So umweltfreundlich ist die Wiesn

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Von links nach rechts: Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP), Wirts-Ehepaar Georg und Daniela Heide, Umweltminister Markus Söder (CSU).

München - Öko-Strom und Mehrweg-Geschirr tun dem Geldbeutel der Wiesn-Wirte gut. Jetzt bekamen auch noch alle großen Zelte das Bayerische Umweltsiegel für das Gastgewerbe.

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Alle 15 Wiesnwirte mit großen Festzelten haben heuer das “Bayerische Umweltsiegel für das Gastgewerbe“ bekommen. “Das Münchner Oktoberfest steht nicht nur für Tradition und Tourismus. Die Wiesnwirte übernehmen auch Verantwortung beim Umweltschutz“, sagten Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) und Umweltminister Markus Söder (CSU) am Montag bei der Verleihung mit Bayerns Dehoga-Präsident Ulrich Brandl laut Mitteilung. “Wiesnwirte sind Botschafter für nachhaltiges Wirtschaften.“

Wiesn 2011: Die Bierpreise aus den großen Zelten

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Bayern oder Ballermann: Die Zelte im Vergleich

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Söder lobte das Engagement der Wiesnwirte beim Energiesparen und bei der Abfallvermeidung. “Die Wiesnwirte schonen damit nicht nur die Umwelt, sondern auch ihr Budget.“ Die Wirte verzichteten etwa auf Einweggeschirr und bezögen immer mehr Öko-Strom.

Zeil hob die Bedeutung der Umweltleistungen für den Tourismus hervor. Das Oktoberfest sei ein “Flaggschiff des Bayerntourismus“ und ein “wichtiger Imageträger für den Freistaat“. “Das vorbildliche Umweltengagement der Wiesnwirte hat deshalb Signalwirkung für den gesamten Bayerntourismus.“

Sie sind die Könige der Wiesn: Die Wirte aus den großen Festzelten

Die Könige der Wiesn

Dehoga-Präsident Brandl sagte, mit dem Umweltsiegel ausgezeichnete Betriebe leisteten ein extrem hohes Maß an Umweltschutz. “Sie sind Vorzeigebetriebe, an denen die Branche sich messen muss.“ Grundlage für die Vergabe sind mehr als 30 Kriterien aus umweltrelevanten Bereichen wie Energie, Wasser und Abfall. Zusätzlich besuchen unabhängige Prüfer die Betriebe.

Der große Wiesn-Kalorien Check

Der große Wiesn-Kalorien-Check

Von den Baumaterialien über die Verwendung regionaler Produkte bis zur energieeffizienten Festzelttechnik seien viele Umweltleistungen für den Gast nicht sichtbar. Das Umweltsiegel soll Gastronomen anspornen, freiwillig ihr Umweltengagement auszubauen.

dpa

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