Wirte sind gegen „Wiesnkoks“

+
Obwohl es nur Traubenzucker ist, sind die Wiesn-Wirte gegen das "Wiesnkoks".

München - Eine neue Geschäftsidee sorgt für Unmut bei den Wiesn-Wirten. „Wiesnkoks“ heißt eine weiße Substanz, die ein Bayer pünktlich zum Start des Oktoberfestes als Scherzartikel auf den Markt bringen will.

Der Bezeichnung zum Trotz handelt es sich um eine ebenso legale wie ungefährliche Mischung aus weißem Traubenzucker und Menthol. Durch einen Strohhalm soll man sich das Gemisch in die Nase ziehen. Das Motto: „Drogen nein danke, Wiesnkoks ja bitte“.

Die Wiesn-Wirte allerdings finden die Idee alles andere als lustig. „Wir wollen weder Koks noch Traubenzucker, das ausschaut wie Koks“, sagte Wirtesprecher Toni Roiderer am Mittwoch. Das sei genau wie mit der elektrischen Zigarette. Die habe in den Oktoberfest-Zelten auch nichts zu suchen. „Die Wirte würden das nie tun oder unterstützen“, betonte Roiderer. „Wir wollen unser Bier verkaufen, dass die Leute fröhlich sind. Sonst nichts.“

dpa

Auch interessant:

Lesen Sie auch:

Oktoberfestplakat 2017: Fans durften erstmals mitbestimmen 

Oktoberfestplakat 2017: Fans durften erstmals mitbestimmen 

Oktoberfest-Preise 2017: So viel kostet das Essen in den Festzelten

Oktoberfest-Preise 2017: So viel kostet das Essen in den Festzelten

Abzocke! Hotels zum Oktoberfest bis zu 160 Prozent teurer

Abzocke! Hotels zum Oktoberfest bis zu 160 Prozent teurer

Oktoberfest 2017: Die Termine zur Wiesn

Oktoberfest 2017: Die Termine zur Wiesn

Kommentare