"Schluss mit willkürlichen Getränkepreisen"

Bürgerbegehren will 7 Euro pro Wiesn-Mass

München - Der Verein gegen betrügerisches Einschenken startet ein Bürgerbegehren gegen teures Bier auf dem Münchner Oktoberfest.

„Es muss Schluss sein mit der permanenten, willkürlichen Erhöhung der Getränkepreise auf der Wiesn“, sagte Vereinspräsident Jan-Ulrich Bittlinger am Freitag in München. Er forderte eine Höchstgrenze von 7,10 Euro für die Wiesn-Maß - und auch für alkoholfreie Getränke. Diese Höchstgrenze müsse in der städtischen Betriebsordnung des Oktoberfestes stehen. Pro Jahr soll der Preis nur um jeweils 15 Cent teurer werden.

Wiesn 2012: Die Bierpreise aus den großen Zelten

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„Was bitte rechtfertigt es, dass die Maß Bier auf dem Oktoberfest über zwei Euro mehr kostet als im teuersten Biergarten Münchens?“, fragte Bittlinger. Die Wiesn startet am 22. September mit dem traditionellen „O'zapft is“. Die Maß Bier auf dem größten Volksfest der Welt nähert sich in diesem Jahr der magischen 10-Euro-Grenze und kostet zwischen 9,10 und 9,50 Euro. Damit ist das Bier durchschnittlich 3,86 Prozent teurer als im Vorjahr.

Die Stadt prüft als Veranstalterin des Oktoberfestes, ob die von den Wirten genannten Bierpreise angemessen sind, und vergleicht sie mit den Preisen im Stadtgebiet. Dort kostet die Maß nach Stadtangaben zwischen 6,60 und 8,80 Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © Westermann

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