So findet der Wiesnwirt Ruhe

Sepp Krätz auf Schmusekurs

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Sepp Krätz mit seinen Wagyu-Rindern.

München - Ganz schön turbulent war’s im letzten Jahr rund um Sepp Krätz. Der eine oder andere hatte den Kultwirt des Hippodroms ja sogar schon für die Wiesn 2012 abgeschrieben – nach den Razzien wegen Steuerhinterziehung.

Da tut Ruhe doch ganz gut – und ein paar Streicheleinheiten und etwas Abwechslung auch. Die findet Krätz zum Beispiel bei den Rindern, die er seit gut einem Jahr auf dem elterlichen Hof am Ammersee züchtet. Dabei handelt es sich übrigens nicht um bayerische Rindviecher, sondern um edle Wagyu-Rinder. Die gibt’s eigentlich nur in Japan, aber Krätz ist es gelungen, ihr wertvolles Erbmaterial in Amerika aufzutreiben. Das Bayerische Wirtschaftsministerium räumt der Zucht hohes Potenzial ein. Da muss man die Tiere doch lieb haben.

Mein Fit-Tipp

Der Einsatz auf der Wiesn verlangt einem Wirt alles ab. Um nie den Überblick zu verlieren, übt Sepp Krätz deshalb äußerste Disziplin und achtet vor allem auf eines: „Ich trinke so viel Wasser wie nur irgend möglich.“ Und zur Stärkung der Abwehrkräfte setzt Krätz auf gesunde Ernährung. Sein Tipp: Radieschen. Und zwar pur, nur mit einer Prise Salz gewürzt. „Hätten Sie gewusst, dass ein Radi unseren Tagesbedarf an Vitamin C deckt?“, lacht er. Klar, dass Radieserl natürlich auch zu seiner Wiesn- Leibspeise (siehe rechts) gehören – wenn auch nur, um dieses Schmankerl perfekt abzurunden.

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