Die Wiesn im Live-Ticker

Tag 10 des Oktoberfests: Darum tricksen die Imbissbuden bei ihrem Namen

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Tag 10 auf dem Oktoberfest 2017. Was alles passiert, erfahrt ihr in unserem Live-Ticker. 

23.45 Uhr: Die deutsche Schauspielerin Emilia Schüle - bekannt aus Filmen wie „Freche Mädchen“, „Vaterfreuden“ und „High Society“ - postete ihr absolutes Lieblingsbild ihres Wiesn-Besuchs auf Instagram. Als Bildunterschrift schreibt sie: „Wenn die Füße von den hohen Schuhen so weh tun, dass man sie durch flache Schuhe austauschen muss“. Durchaus nachvollziehbar. So geht ein wundervoller Tag 10 auf dem Oktoberfest vorüber - mit guter Stimmung und wenigen Zwischenfällen.

23.26 Uhr: „Eine Mischung aus Hendl, gebrannten Mandeln und Steckerlfisch. So riecht nur die Wiesn.“ Das findet die deutsche Schauspielerin Michaela May. Eigentlich gefällt ihr das Oktoberfest nicht unbedingt, aber auf einige Aspekte des Volksfestes kann sie einfach nicht verzichten. Mit uns hat sie darüber gesprochen

22.50 Uhr: Bereits im Jahr 2016 verwies das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München auf die Anmeldebedingungen für das Oktoberfest. Diese besagen deutlich, dass „Geschäfte, die nicht zum Charakter des Oktoberfestes passen oder sich nicht in das Gesamtbild einfügen (z.B. ausländische Spezialitäten)" nicht zugelassen werden. Damit wollen sich die Betreiber der Wiesn auf ein traditionelles und heimatverbundenes Volksfest besinnen. Doch wie kommt es, dass es auch heuer wieder „exotische“ Imbissbuden auf dem Gelände zu sehen sind? Auf Nachfrage der Redaktion gaben einige Buden-Betreiber zu, dass sie die Namen ihrer Waren umbenennen mussten, um eine Zulassung zur Wiesn zu bekommen. Diese möchten aber nicht beim Namen genannt werden. Fakt ist aber, dass manche einfach den Zusatz „Wiesn“, „Bayern“, „Alpen“ oder andere bayerische Wörter in diesen Kontext gesetzt haben - um so besser in die Oktoberfest-Manier zu passen.

22.06 Uhr: Ganz schön viel Durchhaltevermögen zeigen diese vier - sie waren die letzten zehn Tage täglich auf der Wiesn. Die restlichen acht Tage packen sie bestimmt auch noch.

22.02 Uhr: Diese Gruppe von BMW Motorrad München führt den restlichen Besuchern den „Maccarena“-Tanz vor und haben sichtlich Spaß daran.

21.35 Uhr: Im Schützenfestzelt wird ausgiebig gefeiert.

21.25 Uhr: Selbst nach dem Tod ihres Mannes Pierre Brice (Winnetou) lässt es sich seine Witwe Hella nicht nehmen die Wiesn zu besuchen. Im Käferzelt, in dem sie bereits seit einigen Jahren feiert, nimmt sie auch dieses Mal Platz. Dieses Jahr dabei sind ihre zwei Schwestern, dem Ehemann Walter, ihre Töchter Gabsi und Carina sowie zwei Freunde.

20.55 Uhr: Die Stimmung ist ausgelassen. Im Schützenfestzelt beispielsweise zeigen sich drei junge Männer in bayerischen Ganzkörper-Outfits. Obwohl die Wiesn gut besucht ist, kommt man heute angenehm durch die Gänge - ohne dabei alle paar Meter jemanden anzurempeln.

20.37 Uhr: So atemberaubend schön schaut die Wiesn bei Nacht aus. Ein allseits beliebtes Fotomotiv jedes Jahr ist das Riesenkarussell, wie unser Bild beweist.

20.29 Uhr: Jetzt noch einmal alles geben. Dachte sich wahrscheinlich auch dieser Hund und träumt mit Brezel-Augenklappe schon von seinem nächsten Oktoberfest-Besuch.

20.10 Uhr: Auch internationale Film- und Serienstars erfreuen sich an der Wiesn, so auch Carice van Houten. Sie spielt die Melisandre in Game of Thrones. Dabei schreibt sie auf Instagram, ihre Maß sei nur Apfelsaft. Das können wir ihr dann doch nicht so recht abkaufen. Spaß hat sie aber definitiv.

