Wiesn 2011: Polizei bekämpft Taschendiebe und Masskrug-Attacken

+
Wie sicher wird die Wiesn 2011? Die Polizei wähnt sich gerüstet

München - Wie sicher ist die Wiesn? Diese Frage stellt sich auch heuer wieder. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gibt eine Antwort, die Polizei Tipps, wie man sich vor Trickdieben schützt:

Lesen Sie auch:

Ordner sollen Wiesn-Gedränge entzerren

Wiesn: Behinderungen ab Donnerstag

Jahr für Jahr zieht die Wiesn nicht nur tausende Touristen, sondern auch zahlreiche Taschendiebe an. Einen besonderen Augenmerk legt die Polizei auf organisierte Gruppen. Nach den heftigen Masskrug-Attacken, die im Jahr 2010 zu lebensbedrohlichen Verletzungen führten, hofft die Polizei auf eine Besserung. Ein Schläger wurde sogar wegen versuchter Tötung angezeigt. Um solche gefährlichen Zwischenfälle zu vermeiden, setzt die Polizei auf 300 Beamte auf und 200 Beamten im Umkreis der Wiesn.

 Das Ziel für Polizeivizepräsident Robert Kopp: "Die Sicherheit auf der Wiesn und der Schutz der Besucher hat für uns oberste Priorität". Präventiv wurden in Zusammenarbeit mit dem KVR zahlreiche Betretungsverbote erlassen.

So haben Sie die Wiesn noch nie gesehen

So haben Sie die Wiesn noch nie gesehen

"Gewalttätigkeiten werden von der Polizei nicht toleriert", bekräftigt Kopp. Unterstützt werden die Polizisten wieder von 17 Videokameras, die allein im vergangenem Jahr rund 100 Fälle verhinderten oder aufklärten. Hilfe kommt auch dieses Jahr wieder von zahlreichen Beamten aus dem In- und Ausland.

Wie jedes Jahr appelliert Kopp an die Wiesnbesucher: "Geben Sie den Langfingern keine Chance". Die Tipps vom Polizeivizepräsident:

- Wertsachen in verschiedenen verschlossenen Innentaschen, am besten am Körper tragen

- auf Taschen oder ähnliches verzichten oder mit der Verschlussseite am Körper tragen

- Geldbörse beim Bezahlen nicht aus der Hand legen

- Wenn Sie Handtasche/Rucksack mitführen, besonders im Bierzelt nicht aus den Augen lassen.

Die Wiesn-Bierpreise seit 1810

Die Wiesn-Bierpreise seit 1810

Bislang gibt es noch keine konkrete islamistischen Terrordrohung. Trotzdem wurde ein Sicherheitskonzept erarbeitet. Ergebnis: Drei Sperrringe und 180 Sicherheitspoller.

Aufgrund dieser Sperrmaßnahmen empfiehlt die Polizei: „Kommen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Oktoberfest!“. Und falls Sie sich doch entscheiden mit dem Auto oder Fahrrad zu kommen, dann bleiben Sie nüchtern. Die Polizei wird zur Wiesn verstärkt Alkoholkontrollen im Stadtgebiet und den umliegenden Landkreisen durchführen.

ms

Auch interessant:

Lesen Sie auch:

Wiesnwirte rechnen vor: So viel nehmen wir wirklich ein

Wiesnwirte rechnen vor: So viel nehmen wir wirklich ein

Bierpreis-Zoff: Schmid hü, Reiter hott! Wer hat Zügel in der Hand? 

Bierpreis-Zoff: Schmid hü, Reiter hott! Wer hat Zügel in der Hand? 

Bierpreis-Streit eskaliert: Schmid sagt Gespräch mit Wirten ab

Bierpreis-Streit eskaliert: Schmid sagt Gespräch mit Wirten ab

Immer teurer? Die Wahrheit über Bier, Brezn, Streifenkarte und Co.

Immer teurer? Die Wahrheit über Bier, Brezn, Streifenkarte und Co.

Kommentare