Das 176. Oktoberfest will mit neuen Türmen hoch hinaus / Schweinegrippe „kein Thema“

Wiesn 2009: Das sind die Glanzlichter

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Das Oktoberfest lockt heuer mit zahlreichen neuen Attraktionen.

München - In 49 Tagen wird das Schottenhamelzelt wieder zum Nabel der Welt. „O’zapft is!“ heißt der Startschuss für die erwarteten sechs Millionen Wiesn-Besucher.

Am Donnerstag verrieten Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl und Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft, die Glanzlichter auf dem 176. Oktoberfest:

  •  Neu sind die Wildstuben in der Schaustellerstraße. Das Zelt im Gewand eines Forsthauses bietet 250 Plätze und Wild-Gerichte von Rehragout bis Hasenpfeffer.
  • Sechs Fahrgeschäfte haben Wiesn-Premiere. Die Sensation soll The Tower werden. Auf neun Ebenen verspricht er die perfekte Illusion von Vulkanausbrüchen und fremden Galaxien. Was fehlt, ist der TÜV. Weishäupl ist „zuversichtlich“, dass der 35 Meter hohe Turm rechtzeitig startklar ist.
  • Flip Fly heißt die brandneue Rundum-Überkopf-Schaukel, 24 Meter hoch, mit Gondeln, die sich um die eigene Achse drehen.
  •  Parkour ist die Weiterentwicklung des Fahrgeschäfts „Polyp“. Ein rasantes Auf und Ab für die ganze Familie.
  • Der Techno Power nimmt Sie mit auf volle Fahrt im High-Speed-Karussell!
  • In den 18 Meter hohen Silberturm dürfen schon kleine Gäste ab 1,20 Metern einsteigen.
  • Die Hex’n-Wipp’n verspricht eine verrückte Fahrt durch Licht- und Bewegungseffekte – und ist quasi die moderne Version der traditionellen Hexenschaukel.
  • Der Spar-Tipp von Gabriele Weishäupl: In der Kalbskuchl kostet die Mass Bier mittags nur 5,90 Euro. Der reguläre Masspreis hat sich heuer  zwischen 8,10 und 8,60 € eingependelt und liegt 3,8 Prozent über dem Vorjahr.
  • Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid, der nach einer Operation am Fuß zurzeit im Rollstuhl sitzt, bis zur Wiesn aber wieder auf den Beinen sein möchte, ermahnte vor allem die jungen Festbesucher: „Bitte kommt am Wochenende nicht mehr schon um 6 oder 7 Uhr Früh auf die Wiesn. Wir haben massive Sicherheits- und Lieferprobleme! Wenn sich das nicht ändert, machen wir die Zelte 2010 am Wochenende erst mittags auf!“
  •  Achtung, Schweinegrippe: Die Festleitung sieht das Virus derzeit nicht als Bedrohung für die Wiesn, München und der Freistaat hätten aber entsprechende Maßnahmen getroffen wie ausreichend Medikamente besorgt. „Die Schweinegrippe ist kein Wiesn-Thema, sondern ein Problem überall dort, wo viele Menschen sind. Also auch im Fußballstadion“, sagte Weishäupl. Der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ kümmere sich um das Thema. Simone Herzner

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