München bei Touristen so beliebt wie nie!

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Tourismuschefin Gabriele Weishäupl vermeldet wieder einen Tourismus-Rekord in München.

München - Die Landeshauptstadt meldet erneut einen Tourismusrekord! Die Zahl der Gäste ist im neunten Jahr in Folge gestiegen. Wir zeigen, woher die München-Touristen kommen.

Besser kann eine Amtszeit wohl nicht enden! „Es ist für mich eine schöne und triumphale Aufgabe, einen Rekordabschluss zu vermelden!“, verkündete Tourismus-Chefin Gabriele Weishäupl am Donnerstag auf ihrer letzten Pressekonferenz. Mit 5,9 Millionen Übernachtungsgästen war 2011 das neunte Rekordjahr in Folge! Dieses Ergebnis ist das beste seit Beginn der Aufzeichnungen 1912. Die Welt liebt München!

„Wir hatten zum ersten Mal keinen Einbruch nach den Passionsspielen in Oberammergau“, sagte Weishäupl. Gleich in fünf Monaten (Juni, Juli, August, September und Oktober) konnte die Stadt über eine Million Übernachtungen registrieren. Durchschnittlich blieben die Gäste zwei Tage. Die 58 500 Betten in 400 Hotels sind zu rund 70 Prozent ausgelastet – Rekord in Deutschland! Die Gäste, die im Hotel übernachteten, gaben 213 Euro pro Tag aus. Insgesamt bescheren die Touristen der Stadt 7,2 Milliarden Euro!

Aus welchen Ländern die Touristen nach München strömen: Zum Vergrößern der Grafik bitte HIER KLICKEN.

3,4 Millionen der Gäste kommen aus Deutschland (plus 7,8 Prozent), 2,6 Millionen aus dem Ausland (plus 4,7 Prozent). Die meisten Übernachtungen gönnten sich die Gäste aus den USA, Italien, Großbritannien, Arabischen Golfstaaten, Schweiz, Russland und Österreich. Interessant sind die Zuwächse: Mit 12,6 Prozent mehr Gästen sind die Asiaten ganz groß im Kommen! Wieder spiegeln sich die wirtschaftlichen Verhältnisse der Länder in unseren Tourismus-Zahlen wieder. Die sogenannten BRIC-Länder strömen hierher: Die Brasilianer, Russen, Inder und Chinesen machen zusammen mittlerweile 10,3 Prozent der Gäste aus (plus 2,2 Prozent). „In diesen Ländern hat das Tourismusamt eigene Vertretungen“, erklärt Weishäupl. Die US-Amerikaner dagegen übernachteten 6,8 Prozent weniger, die Italiener ein Prozent weniger. Die Araber, die in den vergangenen Jahren immer mehr in die Landeshauptstadt kamen, waren diesmal zwar länger da, aber insgesamt kamen 6,3 Prozent weniger Gäste als 2010.

Zum Abschluss bezog die Tourismus-Chefin noch Stellung: „Ja zur dritten Startbahn! Damit der Tourismus weiter wächst …“

nba

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