"Sie wollte Sex"

Wiesn-Vergewaltiger vor Gericht

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Amang S. auf der Anklagebank.

München - Wegen Vergewaltigung einer jungen Oktoberfestbesucherin muss sich ein 40 Jahre alter Angeklagter vor dem Münchner Landgericht verantworten. Er wehrte sich gegen die Vorwürfe.

Kein Geldbeutel, kein Handy! Verzweifelt irrte Julia G. (18, Name geändert) in der Nacht zum 23. September 2005 übers Oktoberfest. Ihre Sachen hatte ihre Freundin in der Handtasche, doch diese hatte Julia auf dem Weg von der Toilette aus den Augen verloren. Die U-Bahn hatte das Rolltor schon runtergelassen.

Was nun? Da kam Amang S. auf sie zu, versprach ihr Hilfe. In ihrer Verzweiflung folgte sie dem 41-Jährigen. Dieser zerrte sie laut Anklage jedoch plötzlich in einen Hinterhof und drückte sie mit Gewalt gegen eine Mauer. Er soll ihr die Kleider vom Leib gerissen und sie brutal vergewaltigt haben! Erheblich verletzt lief die junge Frau schließlich im Hauptbahnhof Beamten der Bundespolizei in die Arme. Sie musste sofort ärztlich behandelt werden. Vom Täter fehlte lange jede Spur.

Der in München lebende Iraker konnte erst im September 2012 aufgrund eines DNA-Treffers ermittelt werden. Am Donnerstag begann vor dem Landgericht der Prozess gegen den Koch. Er bestreitet das Verbrechen: „Ich habe sie nicht vergewaltigt.“ Er gibt zu, dass er mit der 18-Jährigen Sex hatte, doch diese habe freiwillig mitgemacht. Eine Erklärung für die Unterleibs-Verletzungen seines Opfers hat er aber nicht. Der Prozess geht weiter.

ebu

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