O'zapft is'! Ude zu früh dran

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Wer ko, der ko: OB Christian Ude brauchte nur zwei Schläge

München - O'zapft is'! OB Christian Ude hat am Samstag um nicht ganz Punkt 12 den Hammer beim Anstich geschwungen. Hatte er einfach einen riesigen Durscht? 

Der Anstich als YouTube-Video

Die Zelt-Besucher zählten von 10 auf 0 herunter - und schon bei "2" schlug OB Christian Ude auf den Zapfhahn. Vielleicht hatte er ja nur einen riesigen Durscht.
Mit Spannung war erwartet worden, ob Christian Ude auch in diesem Jahr für das Anzapfen des Fasses nur zwei Schläge braucht. Das war dem Münchner Bürgermeister in den vergangenen Jahren bereits vier Mal (2005, 2008, 2009, 2010) gelungen.

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Der Wiesn-Anstich 2011: Ude braucht nur zwei Schläge

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Und tatsächlich: In diesem Jahr brauchte Ude erneut nur zwei Schläge.
Ude sagte zu seiner Leistung: “Wenn man es schon viermal geschafft hat, traut man es sich zu. Da ist kein Druck.“ Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zollte ihm Respekt: “Das kann er wirklich gut.“

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Im voll besetzten Schottenhamel-Zelt bekam die erste Mass Bier nach altem Brauch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), den Ude bei der nächsten Landtagswahl 2013 herausfordern will.
Das Treffen der beiden Politiker war mit besonderer Spannung erwartet worden, da Ude bei der kommenden Landtagswahl 2013 gegen Seehofer antreten will. Seehofer stellte aber vor Festbeginn in der Anzapfboxe gleich klar: “Die Wiesn ist traditionell eine politikfreie Zone und so wollen wir es auch halten.“

Später fügte der Regierungschef an: “Auch nicht annähernd nähern wir uns irgendwelchen Wahlkampfritualen.“

Die künftigen Duellanten stießen einträchtig “auf eine friedliche Wiesn“ an.

Bis zum 3. Oktober werden rund sechs Millionen Besucher erwartet. Das Volksfest dauert heuer nicht 16, sondern 17 Tage. Da der Feiertag 3. Oktober auf den Montag fällt und angehängt wird, können die Wiesn-Fans einen Extra-Tag lang feiern.

Wiesn 2011: Impressionen - Anstehen mitten in der Nacht

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Allen Wetterprognosen zum Trotz strahlte zum Einzug der Wiesnwirte die Sonne über dem Festgelände. “Der Petrus ist ein Münchner“, sagte Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl. “Das ist ein Auftakt nach Maß.“ Noch am Morgen hatte es geregnet, der Himmel war schmuddelig grau. Er habe es kaum zu träumen gewagt, sagte Ude: “Jetzt schauen Sie sich den Himmel an: Die Wolken sind weggeblasen.“

Die Sicherheitsvorkehrungen sind noch einmal verschärft worden. Erstmals sollen neben mehreren hundert Polizisten auch knapp 200 Hochsicherheitspoller das Volksfest vor möglichen Terroranschlägen schützen. Drei Sperrgürtel sollen ebenfalls für Sicherheit sorgen. Eine konkrete Bedrohung gibt es nach Angaben der Behörden aber nicht.

Die Geschichte des Oktoberfestes geht auf das Jahr 1810 zurück, als Kronprinz Ludwig in einer prunkvollen Zeremonie Therese von Sachsen-Hildburghausen das Ja-Wort gab.

dpa/dapd/al/tz

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