#bits17 #münchen #oktoberfest #(Mine is juice)

Ein Beitrag geteilt von Carice van Houten (@leavecaricealone) am

20.00 Uhr: Die Fischer Vroni ist gerade äußerst beliebt - da geht momentan nichts mehr.

Diese Zelten sind derzeit noch offen (Angaben ohne Gewähr):

  • Armbrustschützenzelt
  • Marstall
  • Käfer
  • Schützenfestzelt
  • Ochsenbraterei
  • Augustiner
  • Hacker-Pschorr
  • Braurösl
  • Löwenbräuzelt
  • Hofbräuzelt
  • Schottenhamel
  • Kuffler
  • Winzerer

19.25 Uhr: Judith Williams, Teleshopping-Moderatorin und Jurymitglied bei der „Höhle der Löwen“ lässt sich den Besuch bei der Wiesn trotz Zeitmangel nicht nehmen. In Kuflers Weinzelt trifft sie sich mit anderen Geschäftspartnern.

19.06 Uhr: Beim Fahrgeschäft „Encounter“ geht gerade einiges schief. Ganz ohne Laser muss das große Ungetüm klar kommen, wurde quasi einer Augen-OP unterzogen. Dafür geht es in schwindelerregende Höhen.

18.59 Uhr: So schön kann nur das Oktoberfest sein. Die letzten Sonnenstrahlen des heutigen Tags glimmen noch einmal auf die Fahrgeschäfte und Stände nieder.


18.54 Uhr: So haben die Feierwütigen ihre After-Wiesn am 24.09.2017 im Neuraum verbracht:

18 Tage Wiesn - 18 Tage neuraum am 24.9.2017

18.06 Uhr: Nachdem mehr als 20 Mitarbeiter mit Magen-Darm-Problemen ins Krankenhaus gebracht werden mussten, äußern die Sanitäter einen ersten Verdacht. Schuld an der Misere sollen vermutlich Schinkennudeln mit Ei gewesen sein. Derzeit ist noch nicht klar, welcher Erreger an den schlimmen Magen-Darm-Beschwerden schuld ist - die Laboruntersuchungen laufen derzeit.

17.57 Uhr: Wie man auch trotz unterschiedlicher Sprachen gemeinsam feiern kann, zeigt diese Gruppe. Im Braurösl sitzen Niederbayern und Amerikaner an einem Tisch. Die Gruppe ist am frühen Morgen gemeinsam aus Passau angereist, hat den Nachmittag auf dem Sonnenbalkon des Schützenfestzelts verbracht und lässt den Abend jetzt im Festzelt von Familie Heide ausklingen. So geht Völkerverständigung. Muss sich jetzt nur noch klären, wer die Trinkfesteren sind - die Bayer oder die Amerikaner.

17.44 Uhr: Bei Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen schlendern viele der Besucher über das Oktoberfest-Gelände. 

17.40 Uhr: Die hübschen Stieftöchter von Schauspielerin Uschi Glas, Sophie und Charlotte ­Hermann, genießen es ebenfalls, im schicken Dirndl übers Oktoberfest zu spazieren. „Ich habe heute ein Dirndl aus meiner eigenen Kollektion an“, erzählte Sophie Hermann stolz. Sie selbst kam zum Feiern aus London angereist, wo sie lebt und als Fashiondesignerin arbeitet. Schwester Charlotte lebt in Singapur.

Sophie und Charlotte Hermann am Sonntag im Schützen-Festzelt

Oktoberfest 2017: Bis zu 21 Mitarbeiter mit Magen-Darm-Problemen werden untersucht

16.45 Uhr: Nachdem mehr als 20 Oktoberfest-Mitarbeiter mit Verdacht auf Lebensmittelvergiftung in Krankenhäuser kamen, wird der Fall nun untersucht. Die Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet, wie das Referat für Gesundheit und Umwelt am Montag in München mitteilte.

Die ersten Mitarbeiter hatten sich am Sonntag mit Magen-Darm-Beschwerden beim Sanitätsdienst gemeldet. Bis zum Abend war die Zahl auf 21 gestiegen. Vorsorglich fuhr die Feuerwehr zu den Unterkünften der Wachleute, um eventuell weiteren Betroffenen zu helfen. Dort stießen die Einsatzkräfte auf 17 Mitarbeiter mit ähnlichen Symptomen. Die meisten von ihnen konnten ambulant behandelt werden.

Die Betroffenen hatten laut Feuerwehr das Mittagessen eines externen Lieferanten zu sich genommen. Es wurden Stuhlproben und Proben der Lebensmittel genommen.

16.32 Uhr: Die Wiesn soll für jedes Alter ein unvergesslicher Moment sein. Hierfür gibt es extra jeden Dienstag einen Familientag von 10 - 19 Uhr. Eltern aufgepasst: Viele Fahrgeschäfte und Imbissbuden haben dann Sonderpreise. Eine Möglichkeit Baggys und Co. abzustellen, findet man beispielsweise auf dem eigenen Kinderwagen-Parkplatz beim Festzelt Tradition. Eine ziemlich coole Idee für die Kleinen.

Blick in Bodos Tanzcafé.

13.45 Uhr: So ruhig geht es noch in Bodos Tanzcafé zu. Die Betonung liegt auf „noch“. Denn abends ist das hier eine sehr gute Adresse, um mit Freunden zu feiern. 

