Rotlicht-Report zur Wiesn

Callboy (33) machte den Frauen Konkurrenz

München - Ganz schön sündig! Die Polizei hat das Rotlichtmileu zur Wiesn wieder durchleuchtet und ist dabei mehrmals fündig geworden. Ein Callboy machte den Frauen Konkurrenz. Der Rotlicht-Report zur Wiesn:

Insgesamt hat das Kommissariat 35 der Münchner Polizei während der Wiesn 39 Prostitutionsbetriebe, zwei Cabaretbetriebe, eine Anbahnungszone, 35 Massagebetriebe und vier sogenannte "Stricher-Brennpunkte" überprüft.

Dabei hat sie 304 Prostituierte, 51 Tänzerinnen in Cabaretbetrieben, 54 Masseusen, 29 Personen aus dem Stricher-Milieu und 87 sonstige Milieu-Personen kontrolliert - und ist dabei fündig geworden. 

Die Polizei nahm eine Person fest, die mit Haftbefehl ausgeschrieben war, weil sie Ausweispapiere gefälscht hatte.

Außerdem stellten die Beamten mehrere Vergehen und Ordnungswidrigkeiten gegen die verbotene Haus- und Hotelprostitution innerhalb des Sperrbezirks und zum Teil schwerwiegende Verstöße gegen Auflagen des Kreisverwaltungsreferates fest. 

Dabei überführten sie auch einen Callboy (33). Dieser bot seine Dienste innerhalb des Sperrbezirkes für Frauen an.

Die Polizei stellte bei ihren Stichproben fest, dass zur Wiesnzeit in den legalen Betrieben doppelt so viele Prostituierte arbeiten wie sonst. Besorgniserregend findet die Polizei die Zahl der Prostituierten zwischen 18 und 21 Jahren - fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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