Vornehmlich Gauner aus Osteuropa

Mehrere Langfinger auf der Wiesn geschnappt

München - Die Fahnder auf der Wiesn haben am Freitag und Samstag wieder mehrere Taschendiebe - vornehmlich osteuropäischer Herkunft - geschnappt. Alle Fälle im Überblick:

Wie die Polizei mitteilt, beobachteten Münchner Taschendiebfahnder in der Wirtsbudenstraße am Freitagabend gegen 18.55 Uhr den Rumänen (34), wie er im Abstand von rund einem Meter eine Menschentraube nach Diebesgelegenheiten absuchte. Anschließend ging er in Richtung Wiesn-Haupteingang. An einem Festzelt fand er sein erstes Opfer: Er versuchte im Gedränge, die Handtasche einer Frau zu öffnen. Doch klauen konnte er nichts: Die Frau bemerkte, dass ihre Handtasche offen war und schloss diese wieder.

Als der Haupteingang zum Biergarten wenige Augenblicke später geöffnet wurde, nutzte der Rumäne die Gelegenheit des Gedränges und klaute einem Italiener (29) den Geldbeutel aus der Gesäßtasche. Dann schlugen aber auch die Taschendiebfahnder zu und nahmen den Ganvoen fest. Gauner ist in Deutschland ohne festen Wohnsitz und wird nun dem Haftrichter vorgeführt.

Smartphone geklaut

Wenige Stunden später wurde ein bulgarischer Taschendieb (34) geschnappt. Münchner Fahnder beobachteten am Samstag gegen 00.05 Uhr, wie der Gauner einem total betrunkenen Wiesnbesucher (23), das Smartphone aus der Hosentasche klaute, einsteckte und dann verduftete. Der Bestohlene hatte auf einer Parkbank an der Theresienhöhe geschlafen. Der bulgarische Dieb wurde daraufhin festgenommen. Es stellte sich heraus, dass der Gauner schon im August 2012 wegen Taschendiebstahl in München festgenommen wurde. Er wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Auch zwei weitere Bulgaren (33 und 35 Jahre) wurden geschnappt, nachdem sie lange Finger gemacht hatten. Ungarische Taschendiebfahnder beobachteten, wie sie sich in verdächtiger Weise in einer Menschenmenge vor den geschlossenen Bierzelten bewegten. Die Fahnder zählten insgesamt vier versuchte und einen vollendeten Taschendiebstahl. Dann schnappten sie die Gauner. Audch diese beiden Ganoven haben einen Termin beim Ermittlungsrichter.

Diebische Teenager

Zuguterletzt kassierten Münchner Fahnder zwei 17-jährige Taschendiebe. Sie hatten einem, Mann (21), der seinen Rausch ausschlief das Mobiltelefon geklaut. Als die Polizisten die Teenager durchsuchten, fanden sie noch ein weiteres Smartphone das ihnen offenbar nicht gehörte.

fro

Rubriklistenbild: © dpa

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