13.09 Uhr: Eine Wiesn-Bedienung hat ihre Einnahmen im Hofbräuzelt gezählt und dabei mehrere gefälschte Geldscheine bemerkt: einen falschen 100-Euro-Schein und sieben falsche 50er. Super ärgerlich. Und die Frage ist: Wie viel Falschgeld ist noch im Umlauf? Die Polizei hat als Tatzeitraum den Samstagabend ermittelt, 19 Uhr bis 22 Uhr.

Auf Anfrage unserer Online-Redaktion teilte die Polizei mit, dass dies der erste Fall von Falschgeld auf dem Oktoberfest 2017 gewesen sei. Das ist nicht nur für die Wiesn-Bedienung und das Festzelt ärgerlich: Stellen wir uns vor, ein Gast bekommt als Wechselgeld einen falschen 50er zurück. Wir warten auf ein Statement des Hofbräu-Festzelts

Ziemlich voll ist es am Montagmittag im Biergarten des Festzelts Tradition.

13.00 Uhr: Für einen Wochentag ist schon viel los. „Volle Biergärten auf der Oidn Wiesn!“, meldet unsere Reporterin Ramona Weise. Und Wiesn-Reporterin Janina Ventker schickt uns das Beweisfoto. 

Polizei München sucht Zeugen, nachdem Tourist mit Messer bedroht und ausgeraubt wurde

12.21 Uhr: Ein Oktoberfest-Besucher aus Luxemburg ist am Sonntag gegen Mitternacht auf dem Weg von der Theresienwiese zur Hackerbrücke brutal ausgeraubt worden. Die Täter hielten ihm ein Messer an den Hals. Erst eine Stunde später verständigte der Tourist die Polizei. Und die sucht jetzt Zeugen. Hier entlang zur Täterbeschreibung

12.02 Uhr: Die besten Partybilder aus den Münchner Clubs vom mittleren Wiesn-Wochenende gibt es hier zum Durchklicken

Wer die Bierflasche gegen den VW Bus der Bundespolizei geworfen?

12.00 Uhr: Die Bundespolizei sucht denjenigen, der am Sonntagmorgen um ungefähr 1.15 Uhr an der Hackerbrücke eine Bierflasche gegen das Dienstfahrzeug der Bundespolizei geschmissen hat. Dadurch riss die Frontscheibe. Kurioserweise handelte es sich bei dem VW Bus um ein Fahrzeug des „Kommunikationsteams“, das an der Hackerbrücke zur Deeskalation eingesetzt wird. Wie hoch der Schaden ist, ist unklar. Die Bundespolizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Oktoberfest 2017: Wiesn-Besucherinnen zoffen sich wegen Döner-Geruchs im Zug

11.48 Uhr: Drei Frauen sind in einer S8 gegen 4.30 Uhr heftig aneinander geraten. Grund war der Döner, den eine 18-jährige Reisende aus Ismaning im Zug aß. Über den Geruch regte sich eine bislang unbekannte Frau so sehr auf, dass diese nach vorangegangener verbaler Auseinandersetzung eine 21-jährige Begleiterin der essenden Frau körperlich attackierte. Nachdem sich weitere Reisende einmischten, stieg die unbekannte Angreiferin, die Zeugen als kräftige Afrikanerin beschrieben, in Daglfing aus. Sie betrat dann aber an anderer Stelle erneut die S8 Richtung Flughafen. In Englschalking verließ die Frau die S-Bahn dann endgültig. Die Bundespolizei wertet die Videoaufzeichnung der S-Bahn aus und hofft so, die Unbekannte zu finden.

11.35 Uhr: Zu einem Streit zweier Freunde kam es am Bahnsteig der S-Bahn-Station Hackerbrücke gegen 1.45 Uhr. Als beide Oberbayern auf die S-Bahn warteten, wurde es zunächst lautstark, dann kam es zu einem körperlichen „Austausch von Nettigkeiten“, berichtet die Bundespolizei. Als sich einer der beiden, ein 36-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg, im Schwitzkasten des anderen, ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen, befand, gingen Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts der Deutschen Bahn dazwischen. Durch Schläge erlitt ein 37-jähriger Sicherheitsmitarbeiter Schwellungen am Kopf und Schürfwunden am Arm. Der 36-jährige Waldramer, der den Bahnmitarbeiter angegriffen hatte, muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten. Die beiden „ziemlich besten Freunde“ blieben unverletzt.

Oktoberfest 2017: So schaut die Wiesn von oben aus – gefilmt im 80 Meter hohen Jules Verne Tower

11.21 Uhr: Unser Video-Kollege Christian Engel steigt freiwillig in den Jules Verne Tower. Der Turm ist 80 Meter hoch! Sehen Sie das Video. 

Halte das iPhone gut fest, Christian! 

