Roiderers schwerstes Oktoberfest

München - Der Mann ist eine Institution auf dem Oktoberfest, schon seit 1989 mit von der Partie und als Wirte-Sprecher prägt Toni Roiderer das größte Bierspektakel der Welt wie kaum ein anderer.

Doch die bevorstehende 22. Wiesn wird die schwerste seines Lebens. Nach dem tragischen Tod seines Sohnes Markus (tz berichtete) kämpfen Roiderer und seine Familie um Normalität – sofern dies überhaupt möglich ist: „Das Geschäftliche geht seinen Gang, aber wie es in den Herzen ausschaut, ist ein anderes Thema“, sagt Andreas Steinfatt, ein enger Freund der Familie.

„Wir müssen damit fertig werden, unser Markus hätte auch gewollt, dass alles weiterläuft wie vorher. Er war mein Held, hat Tapferkeit bewiesen, obwohl er bereits ein Jahr lang wusste, dass er an dem Tumor sterben wird“, erzählt Roiderer im tz-Gespräch.

„Wir haben die Stärke, mit dem Verlust zu leben – aber es fällt so verdammt schwer.“ Trotzdem reißt sich Roiderer immer wieder zusammen – und die Gäste in seinem Hacker-Zelt sollen so professionell versorgt werden wie all die Jahre zuvor: „Wie gesagt: Es muss weitergehen – und es wird weitergehen.“

bez

Rubriklistenbild: © jantz

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