"Playboy" und Babyfone:

4500 Wiesn-Fundstücke warten auf Besitzer

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Die Leiterin des Wiesn-Fundbüros, Sabine Eisenhauer, präsentiert einen verlorenen japanischen Reisepass (r.), zwei Tablet-PCs und einen E-Book-Reader.

München - Handy, Hund und Tischtennis-Schläger: Das Oktoberfest-Fundbüro ist nach der Wiesn randvoll mit Gegenständen, die manchmal sogar Geschichten erzählen.

4500 Stücke sind es dieses Jahr, meist unspektakuläre Klamotten (rund 1000), Handys (480) oder Regenschirme (45). Das vergessene Babyfone aber regt die Fantasie an: Der Besitzer wollte seinen Sprössling offensichtlich auch im Festzelt bei sich haben - dumm nur, dass er das Gerät auf halber Strecke liegen ließ. Andere hingegen verleugnen die Familie, nehmen ihren Ehering vom Finger und vergessen nicht nur Partner, sondern auch das Edelmetall.

Heftiger Wolkenbruch über der Wiesn

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Welche Sorte von Festbesucher allerdings Ping-Pong-Schläger, Autokennzeichen oder Waldhörner mit zur Wiesn nimmt, ist ganz und gar unklar. Zumindest musste der abgegebene Hund nicht lange auf Herrchen oder Frauchen warten. Der Besitzer des „Playboy“-Heftes mit Autogramm des Wiesn-Playmates aber hat anscheinend etwas Besseres gefunden.

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