10.26 Uhr: Kostbare Zeit für den Klassikstar, denn sein Terminplan ist sehr, sehr voll. Trotzdem schaffte es Opernsänger Jonas Kaufmann (48) am Wochenende mit seiner Christiane auf die Wiesn. Er selbst ist Wiesn-Fan und ein wahrer Wiesnkavalier (kein Rosenkavalier, denn dafür hat er die falsche Stimmlage!). „Wobei ich vor etwa 15 Jahren gar nicht mehr herkommen wollte.“ Zu laut, zu voll, zu ungemütlich. Mittlerweile sieht’s wieder anders aus. In einer Box in Kufflers Weinzelt hat er seinen Platz gefunden, kann sich in Ruhe mit Freunden und Familie unterhalten. „Ich bin Münchner und war schon als Kind immer hier am Kindertag“, sagt er.

Jonas Kaufmann mit Freundin Christiane.

10.02 Uhr: Regen Sie sich bitte nicht auf, wenn Sie im Zick-Zack-Kurs über das Oktoberfest 2017 gehen, weil überall auf dem Boden Müll herumliegt. Die Besucher dürfen ihre Pappschalen, Becher, fetttriefenden Taschentücher einfach runterwerfen. Die Wiesn-Leitung hat dies aus Sicherheitsgründen erlaubt. Denn beim schrecklichen „Oktoberfestattentat“ 1980 hatte eine Bombe in einem Mülleimer gesteckt. Viele Touristen irritiert das. Sie irren auf dem Festgelände umher, auf der Suche nach einem Mülleimer. 

Neben manchen Imbissständen stehen zwar extra genehmigte Abfalltonnen, doch müssen die Besitzer diese abends wegsperren. Sehen Sie genau zu diesem Thema ein Video der ProSieben-Wissenssendung Galileo. 

Wir sehen doppelt – und es hat nichts mit dem Wiesn-Bier zu tun

Oktoberfest 2017: Doppelte Gaudi beim Zwillingstreffen auf der Oidn Wiesn. 

9.20 Uhr: Was für eine doppelte Gaudi auf der Oidn Wiesn! Am Samstag riefen Sarah und Leonie Brand (25) aus Wolfratshausen zum großen Zwillingstreffen – und um die 20 weitere Paare kamen. Erst ging es für die Truppe am Vormittag auf den Olympiaturm. Nach einer anschließenden Stärkung im Biergarten machten sich die Zwillinge auf zum Oktoberfest. Angekommen auf der Oidn Wiesn, hieß es erst einmal: Zwillings-Power im Kettenkarussell! Dann ging es gesammelt weiter ins Festzelt Tradition. Wir stellen Ihnen einige Zwillinge des Treffens vor. Zwei Brüder sind sogar extra aus Rom angereist. 

Alle Partyfotos aus dem Schützenfestzelt – diesmal mit „House of Cards“-Star Kevin Spacey

8.58 Uhr: Sehen Sie alle Partyfotos von Tag 9 (Sonntag) im Schützenfestzelt. „House of Cards“-Star Kevin Spacey hat mit gefeiert. Zuvor ist er bei der Start-up-Messe Bits & Pretzels in München aufgetreten. 

Tag 9 im Schützenfestzelt: „House of Cards“-Star feierte mit

7.35 Uhr: München spricht über die erkrankten Mitarbeiter eines Ordnunsgdienstes. In der Nacht erhielten wir ein Update der Feuerwehr: „Nach ausgiebigen Kontrollen aller Mitarbeiter des Ordnungsdienstes in drei Hotels in der Olof-Palme-Straße in Riem, kann eine Abschlussbilanz gezogen werden. Insgesamt wurden in den drei nebeneinander befindlichen Hotelkomplexen 80 Menschen durch Rettungskräfte untersucht. 17 Menschen zeigten dabei Auffälligkeiten, meist ebenfalls Magen-Darm-Beschwerden. Drei Personen mussten vom Rettungsdienst zur weiten Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert werden. Etwa gegen 23 Uhr war der Einsatz für die 30 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Berufsfeuerwehr beendet. Somit kann seitens der Feuerwehr vorerst eine Zahl von 24 Mitarbeitern des Ordnungsdienstes erhoben werden, welche aufgrund ihres Gesundheitszustandes in Münchner Klinik eingeliefert werden mussten.“

0.05 Uhr: Wir wünschen eine ruhige Nacht und verabschieden uns mit einer kleinen Fahrt im Calypso. Das Fahrgeschäft gibt es seit den 60er-Jahren und ist nach wie vor bei Alt und Jung beliebt. 

Oktoberfest 2017: Das waren die Wiesn-News vom Sonntag (Tag 9)

23.56 Uhr: Doch mit diesem Eintrag wollen wir den Ticker des neunten Wiesn-Tages natürlich nicht schließen. Das auf Instagram gepostete Bild zeigt die Unwetter-Front, die für einen verregneten Oktoberfest-Sonntagabend sorgte. Ein sehr schönes Bild, wie wir finden. 

