Die Wiesn trauert um Karl-Heinz Wildmoser

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Karl-Heinz Wildmoser war Wiesn-Wirt in der Hühner- und Entenbraterei. 

München - Nicht nur die Münchner Löwen trauern um den ehemaligen Präsidenten des TSV 1860 München. Auch das Münchner Oktoberfest hat mit Karl-Heinz Wildmoser einen seiner großen Wirte verloren.

“Er war eine richtige Legende und ein barockes altbayerisches Urgestein“, sagte Festleiterin Gabriele Weishäupl der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch. Bis zuletzt sei er als Wirt der Hühner- und Entenbraterei auf dem größten Volksfest der Welt, aber auch als Chef des Gasthofs Hinterbrühl und der Traditionsgaststätte Donisl am Münchner Marienplatz präsent gewesen, sagte die Münchner Tourismuschefin. “Ich bin erschüttert und traurig. Wir haben ein Stück Wiesn verloren.“

Bilder aus 200 Jahren Wiesn-Geschichte

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Wildmoser war seit 1981 auf dem Oktoberfest - der Betrieb seines Zeltes sei auch bei der diesjährigen Jubiläumswiesn vom 18. September bis 4. Oktober gesichert, sagte Weishäupl. Er sei mit seiner Frau Therese gemeinsam Vertragspartner für das Fest gewesen. “Sie steigt sofort als unter alleiniger Vertragspartner ein.“

Nach Informationen der Münchner Klinik Rechts der Isar starb Wildmoser am frühen Mittwochmorgen an einem Herzstillstand als Folge einer massiven Lungenembolie. Vor einigen Tagen hatte es bereits Meldungen über seinen angeschlagenen Gesundheitszustand gegeben.

dpa

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