300 Wiesn-Ochsen vor dem Feuertod gerettet

Ismaning - Bis zur Erschöpfung haben 60 Feuerwehrenleute am Montag auf Gut Karlshof um das Leben von rund 300 Ochsen gekämpft. Die Tiere von dem Gut bei Ismaning werden üblicherweise auf der Wiesn verspeist.

Die Feuerwehren aus Ismaning und Unterföhring wurden um 10.44 Uhr zu dem Brand auf Gut Karlshof alarmiert. Ein Heuhaufen - rund 6 Meter hoch, 15 Meter breit und 20 Meter lang - hatte zu brennen begonnen. Vermutlich hatte er sich selbst entzündet. In einem aufreibenden, aber sehr effektiven Löscheinsatz musste die Feuerwehr ca. 300 Ochsen aus einem rund 1300 Quadratmeter großen Stallgebäude retten, auf das die Flammen bereits übergegriffen hatten.

In einem konzentrierten Einsatz mit mehreren Rohren unter Einsatz von Schaummittel gelang es den Feuerwehren Ismaning und Unterföhring, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Noch während der Anfangsphase wurde das Stallgebäude mit mehreren Lüftern entraucht. Mehrere Feuerwehrmänner hatten aufgrund der hohen Temperaturen unter Atemschutz mit kurzfristigen Erschöpfungszuständen zu kämpfen. Die Löscharbeiten werden vermutlich noch bis Mitternacht dauern.

Die Ochsen von Gut Karlshof werden üblicherweise auf dem Oktoberfest in der Ochsenbraterei verspeist; die jetzt geretteten dürften wohl nächstes Jahr dran sein.

Wiesn-Ochsen vor dem Feuertod gerettet

Wiesn-Ochsen vor dem Feuertod gerettet

mm

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