Die Sonne kommt raus ☀️ #Oktoberfest #wiesn #wiesn2017 #instaview

Ein Beitrag geteilt von Anna Eva Maria Dobler (@doblerin) am

23.48 Uhr: Ein weiteres Negativ-Beispiel zeigt die Wiesn, wie sie eigentlich nicht sein soll. Laut Münchner Polizei gerieten am Freitag fünf Engländer mit einem australischen Studenten in einen Streit, der für den 18-jährigen Australier schlimme Folgen hatte. Denn nachdem die Auseinandersetzung eskalierte, schlugen die Engländer den Studenten zu Boden und traten weiter auf ihn ein. Der Australier erlitt schwere Kopfverletzungen und musste zur Behandlung in ein Münchner Klinikum gebracht werden. Die fünf Engländer wurden von der Polizei festgenommen. 

23.30 Uhr: Wir sagen: eine starke Leistung! Wenn das so weiter geht, muss es aber im Anschluss an die Wiesn in den Urlaub gehen. 

23.16 Uhr: Doch natürlich gibt es auch Wiesn-Nachrichten, die uns traurig oder nachdenklich stimmen sollten. So wurde am Samstagabend ein gerade einmal 14-jähriges Mädchen stark alkoholisiert von der Polizei aufgegriffen. Bei dem jungen Mädchen wurde über einen Atemalkoholtest ein Wert von 1,56 Promille festgestellt. Die Eltern wussten von dem „kleinen“ Ausflug der Tochter nichts und mussten sie von der Wiesn-Wache abholen. 

22.53 Uhr: Kurz bevor die Zelte an diesem zweiten Wiesn-Sonntag schließen, erlauben wir uns noch einen kurzen Blick ins Schützenfestzelt. Dort war die Stimmung mal wieder fantastisch! 

Kevin Spacey im Schützenfestzelt. 

22.20 Uhr: Wooow, Hollywood-Alarm im Schützenfestzelt! Wiesn-Reporter Stefan Thalhamer war genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat „House of Cards“-Star Kevin Spacey vor die Linse bekommen. Der Schauspieler genoss sichtlich die Oktoberfest-Atmosphäre und lächelte direkt in die Kamera. Und ja, richtig! Bereits gestern besuchte Spacey das Oktoberfest. Anscheinend hat es ihm so gut gefallen, dass es ihn heute gleich wieder auf die Festwiese zog.  

Der Hollywood-Star hat Spaß auf der Wiesn. 

21.47 Uhr: Nun kommen wir zu einer kuriosen und tragischen Geschichte. Wie aus einem Pressebericht der Feuerwehr hervorgeht, hat sich am Sonntag gegen 16.30 Uhr Sonderbares ereignet.
Gleich mehrere Mitarbeiter des Ordnungsdienstes des Veranstalters meldeten sich nach dem Mittagessen beim Sanitätsdienst. Der Grund: Akute Magen-Darm-Beschwerden. 

Hier mussten die Rettungssanitäter hin.

Offenbar hatten die Personen alle das Essen eines externen Caterers verzehrt - laut dem Bericht stieg die Zahl der Betroffenen im Laufe des Abends auf 21.  

Die Leidtragenden mussten wegen Verdachts auf eine Lebensmittelvergiftung in Münchner Krankenhäuser gebracht werden. Das nächste Mal gibt‘s dann eben doch wieder ein gepflegtes Wiesn-Hendl - von dieser Stelle aus natürlich gute Besserung! 

21.03 Uhr: Noch ist in den Festzelten so richtig Stimmung! Langsam neigt sich jedoch auch das zweite Wiesn-Wochenende seinem Ende zu. Zeit, um ein kleines Zwischenfazit zu ziehen. Ist im Vergleich zu vergangenem Jahr ein Besucherrückgang zu beobachten? Wie viele Ochsen wurden bereits verzehrt und vor allem wie viele Mass Bier wurden gebechert? Hier bekommt ihr das Halbzeit-Ergebnis der 184. Wiesn. 

20.46 Uhr: So, es ist mal wieder Zeit, einen Blick auf die Festzelte zu werfen. Welche Zelte haben noch geöffnet, welche haben ihre Pforten bereits geschlossen? Hier der Überblick (Alle Angaben natürlich ohne Gewähr): 

  • Hacker: Offen
  • Schützenfestzelt: Geschlossen
  • Augustiner Festhalle: Geschlossen
  • Bräurosl: Geschlossen
  • Löwenbräu: Geschlossen
  • Ambrust: Geschlossen
  • Schottenhammel: Geschlossen
  • Winzerer Fähndl: Geschlossen
  • Ochsenbraterei: Geschlossen
  • Hofbräu: Geschlossen
  • Marstall: Geschlossen
  • Weinzelt: Geschlossen
  • Fischer Vroni: Geschlossen
  • Käfer: Geschlossen
  • Bratwurst: Geschlossen

20.28 Uhr: Bekanntlich bekommt die Münchner Polizei heuer Unterstützung von italienischen und französischen Kollegen. Heute wurden die Polizisten vom Wiesn-Chef Josef Schmid begrüßt. 

