Ude: Für Krätz kann es gefährlich werden!

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OB Christian Ude ärgert sich über Sepp Krätz (r.)

München - Nach der „grandiosen, glanzvollen Jubiläums-Wiesn 2010“ teilte OB Christian Ude bei der Schlussfeier aus, einmal positiv und einmal negativ.

München leuchtet“ gab’s für Fest­ring-Chef Karl-Heinz Knoll. Und eine unmissverständliche Mahnung richtete er an Hippodrom-Wirt Sepp Krätz. Öffentlich gewordene Vorwürfe des Personals wegen Handgreiflichkeiten hatten im Nachhinein einen Schatten auf das Oktoberfest geworfen.

Ude verpackte seinen Ärger in Satire. Das seien ja ganz neue Zukunftsaussichten, „da heißt es nicht nur beim Schichtl: ,Heute wieder Hinrichtung’, sondern vor dem Bierzelt: ‚Heute wieder Wirtshausschlägerei — wir verhauen nur die eigenen Leute!‘“

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Er selbst und Wirtschaftsreferent Dieter Reiter „halten diese Vorwürfe für keine Bagatelle“. Sollten sie sich bei der nun angekündigten Überprüfung bestätigen – „wobei es sehr auf die Art der Gewaltanwendung ankommt“– wäre das möglicherweise Anlass für eine Abmahnung für Wiesn-Wirt Krätz. Die Stadt sei sehr auf den makellosen Ruf der Wiesn bedacht. Ude: „Im Wiederholungsfall könnte es echt gefährlich für ihn werden.“

BW.

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