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Bierpreisdeckel - ja oder nein? Stimmen Sie ab

Der Streit um die Bierpreisbremse für die Wiesn schwelt seit Tagen. Die Wirte schäumten über den Vorschlag von Wiesn-Chef Josef Schmid, die CSU konterte. Doch was sagen die Bürger?   

München - Die Sicherheitsvorkehrungen auf der Wiesn haben der Stadt zuletzt Zusatzkosten in Millionenhöhe verursacht. Um das zu finanzieren, muss sich die Stadt etwas einfallen lassen. Die Idee von Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU): Eine Umsatzpacht für die Wirte der großen Wiesn-Zelte. Damit könnte das benötigte zusätzliche Geld hereinkommen. Doch damit einher geht die Sorge, die Wirte könnten die Mehrkosten auf das Bier umlegen und damit für einen drastischen Anstieg des Bierpreises sorgen. Deshalb plant Schmid eine Deckelung des Bierpreises bis 2019. 10,70 Euro, teurer soll die Mass in den drei Jahren nicht werden. 

Die Wirte schäumen. Sie beklagen eine Einmischung in die Marktwirtschaft, schließlich würden ihre Fixkosten ja auch steigen. Sie drohten damit, in dem Fall eben andere Preise zu erhöhen, um weiterhin kostendeckend wirtschaften zu können. Daraufhin kritisierten Schmid und CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl die Wirte wiederum scharf. Der Streit drohte immer mehr zu eskalieren. 

Zuletzt meldete sich nun OB Dieter Reiter zu Wort: Er forderte, alle Beteiligten sollten zu einem sachlichen Gespräch zusammenkommen und den Streit beilegen. 

Was denken Sie? Wäre eine Deckelung des Bierpreises zielführend? Ist sie sogar notwendig? Oder geht die Idee am Problem vorbei? 

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Rubriklistenbild: © dpa

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