Rauchverbote in Deutschland und der Welt

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USA :Es gibt kein einheitliches Rauchverbot. "No smoking" heißt es in allen öffentlichen Einrichtungen und auf Flügen. Besonders strenge Rauchverbote in und zum Teil auch vor geschlossenen, öffentlich zugänglichen Räumen gelten in den Bundesstaaten New York , Kalifornien, Massachusetts, Ohio, New Jersey und Florida. Seit 2006 gibt es auch in Nevada ein Rauchverbot am Arbeitsplatz. Gequalmt werden darf nur in reinen Schankwirtschaften, Bordellen und Raucher-Räumen in Casinos. In Iowa, South Carolina, Wisconsin, Indiana und Virginia scheiterte ein generelles Rauchverbot in Gaststätten .
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Spanien: Seit Januar 2006 gilt ein landesweites Rauchverbot in kulturellen Einrichtungen, Einkaufszentren, öffentlichen Verkehrsmitteln und Bürogebäuden. Für kleinere Wirtshäuser gibt es Ausnahmen: In Lokalen mit einer Fläche unter 100 Quadratmetern entscheidet der Wirt, ob gequalmt wird oder nicht. Ab 100 Quadratmetern muss der Kneipier eine spezielle Fläche (höchstens ein Drittel der Gesamtfläche!) abtrennen, wenn er das Rauchen in seienm Lokal erlauben möchte.
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Großbritannien: Sowohl in Pubs als auch in Restaurants , gilt ein generelles Rauchverbot. Dieses betrifft sogar Privatclubs, die nur Mitgliedern zugänglich sind. Auch in öffentlichen Gebäuden und am Arbeitsplatz ist das Rauchen untersagt. Außerdem müssen alle Fußballstadien rauchfrei bleiben. Wer dort qualmt, muss eine Strafe von 50 Pfund bezahlen und wird im Wiederholungsfall des Stadions verwiesen.
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Italien: Seit 2005 gilt ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und in allen Gaststätten, Bars, Cafes und Kneipen. Erlaubt ist das Qualmen aber in geschlossenen, hermetisch abgedichteten Räumen mit separatem Lüftungssystem. Diese dürfen maximal die Hälfte der gesamten Fläche umfassen. Problem: Die Auflagen für diese Raucherräume sind derart umfangreich, dass sich die Einrichtung für viele Kneipiers wirtschaftlich nicht mehr rechnet.
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Frankreich: Seit 2007 gilt ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen wie Behörden, Schulen, Museen, Flughäfen. Zum 1. Januar 2008 müssen Zigartten auch in Restaurants , Bars, Nachtclubs, Discos und Casinos aus bleiben. Allerdings dürfen Wirte hermetisch schließende und mit Ventilatoren ausgestattete Raucherräume einrichten. Im Hotelzimmer dürfen Gäste weiterhin qualmen.
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Türkei: Im Januar hat das Parlament ein strenges Rauchverbot eingeführt. Dieses gilt an öffentlich zugänglichen Orten, also in Restaurants , Bars oder Discos. Raucherräume oder andere Ausnahmen sind in der Gastronomie nicht erlaubt. Lediglich in Hotels dürfen solche Räume eingerichtet werden. Mitte 2009 soll das Gesetz vollständig in Kraft treten.
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Griechenland: Ein generelles Rauchverbot herrscht in der Gastronomie in öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln sowie am Arbeitsplatz. In Restaurants und Lokalen gilt ein beschränktes Rauchverbot. Zumindest theoretisch. Denn in der Praxis ignorieren die Griechen größtenteils das Verbot (außer in Krankenhäusern) - und das, obwohl Verstöße sogar mit Gefängnisstrafen bis zu drei Monaten bestraft werden können.
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Baden-Württemberg: Seit August 2007 gilt ein Rauchverbot in der Gastronomie. Ausgenommen sind Lokale mit separaten Raucherraum und Festzelte mit zeitlich befristeten Veranstaltungen. Nur für Discos gilt die Ausnahmeregelung nicht. Schüler ab der 11. Klasse und Lehrer dürfen in Gymnasien und Berufsschulen in speziell eingerichteten Zonen rauchen.

München- Ein Überblick über die unterschiedlichen Regelungen.

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