Er soll trauern und nicht feiern!

Promi-Wirt Krätz: Zeltverbot für Jackos Vater!

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Sepp Krätz hat angeblich Jackos Vater ein Zeltverbot erteilt.

Münche - Der Promi-Wiesn-Wirt Sepp Krätz wollte angeblich den Vater von Michael Jackson aus Pietätsgründen nicht in sein Festzelt lassen. Das Management von Jackson erklärt indes, Michaels Vater habe nie die Absicht gehabt, das Hippodrom zu besuchen.

Bis zu seinem Tod hat Michael Jackson unter seinem Vater Joe Jackson (81) gelitten. Unter dem Mann mit dem zerfurchten Gesicht, der ihn ins Show-Business gedrängt, ihn drangsaliert und geschlagen haben soll. Joe Jackson hat aus seinem berühmten Kind ein Leben lang Profit geschlagen. Und er will sich auch nach Michael Jacksons Tod im Glanz seines Sohnes sonnen – und zwar auf der Wiesn!

Michael Jacksons Tod am 25. Juni 2009 lag noch keine drei Monate zurück, als Vater Joe über eine Agentur bei Hippodrom-Wirt Sepp Krätz nach einem Tisch am ersten Wiesn-Samstag fragen ließ. Doch Promi-Wirt Krätz erteilte dem Jackson-Vater eine Absage, wie er auch stern.de sagte. Dabei wäre Joe Jackson bei seinem Deutschland-Besuch – er war zum Beispiel am ersten Wiesn-Montag auf Schloss Atzelsberg bei Erlangen – wohl nur zu gern im Wiesn-Rampenlicht gestanden. Dumm gelaufen für den fragwürdigen Papa, der die Rechnung ohne den Wirt gemacht hatte.

Joseph Jacksons Europa-Manager Ralf Seßelberg wies den Bericht indes am Mittwoch als “völlig frei erfunden“ zurück. Jackson habe nie die Absicht gehabt, das Festzelt zur besuchen.

So feierten die Promis auf der Wiesn

Diese Promis feierten am Dienstag auf der Wiesn

Im tz-Interview spricht Sepp Krätz über seine Gründe für die Absage:

Herr Krätz, warum haben Sie Joe Jackson abgesagt?

Sepp Krätz: Der Mann hat gerade erst seinen Sohn beerdigt, da kann er doch nicht zum Feiern auf die Wiesn kommen! Das ist doch unanständig. So etwas unterstütze ich nicht.

Hätten Sie Joe Jackson einen Tisch gegeben, wenn sein Sohn nicht vorher gestorben wäre?

Krätz: Ich bin mir nicht sicher. Ich lehne Wichtigmacher ab, die nur aus PR-Gründen auf die Wiesn kommen und gar nicht richtig feiern und die Stimmung genießen wollen.

Haben Sie noch anderen Promis den Einlass verwehrt?

Krätz: Ich habe Angela Ermakowa, die Besenkammer-Affäre von Boris Becker, mit ihrer Tochter Anna nicht reingelassen. Die wollten doch nur eine Show auf Kosten des Kindes.

Welche Promis begrüßen Sie dagegen gern?

Krätz: Thommy Gottschalk – er will auch heuer noch kommen. Für ihn steht die Wiesn im Vordergrund. Er begrüßt eine Viertelstunde seine Fans, dann kümmert er sich um seine Frau und die Buben. Das ist mir sympathisch. Toll finde ich auch DJ Ötzi – der geht auf die Wiesn aus Überzeugung, für ihn ist es nicht wichtig, ob Kameras dabei sind.

Vor drei Jahren war Paris Hilton bei Ihnen. Wie war sie?

Krätz: Sagen wir’s mal so: Ich möchte sie nicht zur Freundin haben …

Simone Herzner

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