Im Schützenfestzelt bereitet man sich auf das Finale des Abends vor.

20.11 Uhr: Und nun ab ins Trockene! Werfen wir einen Blick ins Schützenfestzelt, wo man sich auf das musikalische Finale des Abends freut! Zur Zeit macht die Band noch Pause, doch bald steppt dort sicherlich wieder der Bär. Unserer Reporter Stefan Thalhamer berichtet, dass die Gänge im Schützen leerer sind als sonst. Das ist natürlich dem Regen geschuldet - der Stimmung schadet es jedoch nicht. 

19.57 Uhr: Während des Platzregens gab es bei einigen Gästen (teils mit Kindern) Ärger darüber, keinen Platz zum Unterstellen zu finden und wegen geschlossener Schleusen durch Wasser waten zu müssen (wir berichteten). 

Nun hat unsere Redaktion eine weitere Beschwerde erreicht. Darin beklagt ein Gast, dass Besucher das Kuffler Weinzelt wohl nur durch den Hintereingang verlassen durften - dort wartete jedoch erstmal eine riesige Pfütze mit 20-30 Zentimeter hohem Wasser. Sehr ärgerlich. 

19.39 Uhr: Zu früh gefreut! Leider hat es in den vergangenen Minuten wieder angefangen, kräftiger zu regnen. Es sind mehrere Straßen auf dem Festgelände überschwemmt. Das vermeldet die Münchner Feuerwehr via Twitter. Unsere Reporter vor Ort hatten ja bereits vor geraumer Zeit davon berichtet. 

Während dem Gewitter haben die Schausteller übrigens den Betrieb der Fahrgeschäfte eingestellt, das teilte die Feuerwehr ebenfalls über Twitter mit. Sobald sich die Wetterlage bessert, soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. 

19.31 Uhr: Auch dieses Jahr gibt es wieder Diskussionen um die Schankmoral auf dem Oktoberfest. Angetrieben wird diese Debatte von dem Verein gegen betrügerisches Einschenken (VGBE), der ganz genau hinschaut, wenn das Bier in die Mass gefüllt wird. Und auch heuer hat der VGBE wieder erhebliche Unterschiede beim Bierzapfen in den Festzelten festgestellt. 

Nach dem Unwetter gibt es in den Biergärten wieder genug Platz. 

19.07 Uhr: Zwar tröpfelt es noch immer vereinzelt, doch das Gröbste scheint endlich vorbei zu sein. Heißt: Jetzt ist das große Trockenlegen angesagt! Freie Plätze gibt es jedenfalls genug! So wie hier im Biergarten Tradition. 

18.56 Uhr: Eine schöne Tracht ist immer etwas Feines und auch Ausdruck der bayerischen Tradition! Manche haben da aber doch eine etwas andere Meinung! 

Oktoberfest 2017: Blitzeinschlag im Festzelt Tradition?

18.13 Uhr: Eben haben wir bereits über den Blitzeinschlag auf dem Oktoberfest berichtet. Nun gibt es neue Infos. Unsere Wiesn-Reporterin Ramona Weise hat sich schlau gemacht und mit dem Wirt des Festzelts Tradition von der Oidn Wiesn, Toni Winklhofer, gesprochen. Denn dort wurde der Einschlag vermutet. Winklhofer meinte zwar, man könne es nicht genau sagen, doch an der Decke des Zelts sei tatsächlich ein weißes Licht zu sehen gewesen. 

Scheinbar ist dadurch bei den Verstärkern im Zelt etwas kaputt gegangen, die Musik spielt daher nun ein wenig leiser. Aber keine Sorge: Das Festzelt hat einen Blitzableiter. Essen und Trinken gibt es weiterhin und die Stimmung ist auch noch top! „Wir feiern weiter!“, wird Winklhofer zitiert. Richtig so!

Weiter wird gemeldet, dass es wegen dem Unwetter an einigen Toren der Oidn Wiesn Probleme gab. Besucher berichteten von teils geschlossenen Schleusen, sodass die Menschen, teils sogar mit ihren kleinen weinenden Kindern, zu einem anderen Durchgang laufen mussten. Dementsprechend nass und sauer sind einige Besucher. Vor allem haben einige Kinder Angst vor dem Gewitter gehabt.

17.54 Uhr: Wie einer unserer Wiesn-Reporter gerade berichtet, wurde es gerade richtig laut. Scheinbar ist in der unmittelbaren Nähe soeben ein Blitz eingeschlagen. Hoffentlich ist niemandem etwas passiert. Hier nochmal der Regenschauer in bewegten Bildern. 

