Udo Jürgens findet seine Wiesn-Hits zum Heulen

Schlagerstar Udo Jürgens muss bei seinen eigenen Liedern weinen. Das sagte er gegenüber der "Zeit". In dem Interview spricht er auch darüber, was er denkt, wenn die Wiesn-Band "Aber bitte mit Sahne" grottenschlecht spielt:

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“Ich sehe erwachsene Männer und Frauen in Tränen aufgelöst - dann packt es mich selbst auch“, sagte er der “Zeit“. Ihm passiere es sogar, dass er Tränen in den Augen habe und Probleme, die Töne zu kontrollieren, "weil es im Moment zu stark wird“. Jürgens erklärte, dass Melodik und Harmonik die beiden Elemente seien, die Emotionen erzeugten. Lieder könnten mit Text und Musik “Hirn und Herz ansprechen“.

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Wenn dann “ein guter Text und die passende Musik zusammenkommen, dann löst das die stärksten Emotionen aus“. Wichtig seien dabei volkstümliche Refrains, die jeder mitsingen könne, fügte der 75-Jährige hinzu. Ein guter Refrain werde bereits beim zweiten Mal verinnerlicht, unbewusst freue sich der Hörer auf dessen Wiederkehr - und das wiederum erzeuge Wohlbefinden. Wenn etwa auf dem Oktoberfest die Leute bei “Griechischer Wein“ oder “Aber bitte mit Sahne“ auf die Bänke stiegen, dann sitze er “irgendwo in der Ecke und steige innerlich mit auf die Bank“, erklärte er. Auch wenn dabei die Band schlecht spielt - das sei ihm “vollkommen wurscht“.

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