Rotes Kreuz berichtet

20 Prozent mehr Bierleichen als 2011

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Das Rote Kreuz leistet während der Wiesn Schwerstarbeit.

München - Das Rote Kreuz hat in der ersten Wiesn-Woche deutlich mehr Alkoholopfer gezählt als vor einem Jahr. Die Zahl stieg um fast 20 Prozent an.

Wie die Helfer zur Oktoberfest-Halbzeit am Sonntag mitteilten, haben 445 meist junge Menschen unter 30 ihre Kondition über- und die Wirkung des Festbiers unterschätzt. Damit stieg die Zahl der sogenannten Bierleichen um fast 20 Prozent. Die Zahl der Jugendlichen unter 16, die wegen eines Vollrauschs versorgt werden mussten, blieb mit 9 aber etwa konstant. Insgesamt mussten bisher 2587 Menschen ärztlich behandelt werden, gut 11 Prozent mehr. „Bei den aufgetretenen Temperaturschwankungen hatten mehr Wiesngäste mit Herz- und Kreislaufbeschwerden zu kämpfen“, sagte der Chef der Sanitätsstation, Dr. Hans Finkel.

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dpa

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