17.44 Uhr: Zwar hat der Regen etwas nachgelassen, dafür gewittert es nun direkt über der Festwiese! Glücklich schätzen dürfen sich wohl jene, die noch einen Platz im Trockenen ergattert haben. 

Am Abend regnete und gewitterte es über dem Festgelände. 

17.17 Uhr: Wahnsinn! Das bayerische Wetter gönnt sich eine Regenpause - und was für eine! Zur Zeit schüttet es über dem Festgelände wie aus Eimern. Wir hoffen, ihr habt einen guten Unterschlupf gefunden! Auf der Oidn Wiesn haben sich laut unserem Wiesn-Reporter Stefan Thalhamer sogar Sturzbäche gebildet. 

17.02 Uhr: Ja liebe Leut, auch wenn‘s auf der Wiesn gerade besonders zünftig ist und die Mass besonders gut runtergeht an diesem zweiten Oktoberfest-Sonntag. Heute findet bekanntlich die Bundestagswahl statt, daher nochmal der Hinweis: Packen Sie ihre Wahlbenachrichtigung und ihren Personalausweis in die Taschen und gehen Sie wählen! Die Wahllokale haben noch eine knappe Stunde offen. Alle Infos rund um die Bundestagswahl gibt es hier. 

16.44 Uhr: Die besten Gespräche gibt‘s eben auf der Wiesn. Zugegeben, die ein oder andere Mass wird hier auch eine Rolle gespielt haben. Und mal eben darüber nachgedacht: Die Torwart-Kombination aus Oliver Kahn und Manuel Neuer hätte schon was...einfach unschlagbar. 

Oktoberfest 2017: Plateaus mit Pfenningabsätzen: Ist das der neue Wiesn-Trend?

16.26 Uhr: Fesch oder übertrieben? Darüber lässt sich streiten. Eines lässt sich jedoch mit Sicherheit feststellen: Plateaus mit 20 Zentimeter Pfenningabsätzen gehören wohl eher nicht zum „passenden“ Schuhwerk für die Wiesn. Was ist eure Meinung?

Plateaus mit Absätzen auf der Wiesn - fesch oder übertrieben?

15.40 Uhr: Dieser Fall ist krass. Eine 26-jährige Oktoberfest-Besucherin hat eine Panikattacke erlitten, nachdem ihr brutal die Handtasche geraubt wurde. Bislang konnte die Polizei sie nicht vernehmen. Lesen Sie, was wir bisher über den Fall wissen: Gegen 23.20 Uhr stand die Frau vor einer Geisterbahn in der Warteschlange und machte eine vor ihr anstehende Frau darauf aufmerksam, sich doch bitte korrekt anzustellen. Daraufhin entstand ein Streit, in dessen Verlauf zwei weitere Frauen hinzukamen. Die drei Frauen stießen die 26-Jährige zu Boden und eine trat auf sie ein. Anschließend wurde ihr die Handtasche, die auf ihrer Schulter hing, entrissen und die drei Frauen flüchteten mit der Tasche.

15.22 Uhr: Die Zelte und Biergärten sind noch offen, meldet Wiesn-Reporterin Janina Ventker. Es sei deutlich entspannter als gestern, am achten Wiesn-Tag.

Rainer Fuchs.

15.20 Uhr: Die Teufelskerle vom Original Motodrom können auf geistigen Beistand zählen. Mit an Bord ist Rainer Fuchs, evangelischer Diakon aus München und von allen nur „Reverend“ genannt. Da kann einfach nix schief gehen.

15.14 Uhr: Ein Mann hat am Samstagabend um ungefähr 23.30 Uhr einem 18-Jährigen zwischen zwei Festzelten die Bauchtasche entrissen. Der 18-Jährige versuchte noch, die Tasche festzuhalten, wurde aber mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Er fiel hin. Seine Schulter war ausgekugelt. Ein 22-jähriger Münchner, der das Ganze beobachtet hatte, wollte den Täter aufhalten, wurde aber ebenfalls geschlagen und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Der Täter floh. 

So erfolgreich twitterte die Oktoberfest-Polizei unter dem Hashtag #Wiesnwache

15.09 Uhr: Das Social-Media-Team der Polizei München wird regelmäßig für seinen Witz im Internet gefeiert. Zum dritten Mal gab es ein Oktoberfest-Spezial: mit 169 Tweets in zwölf Stunden. Sehen Sie hier die originellsten Tweets unter dem Hashtag #Wiesnwache. Die Bilanz laut Polizei: 8,4 Millionen Klicks auf die Tweets, 5700 Tweets, 48.100 Favorisierungen. Wow, Respekt! 

Schlangen am Eingang der Oidn Wiesn.

14.55 Uhr: Am Eingang zur Oidn Wiesn haben sich Schlangen gebildet. Ebenso eine riesige Schlange vor dem Original Motodrom auf der Oidn Wiesn. „1 Euro Eintritt für knapp 15 Minuten beste Unterhaltung, sind einfach unschlagbar“, meint unser Wiesn-Fotograf Stefan Thalhamer.  

