Das Wiesn-Plakat soll die Poller verschönern

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Insgesamt 50 je zwei Meter hohe Betonpoller sollen das Oktoberfest vor Terror-Angriffen schützen. Sie werden noch mit Plakaten verschönert.

München - Die Beton-Poller an der Theresienwiese sollen das Oktoberfest vor Anschlägen schützen. Verdirbt das die Wiesn-Laune? tz-Reporter Johannes Welte sprach darüber mit Münchens Tourismus-Chefin Gabriele Weishäupl.

Wichtigste Botschaft: Die Sicherheitspoller werden noch verschönert!

Grüß Gott Frau Weishäupl! Dieses Jahr wird es wieder umfangreiche Sicherungsmaßnahmen für das Oktoberfest geben. Wie kommt das bei den Wiesn-Gästen an?

Gabriele Weishäupl: Unsere Erfahrungen aus dem vorigen Jahr sind positiv, die Gäste haben gesagt: Wir fühlen uns sicher. Die Bürger begrüßten die Verkehrsberuhigung und Präsenz der Polizei, die auch ein wachsames Auge auf heimkehrende Wiesn-Besucher hatte.

Sind die jetzt aufgestellten Poller kein Dämpfer für die Festfreude?

Tourismus-Chefin Gabriele Weishäupl zeigt das Modell einer beklebten Säule.

Weishäupl: Sie sehen im Moment noch abweisend aus. Sie werden aber bald kreativ gestaltet. Wir als Tourismus-Büro werden sie in freundlichem Grün gestalten, auf dem das Wiesn-Plakat abgebildet ist, ein Wiesn-Plan sowie ein Festprogramm zur 200jährigen Jubiläumsfeier. Außerdem werden 70 Blumenbehälter aufgestellt, bepflanzt mit Tagetes, Salbei, Geranien und fleißigen Lieschen.

Aber auch diese Kübel dienen der Sicherheit…

Weishäupl: Die Menschen vertrauen den Sicherheitsvorkehrungen. Schon voriges Jahr haben sie sich nicht vom Feiern abhalten lassen, das belegen die Besucherzahlen.

Mit wieviel Zuspruch rechnen Sie heuer?

Weishäupl: Wir haben heuer schon einen Zuwachs von 12,6 Prozent bei den Übernachtungen – großteils Gäste aus dem Ausland. Das wird erfahrungsgemäß auch für die Wiesn gelten. Auch das Jubiläum wird mehr Gäste anziehen. Wir wollen aber keine Rekorde, sondern ein friedliches und qualitätsvolles Fest.

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