Wiesn-Promis vom Mittwoch

Für uns soll's rote Rosen regnen

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Claudia Effenberg und Simone Ballack in Käfer's Schänke

München - Was machen Claudia Effenberg und Simone Ballack mit einem riesigen Strauß Rosen? Wir sagen Ihnen, wie und wo die Wiesn-Promis am Mittwoch gefeiert haben.

Seine Party gehört zur Wiesn wie der Rausch – ein alljährlich wiederkehrendes Ritual: Lustig, ausgelassen, – und immer voll. Zu Schorsch Dinglers Stammtisch in Kufflers Weinzelt am ersten Wiesnmittwoch kommen Freunde und Prominenz besonders gerne – so familiär sitzt man sonst kaum zusammen. Da bleiben die alten Weißt-du-noch-damals?-Geschichten nicht aus. Die tz spitzte die Ohren, als so mancher von seinem ersten richtigen Rausch erzählte...

Regisseur Joseph ­Vilsmaier war gerade 15 Jahre alt – und hat auf einer Berghütte zu oft zu tief ins Bierglas geschaut. „Wo das war, weiß ich nicht mehr. Aber was für ein Theater meine Mutter gemacht hat, das weiß ich noch heute!“ Apropos Familienstreit: Am Freitag zeigt das ZDF Vilsmaiers neuen Film Der Meineidbauer“. „Dieses Thema ist ewig aktuell“, weiß er. Seine Lebensgefährtin ­Birgit Muth lässt ganz die Finger vom Alkohol. „Die hat das japanische Zen-Gen“, scherzt Vilsmaier. „Sie hat Angst vorm Rausch.“

Wenig Alkohol ist auch das Motto von Schauspielerin Ilse Neubauer. „Zum Lustig sein brauch’ ich keinen Schluck!“ Sie war ein junges Mädchen, als Freunde sie mit zum Starkbier auf den Nockherberg genommen haben. „Anschließend waren wir im Kino. Als sich dort in der ersten Szene die Räder einer Lokomotive drehten, ist es mit mir passiert, mir wurde wahnsinnig schlecht.“

Jugendsünden halt – die hatte auch Schauspieler Wolfgang Fierek: „Mei, ich war 15, im Landschulheim und so verliebt in Gretel. Nach dem ersten Kuss dachte ich, wir sind zusammen. Als sie am nächsten Tag mit einem anderen erschien, habe ich mich am Bier festgehalten. Das Erwachen am nächsten Tag war grausam, ich glaube, deshalb bin ich nie ein leidenschaftlicher Bier-Trinker geworden.“

Den ersten Rausch, den hatte Elmar Wepper auf der Wiesn: „Ich war 16 und habe drei Mass geschluckt!“ Anschließend habe er zwar nach Hause gefunden, sein Moped jedoch nicht mehr. „Meine Mutter hat mir am nächsten Tag verboten, die Schule zu schwänzen.“

Auch Ehefrau Anita ­Wepper war 16, als sie mit dem kräftigen Wiesnbier ihre ersten Erfahrungen machte: „Meine Schwester und ich waren von einer Brauerei eingeladen, und irgendwie waren die Krüge immer voll.“

Noch viel früher musste Schauspieler Hansi Kraus lernen, was passieren kann, wenn man sich verbotenerweise am Alkohol vergreift: „Ich war gerade mal zwölf Jahre alt und habe bei einer Premierenfeier zwei Flascherl Enzian-Schnaps erwischt. Danach weiß ich nichts mehr ...“

Filmriss – den hatte auch TV-Produzentin­ Susanne Porsche , nachdem sie als Studentin einen wilden Mix „aus sieben verschiedenen Rum-Sorten“ trank. Oder Schauspielerin Ulrike Kriener: „Bei mir war es Metaxa! Seitdem – und das ist lange her – kann ich keinen mehr riechen, geschweige denn einen trinken.“

An die Geschichten aus der Vergangenheit knüpft gerade der neue Alte-Kommissar Jan-Gregor Kremp an. „Es ist schön, wieder hier zu sein. Ich habe hier acht Jahre Theater gespielt. Jetzt genieße ich es, wieder alte Freunde und Kollegen zu treffen.“

So feierten die Promis am Mittwoch

So feierten die Promis am Mittwoch

Ebenfalls mitgefeiert haben: DJ John Munich (zog als 16-Jähriger mit Papa Udo ­Jürgens einmal durch die Bars). Er freut sich auf seinen nächsten Live-Aufritt am 30. Oktober im Rilano No.6. Ebenfalls mitgefeiert: Designerin Petra Perle, Maler Wolfgang Prinz, Michael van ­Almsick (Global Concerts), Axel Munz (Angermaier), ­Frederic Meisner, Soo Leng ­Kuchenreuther, die Wiesnwirte Peter und ­Alexandra ­Pongratz und Kabarettist und Schauspieler ­Andreas Giebel.

Für uns soll's rote Rosen regnen

Am Mittwochabend hieß es an einem Tisch in Käfer’s Wiesn-Schänke: Ladys only! Mit dabei: Simone ­Ballack, Ex von Fußballer Michael Ballack, der just an diesem Abend in seinen 37. Geburtstag hineinfeierte – wenige Tische weiter.

Doch die Damen können sich auch alleine vergnügen. Und von wem ist jetzt der fantastische Rosenstrauch? Noch nachträglich von Ehemann Stefan zum Geburtstag? „Alles nur geliehen“, weiß Claudia Effenberg. Von einer Rosenverkäuferin, die zufällig des Weges kam.

Linda von Beck/ Maria Zsolnay

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