Wirte, Trachtler und Schützen

Das erwartet München bei den Wiesn-Umzügen

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Hier geht’s am Wochenende lang: Die Grafik zeigt den Weg, den die Festwirte und Brauereien am Samstag auf die Wiesn nehmen (grüne Linie), und den Zug der Trachten und Schützen am Sonntag (rote Linie).

München - Für viele sind sie mit das Schönste am Oktoberfest: Am ersten Wiesn-Wochenende ziehen erst die Wirte und Brauereien und dann die Trachtler und Schützen durch die Stadt.

Am kommenden Wochenende beginnt das Oktoberfest – und während die einen das erste Bier im Festzelt kaum erwarten können, ist für viele Traditionsbewusste der Trachten- und Schützenzug am Sonntag das Schönste. Auch am Samstag gibt es schon etwas zu sehen an Münchens Straßen, wenn die Wirte und Brauereien auf die Festwiese einziehen.

Die Grafik zeigt den Weg der beiden Umzüge. Die grüne Linie steht für den Einzug der Festwirte und Brauereien. Vor dem offiziellen Wiesn-Start am Samstag um 12 Uhr versammeln sich die feierlich geschmückten Wagen an der Josephspitalstraße. Um 10.45 Uhr geht es von dort aus los über die östliche Sonnenstraße, die Schwanthalerstraße, die Hermann-Lingg-Straße und den Bavariaring zur Theresienwiese. Auf dem Oktoberfestgelände ist an der Wirtsbudenstraße Endstation – von da aus gehen die Wirte in ihre jeweiligen Zelte, wo pünktlich um 12 Uhr überall angezapft wird.

Einen längeren Zugweg, nämlich rund sieben Kilometer, haben am Sonntag die etwa 9000 Trachtler und Schützen vor sich (rote Linie). Sie ziehen ab 10 Uhr durch folgende Straßen: Maximilianstraße, Residenzstraße, Ludwigstraße – hier gibt es eine kleine Schleife an der Galeriestraße –, Brienner Straße, Kardinal-Faulhaber-Straße, Promenadeplatz, Pacellistraße, Lenbachplatz, Stachus, Sonnenstraße – hier wird gewendet –, Schwanthalerstraße, Paul-Heyse-Straße, Kaiser-Ludwig-Platz, Schubertstraße und schließlich über den Esperantoplatz auf die Festwiese. Das Ganze dauert etwa zwei Stunden – und marschiert wird bei jedem Wetter. Seit 1950 findet der Trachtenfestzug regelmäßig statt. Das erste Mal gab es ihn bereits 1835 – zu Ehren der Silberhochzeit von König Ludwig I und Therese von Bayern.

akg

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