Wiesn: Kopfgeld-Kontrollen in Puffs

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Bordellbetreiber kämpfen mit allen Mitteln um ihre Wiesn-Kunden.

München - Wegen der Kopfgeld-Zahlungen von Puff-Betreibern an Taxler, die ihnen gezielt Gäste von der Wiesn anliefern, hat die Polizei 56 Taxler kontrolliert und 70 Fahrgäste befragt.

Die Wiesn ist für die Münchner Bordelle jedes Jahr ein gutes Geschäft. Deshalb kämpfen die Puffbetreiber mit allen Mitteln um ihre Kunden und zahlen ein sogenanntes Kopfgeld an Taxifahrer, wenn sie Gäste in ihr Etablissement kutschieren.

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Der Kampf um die Bordell-Kunden mündete in den vergangenen Jahren immer öfter auch in Auseinandersetzungen zwischen den Betreibern. Teilweise kam es zu gefährlichen Körperverletzungen und Drohungen, berichtet die Polizei.

Zudem wurde bekannt, dass Taxifahrer vor den Cabaretbetrieben in der Innenstadt gezielt Männer ansprechen, um sie für Fahrten ins Bordell zu überreden - aufgrund der Sperrbezirksverordnung dürfen in der Innenstadt keine sexuellen Dienste angeboten werden.

Deshalb führte die Polizei nun eine Razzia in vier Bordellen durch. Insgesamt wurden außerdem 56 Taxis kontrolliert und 70 Fahrgäste befragt.

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