Nächstes Jahr gibt’s zum 200. Geburtstag ein Pferderennen

So wird die Jubiläumswiesn

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OB Christian Ude verriet am Donnerstag die Pläne für die Jubiläumswiesn.

München - Die Hochzeit des bayerischen Kronprinzen Ludwig mit Therese von Sachsen-Hildburghausen jährt sich 2010 zum 200. Mal. Schon lange machen sich die Verantwortlichen Gedanken, wie das Jubiläum begangenen werden soll. Münchens OB Christian Ude verriet schon heuer etwas von den Plänen.

Wie anno 1810, als aus Anlass der Vermählung von Ludwig mit Therese von Sachsen-Hildburghausen ein Galopprennen auf der Theresienwiese abgehalten wurde, soll es auch nächstes Jahr ein Pferderennen geben! Aus dem Rennen entwickelte sich allmählich das große Oktoberfest.

Austragungsort des Jubiläums-Pferderennens soll der südliche Bereich der Theresienwiese sein, auf dem alle vier Jahre das Bayerische Zentrale Landwirtschaftsfest stattfindet. Dort soll ein Rennparcours aus Sand aufgeschüttet werden, verriet Löwenbräu-Vorstandsmitglied Karl Heinz Knoll.

400 Meter lang soll die Bahn werden, auf der die Profi-Jockeys ihre Runden drehen werden. Außerdem plant der von OB Ude geleitete Jubiläums-Arbeitskreis einen historischen Festzug vom Marienplatz zum Südteil der Theresienwiese.

Hier wollen die Stadt, der Festring, die Wiesn-Wirte, die Brauereien, die Schaustellerverbände und der bayerische Brauerverband in mehreren Zelten die Fest-Geschichte dokumentieren. Auch im Stadtmuseum sowie im Bier- und Oktoberfestmuseum sowie in der Kongresshalle an der Theresienhöhe sollen Ausstellungen 200 Jahre Münchner Wiesn-Geschichte dokumentieren.

Auch ein „Rekommandeur-Wettbewerb“ ist vorgesehen, bei dem die besten Jahrmarkt-Schreier ihr Können beweisen sollen. Zudem soll eine Sonderbriefmarke mit Sonderstempel herausgegeben werden.

Außerdem veranstaltet die Stadt den Kinder-Malwettbewerb: „So sehe ich die Wiesn“ sowie einen Fotowettbewerb „Mein Wiesn-Foto“. Und dann sollen nächstes Jahr noch fünf Ehepaare unter dem Motto „Bayer sucht Sächsin“ von OB Christian Ude getraut werden – in Erinnerung an die Hochzeit von Prinz Ludwig mit Therese von Sachsen-Hildburghausen, die ja eigentlich im fränkischen Thüringen geboren wurde, nur ein paar Hundert Meter von der heutigen bayerischen Grenze entfernt. Aber das wird wohl keinen der Jubiläumsgäste stören.

J. Welte

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