Er warf Gurkenstücke, da warf sie einen Masskrug

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Kommt ein Masskrug geflogen...

München - Er fand's lustig, sie offenbar nicht: Ein Wiesnbesucher aus Australien bekam von seiner Bierbanknachbarin einen Masskrug an den Schädel, weil er Gurkenstücke auf sie geworfen hatte.

Eine 23-jährige Münchnerin hat gestern bei zwei Besuchern eines Festzeltes auf der Wiesn arge Kopfschmerzen verursacht. Die junge Dame hatte sich mit einem 26-jährigen Australier zunächst gut verstanden, aber der Spaß war für sie vorbei, als der wohl aus Übermut begann, sie mit Gurkenstücken zu bewerfen. Um den Jux zu beenden, fiel ihr nichts besseres ein, als sich einen leeren Masskrug zu schnappen und den gezielt gegen den Kopf des Australiers zu werfen. Leider traf sie auch - die Folge: eine Schwellung am Kopf des Grünzeugschmeißers.

Doch der Zorn der aufgebrachten Frau war damit noch nicht verraucht: Sie griff zu einem weiteren Masskrug und zielte noch einmal auf den Mann. Diesmal verfehlte das zweckentfremdete Wurfgeschoss allerdings sein Opfer und traf den Kopf einer unschuldigen 23-Jährigen aus dem Straubinger Landkreis, die das Pech hatte, in der Schusslinie zu sitzen. 

Der Australier wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, die Straubingerin erlitt eine Platzwunde, die ambulant in der BRK-Wiesnwache versorgt wurde.

Ordner des Zeltes hinderten die Masskrugwerferin daran, weiteren Schaden anzurichten. Die alarmierte Polizei nahm sie fest, jetzt wird die rabiate Dame den Ermittlungsrichter kennenlernen.

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