Wiesn-Chef Reiter happy

"Die Leute haben ein sonniges Gemüt bewiesen"

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Dieter Reiter (l.), hier mit Karin Seehofer, Edmund Radlinger und einigen Kindern

München - Über ein weitgehend friedliches und entspanntes Oktoberfest hat sich dessen Chef Dieter Reiter in seiner vorläufigen Bilanz am Freitag gefreut.

„Es ist eine klassische Herbstwiesn“, sagte Reiter zwei Tage vor Ende des größten Volksfestes der Welt. „Trotz der Kälte haben die Leute ein sonniges Gemüt bewiesen, sie wollten einfach feiern und gut gelaunt sein.“

Ähnlich hatte sich zur Halbzeit am vergangenen Wochenende die Polizei geäußert und von weniger Gewaltdelikten und Verletzten berichtet. Insgesamt rechnen die Veranstalter in diesem Jahr mit über sechs Millionen Besuchern. Genaue Zahlen wollen die Stadt München und die Polizei zum Abschluss der Wiesn am Sonntag nennen.

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„Der absolute Renner heißt natürlich "Oide Wiesn"“, sagte Reiter. Bis zu 50 000 Besucher pro Tag besuchten das abgesperrte Gelände am Rande der Theresienwiese, darunter viele Familien und Ältere. Sie genossen die Attraktionen und Fahrgeschäfte des historischen Teils ebenso wie die Bierzelte, in denen es mit Volksmusik sehr viel traditioneller zugeht, als auf dem Rest der Festwiese. „Die "Oide Wiesn" entspannt auch das restliche Oktoberfest“, glaubt Reiter.

Auch das Wetter habe mitgespielt. „Es hat bislang nur einen Tag wirklich geregnet“, sagte der Wiesn-Chef - vor dem trüben Samstag, wohlgemerkt. Viele Besucher hätten sich deshalb in den Biergärten niedergelassen. Die Zelte hätten deshalb seltener wegen Überfüllung geschlossen werden müssen.

dpa

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