Mit Dieter Reiter und Josef Schmid

Wiesn-Rundgang: Diese Neuheiten wurden präsentiert 

München - Zwei Tage vor dem Startschuss für das Oktoberfest 2014 stellte der Wirtschaftsreferent und Oktoberfest-Chef Josef Schmid die Neuheiten vor. Beim traditionellen Presserundgang war auch OB Dieter Reiter dabei.

Wieder einmal hatten die Journalisten Glück: Zum traditionellen Presserundgang über die Wiesn gab es Sonne satt. Bei traumhaftem Wetter startete die Tour auf der "Oidn Wiesn", wo gleich drei Neuheiten vorgestellt wurden. Wiesn-Chef Schmid leitete die Tour. Zu Beginn ergriff auch OB Dieter Reiter kurz das Wort. Er verkündete, dass er dem Anstich am Samstag gelassen entgegenblicke. Er habe vergangenen Mittwoch bereits geübt und sei nun "tiefenentspannt":

Presserundgang auf der Wiesn

Oktoberfest Presserundgang
Presserundgang auf der Wiesn: Zwei Tage vor dem offiziellen Start des diesjährigen Oktoberfests, stellten Oberbürgermeister Dieter Reiter und Wiesn-Chef Josef Schmid beim die Neuheiten vor. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Presserundgang auf der Wiesn: Zwei Tage vor dem offiziellen Start des diesjährigen Oktoberfests, stellten Oberbürgermeister Dieter Reiter und Wiesn-Chef Josef Schmid beim die Neuheiten vor. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Presserundgang auf der Wiesn: Zwei Tage vor dem offiziellen Start des diesjährigen Oktoberfests, stellten Oberbürgermeister Dieter Reiter und Wiesn-Chef Josef Schmid beim die Neuheiten vor. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Auf der Oidn Wiesn kann man eine Runde auf dem Springpferdkarussell "Evergreen" drehen.  © vh
Oktoberfest Presserundgang
Auch Dieter Reiter und Josef Schmid wagten eine Fahrt im Karussell... © vh
Oktoberfest Presserundgang
... und hatten sichtlich ihren Spaß. © vh
Der neue OB fühlt sich wohl auf dem Karussell-Pferd - kein Wunder, wenn man Reiter heißt. © Schlaf
Oktoberfest Presserundgang
Eine Institution auf der Wiesn: Das Riesenrad. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Das Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn. © vh
Oktoberfest Presserundgang
So sieht es im Festzelt Tradition von innen aus. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Im Museumszelt stehen nostalgische Schiffsschaukeln. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Aus dem Jahr 1900 stammt die Schießbude auf der Oidn Wiesn. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Maximilian Fritz erklärt die Besonderheiten. © vh
Presserundgang Oktoberfest
Und Josef Schmid versucht sein Glück. © Schlaf
Oktoberfest Presserundgang
Und Josef Schmid versucht sein Glück. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Beim Presserundgang führt eine Blasmusik zu den einzelnen Neuheiten. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Das zweite Festzelt auf der Oidn Wiesn ist das Herzkasperlzelt. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Was wäre die Wiesn ohne den Duft nach gebrannten Mandeln? © vh
Oktoberfest Presserundgang
Besitzer Karl Heinz Wittmann (l.) zeigt sein Märchenhängekarussell. © vh
Oktoberfest Presserundgang
1905 ließ Anton Wittmann, der Urgroßvater des heutigen Besitzers, ein Fliegerkarussell mit Hängekörben und Pferden erbauen. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Schiffschaukeln - noch immer ein beliebter Spaß auf der Wiesn. © vh
Oktoberfest Presserundgang
In allen erdenklichen Formen und Farben gibt es wieder die beliebten Wiesn-Herzal. © vh
Oktoberfest Presserundgang
In allen erdenklichen Formen und Farben gibt es wieder die beliebten Wiesn-Herzal. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Auf zur nächsten Neuheit auf der diesjährigen Wiesn. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Das Big Bamboo. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Die Schaustellerfamilie Hempen will mit dem Laufgeschäft einen hawaiianischen Südseezauber auf die Wiesn holen. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Kubanischer Salsa und karibische Klänge erwarten die Besucher von Big Bamboo. © vh
Presserundgang Oktoberfest
Samba-Tänzerinnen sorgen für Urlaubsstimmung. © Schlaf
Oktoberfest Presserundgang
Samba-Tänzerinnen sorgen für Urlaubsstimmung. © vh
Presserundgang Oktoberfest
Auch bei Dieter Reiter. © Schlaf
Oktoberfest Presserundgang
Samba-Tänzerinnen sorgen für Urlaubsstimmung. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Samba-Tänzerinnen sorgen für Urlaubsstimmung. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Bei Big Bamboo gilt es einen Erlebnisparcour zu bewältigen. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Eine unheimlich Begegnung der dritten Art soll Wiesn-Gästen im Encounter geboten werden. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Karl Häsler (l.) und sein "Encounter"-Team freuen sich auf die Wiesn-Besucher. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Karl Häsler (l.), der auf der Wiesn schon mit seinem Fahrgeschäft "Sensorium" stand, erklärt seine Simulation im "Encounter". © vh
Oktoberfest Presserundgang
Die wohl größte Neuheit auf dem Oktoberfest 2014: Das Marstall. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Die Musikbühne ähnelt einem Karussell. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Der Festwirt Siegfried Able präsentiert stolz seinen Marstall. © vh
Oktoberfest Presserundgang
Er und seine Familie freuen sich auf die künftigen Gäste im Marstall. © vh

Neu auf der Oidn Wiesn: Zwei Karussells und eine historische Schießbude

Das Springpferdekarussell "Evergreen" ist ein traditionelles Fahrgeschäft aus dem Jahr 1910. Im Laufe der Zeit war das historische Karussell verfallen. Die Schausteller-Familie Ernst restaurierte die Pferde und Ölmalereien in mühevoller Kleinarbeit. Jedes Pferd ist ein Unikat. Heuer können Groß und Klein das historische Fahrgeschäft und sein nostalgisches Flair auf der Oidn Wiesn genießen.

