gemütlichen Atmosphäre ist beliebter Treffpunkt für Münchner und Touristen, wobei 85 % der Besucher aus München und dem Umland kommen. Besonderes beliebt sind die Bierverkostungen mit Führung durch das Museum, begleitet von kulinarischen Schmankerln aus der bayerischen Küche.

Am Montag feierte das Bier- und Oktoberfestmuseum sein achtjähriges Jubiläum. Traditionell lädt Lukas Bulka, Leiter des Museums, den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, die Brauereichefs, Wiesnwirte, Repräsentanten des Katastrophenschutzes und des Viktualienmarktes zum geselligen Beisammensein in das Museumsstüberl. Als Vertreter der Stadt München kam Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid. Toni Roiderer, Wiesnwirte-Sprecher, überreichte Herrmann den neuen Masskrug der Wiesnwirte. Roiderer: „Normalerweise verschenke ich ja einen größeren Krug, aber der ist leider nicht geliefert worden.“

Hier stoßen die Wiesnwirte mit Bayerns Innenminister an

Hier stoßen die Wiesnwirte mit Bayerns Innenminister an

Von Hanns-Werner Glöckle bekam Herrmann einen Strauss mit bayerischen Schmankerln inklusive Riesenradi. Glöckle witzelnd: „Ich habe ja einen großen Krug vom Toni erwartet, jetzt ist es ein kleiner, da wird der Strauss gar nicht reingehen.“ Anschließend zapfte Herrmann, nach eigenen Aussagen auch „Wiesn-Minister“, das Fass Bier mit vier Schlägen an. Herrmann: „Ich freu mich sehr auf die Wiesn weil ich denke, daß wir nach einem langen Wahlkampf auf der Wiesn endlich ausspannen können. Man genießt das Bier, weil die politische Auseinandersetzung dann vorbei ist. Dieses Jahr beginnt die Wiesn an meinem Geburtstag am 21. September, da werde ich besonders gern die erste Maß trinken.“ Er besuche allerdings lieber die Bierzelte als die Fahrgeschäfte.

Wiesn-Ehrenrat Hermann Memmel freut sich besonders auf die Oide Wiesn, er wird im Festzelt Tradition das Anzapfen übernehmen. Memmel: „Schauen wir mal ob ich sogar ein bisserl besser bin wie der Oberbürgermeister.“ Memmel fährt gerne die traditionellen Fahrgeschäfte, mit seinen Enkeln allerdings auch mal die Wilde Maus.

Bei bayerischen Schmankerln und süffigem Münchner Bier haben bis in die Abendsstunden auch gefeiert: Dr. Marc Eisenbarth (Cafe Guglhupf), Hanns-Werner Glöckle (Glöckle-Wirt), Anneliese Haberl (Ochsenbraterei), Wiggerl Hagn (Löwenbräu), Herbert Heilmeier (Heinz Hühnerbraterei), Christl Hochreiter (Haxnbraterei), Werner Hochreiter (Zur Bratwurst), Dr. Jannik Inselkammer (Augustiner), Werner Kasper (Wildmosers Entenbraterei), Bernhard Klier (Löwenbräu), Dr. Michael Möller (Hofbräu), Heiner Müller (Paulaner), Manfred Newrzella (Münchner Brauereien), Florian Oberndorfer ( Knödelei), Toni Roiderer (Hacker) Antje Schneider (Ochsenbraterei), Christian Schottenhaml (Schottenhaml Festzelt), Ricky Steinberg (Hofbräu), Andreas Steinfatt (Hacker Pschorr) Lorenz Stiftl (Zum Stiftl) und Wirte Napoleon Richard Süssmeier

ih

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