Wirte sind gegen „Wiesnkoks“

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Obwohl es nur Traubenzucker ist, sind die Wiesn-Wirte gegen das "Wiesnkoks".

München - Eine neue Geschäftsidee sorgt für Unmut bei den Wiesn-Wirten. „Wiesnkoks“ heißt eine weiße Substanz, die ein Bayer pünktlich zum Start des Oktoberfestes als Scherzartikel auf den Markt bringen will.

Der Bezeichnung zum Trotz handelt es sich um eine ebenso legale wie ungefährliche Mischung aus weißem Traubenzucker und Menthol. Durch einen Strohhalm soll man sich das Gemisch in die Nase ziehen. Das Motto: „Drogen nein danke, Wiesnkoks ja bitte“.

Die Wiesn-Wirte allerdings finden die Idee alles andere als lustig. „Wir wollen weder Koks noch Traubenzucker, das ausschaut wie Koks“, sagte Wirtesprecher Toni Roiderer am Mittwoch. Das sei genau wie mit der elektrischen Zigarette. Die habe in den Oktoberfest-Zelten auch nichts zu suchen. „Die Wirte würden das nie tun oder unterstützen“, betonte Roiderer. „Wir wollen unser Bier verkaufen, dass die Leute fröhlich sind. Sonst nichts.“

dpa

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