Auch einen neuen alten Schießstand gibt es 2014 zu bewundern: Der Antiquitätenhändler Maximilian Fritz erwarb die Schießbude 1968 von Kunigunde Keppler. Das Schießgeschäft stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Liebevoll restauriert erstrahlt die Schießbude nun auf der Oidn Wiesn in neuem Glanz. Das Besondere: Die beweglichen Zielscheiben sind Originale aus den Jahren 1880 bis 1920.

Für Kinder gibt es dieses Jahr neu auf der Oidn Wiesn das Märchen-Hängekarussell: Das ursprünglich 1905 erbaute Karussell überstand den Zweiten Weltkrieg und wurde 1956 neu bemalt. Der Augsburger Maler Josef Wallner wurde beauftragt und stattete das Fahrgeschäft mit Micky-Maus-Motiven aus. Walt Disney persönlich soll dafür die Einwilligung erteilt haben.

Erlebnisparcours und Science-Fiction-Grusel

"Big Bamboo" - so heißt ein neuer Erlebnisparcours auf dem diesjährigen Oktoberfest. Auch Dieter Reiter hatte bei der Eröffnungs-Show sichtlich Spaß.

Ein weiteres neues Fahrgeschäft auf dem Oktoberfest 2014 ist der Erlebnisparcours "Big Bamboo" der Schausteller-Familie Michael und Robert Hempen. Mit viel Getöse und südländischen Tänzern wurde die neue Wiesn-Attraktion vorgestellt. Ziel des "Big Bamboo" sei es, hawaiianischen Südseezauber und Urlaubsfeeling für die ganze Familie auf die Wiesn zu transportieren. Auch OB Dieter Reiter hat die Animation der extra engagierten südländischen Tänzerinnen sichtlich gefallen. Beim Probedurchgang stolperten die Journalisten in den engen Parcours-Pfaden zwischen den leichtbekleideten Damen und knietiefem Wasser auf dem wackligen Untergrund. Für alle, die nach ein bis zwei Mass Bier auf der Wiesn mit Koordinationsproblemen zu kämpfen haben, ist "Big Bamboo" das perfekte Alibi. Ob Kinder den Parcours durchlaufen sollten, ist eher fraglich.

Auf dem Rundgang über die Wiesn führte die nächste Station zur neuen Publikumsattraktion "Encounter". Die neuartige Simulation von Karl Häsler verspricht Nervenkitzel pur. Wer schon immer einmal in einem Science-Fiction-Film mitspielen wollte, sollte dem Encounter auf der Wiesn einen Besuch abstatten. So viel sei verraten: Die Besucher der Simulation werden Teil eines unheimlichen Experimentes, das ein Professor und seine Firma in einer alten Fabrik durchführen.

Erstes Probesitzen im neuen "Marstall"-Festzelt

Endstation und gleichzeitig Höhepunkt des Rundgangs war das neue Festzelt "Marstall" von Sabine und Siegfried Able. Der "Marstall" löst auf der diesjährigen Wiesn das Hippodrom ab. Im Inneren des Festzelts riecht es nach Möbelhaus, alles ist neu. Tische und Bänke sind noch jungfräulich und warten auf ihren ersten Einsatz am kommenden Samstag. 2300 Wiesn-Besucher passen in das neue Zelt. Dunkles Grün, Orange und Rosa sind die Farben, die das "Marstall"-Zelt atmosphärisch prägen. "Ein Versuch, moderne Farben und Tradition harmonisch zu verbinden", erzählt Able. Mit viel Herzblut haben er und seine Frau den Marstall gestaltet, berichtet der Wiesn-Wirt weiter. Die dekorativen Elemente an den Wänden bestehen hauptsächlich aus Herzen und Pferden. Bei seiner kurzen Rede vor den Journalisten wirkte Able sichtlich nervös. Für ihn und seine gesamte Familie sei es eine ganz besondere Ehre, den "Marstall" dieses Jahr auf der Wiesn vorzustellen. Gut gelaunte Oktoberfestbesucher, die ihre Zeit im Marstall genießen, das sei sein oberstes Ziel. Zum Abschied winkte der frischgebackene Wiesn-Wirt mit der gesamten Familie brav in die zahlreichen Kameras.

vin

Rubriklistenbild: © dpa

Lesen Sie auch:

Freunde über die Pongratz-Trennung: „Man hat schon Spannungen gespürt“

Freunde über die Pongratz-Trennung: „Man hat schon Spannungen gespürt“

„Er hat den Bogen überspannt“ - Ehe-Aus bei Wiesn-Wirtepaar

„Er hat den Bogen überspannt“ - Ehe-Aus bei Wiesn-Wirtepaar

„Mei, ich seh’ halt nix“ - Erneute Augen-OP bei Wiesn-Wirt Steinberg

„Mei, ich seh’ halt nix“ - Erneute Augen-OP bei Wiesn-Wirt Steinberg

Nach Rückzug von Roiderer: Neue Wiesnwirte-Sprecher einstimmig gewählt 

Nach Rückzug von Roiderer: Neue Wiesnwirte-Sprecher einstimmig gewählt 

Kommentare