14.03 Uhr: So schön schaut‘s gerade auf der Wiesn aus. Aber denken Sie bitte alle daran: Nicht nur über die Theresienwiese schlendern, auch rechtzeitig Wählen gehen. Für Kurzentschlossene: Hier gelangen Sie zum Wahl-O-Mat

Blau-weißer Himmel. So lieben wir Bayern das. 
Viele Familien schlendern über die Theresienwiese. 

Aktuell sind viele Familien auf dem Festgelände unterwegs und mit kleinen Kindern könnte man entspannt schlendern, meldet Wiesn-Fotograf Stefan Thalhamer. 

Oktoberfest 2017: Türsteher verprügelt - Kieferbruch und Platzwunde

13.45 Uhr: Auf dem Oktoberfest 2017 gab es wieder Schlägereien. Mehrere Ordner wurden attackiert. Bei einer Prügelei auf der Wirtsbudenstraße wurden zwei Männer verletzt. Bitte hier entlang zum Polizeibericht

13.31 Uhr: Die Feuerwehr München zieht ebenfalls Halbzeitbilanz. Sie beschreibt noch einmal den Brand der Kehrmaschine der Stadt München vom Donnerstag. Das Feuer sah spektakulär aus

Die Feuerwehr habe 1308 Notrufe gezählt, das bedeute einen leichten Rückgang. Das Rote Kreuz habe sich um 3300 Patienten gekümmert, viele Schnittwunden hätten versorgt werden müssen. 337 Wiesn-Besucher seien wegen erheblichen Alkoholkonsums eingeliefert worden: Vier Jugendliche hätten eine Alkoholvergiftung erlitten. Und doch sei dies hier ein Rückgang um 50 Prozent. 

13.24 Uhr: Die Polizei habe in diesem Jahr mehr Rikschas an der Theresienwiese kontrolliert und zwei „getunte“ aus dem Verkehr gezogen.

13.22 Uhr: Bislang habe die Polizei München auf der Wiesn mehr Sexualdelikte (nämlich 34 Anzeigen) gezählt als 2016 (damals waren es 17). Die Polizei weist darauf hin, dass das Sexualstrafrecht geändert worden sei. Das sei wichtig zu beachten bei der Interpretation der Zahlen. Der Bereich Sexualdelikte umfasse alle Delikte mit sexuellem Hintergrund (insbesondere Beleidigung auf sexueller Grundlage „Grapscher“, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung).

Von den 34 angezeigten Sexualdelikten seien elf Fälle gezählt worden, in denen Asylbewerber Tatverdächtige waren. 

Die Zahl der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz seien ebenfalls gestiegen: 150 Personen seien angezeigt worden (2016: 97). Es habe auf dem Oktoberfest 2017 kein (versuchtes) Tötungsdelikt gegeben.  

Oktoberfest 2017: Polizei München zählt weniger Taschendiebstähle 

13.20 Uhr: Die Polizei sagt in ihrer Halbzeitbilanz zum Oktoberfest 2017, die Zahl der Taschendiebstähle sei zurückgegangen. Die Diebe hätten ihre Taktik geändert: Jacken auszuräumen. 

13.15 Uhr: Heuer gibt es keinen Wiesn-Hit! (Aber doch sicher einen inoffiziellen: Wir werfen „Despacito“ in die Runde.)

13.12 Uhr: Schmid: „Unser Sicherheitskonzept ist heuer voll aufgegangen.“ Die Ordner seien freundlich zu den Besuchern. (Ist das nicht selbstverständlich?) Und Schmid lobte: „Kompliment an die Münchner!“ Die meisten hielten sich an das Verbot für Rucksäcke und große Taschen. Und er stellte klar, es handele sich nicht um einen Sicherheitsfehler, wenn Ordner nicht in jede kleine Tasche schauen. „Wir haben keine lückenlose Taschenkontrolle.“

Wiesn-Wirte ziehen Halbzeitbilanz: So viele Bier- und Essensbestellungen wir im Vorjahr

Sehen Sie hier ein Foto von der Pressekonferenz zur Halbzeitbilanz im Museumszelt.

13.09 Uhr: Die Wiesn-Wirte hätten angegeben, mit dem Bierausschank und den Essensbestellungen den gleichen Umsatz wie im vergangenen Jahr gemacht zu haben. Lesen Sie hier die Liste der Bierpreise in den Festzelten

13.04 Uhr: Jetzt läuft die Pressekonferenz zur Oktoberfest-Halbzeitbilanz. Die Schätzung: Bislang drei Millionen Wiesn-Besucher(das aktuelle Wochenende schon eingerechnet). Bürgermeister Schmid stellt klar: „Wir wollen keine neuen Rekorde. Auf der Oidn Wiesn seien weniger Besucher gezählt worden als noch vor zwei Jahren. Die Wiesn-Gäste sollen 60 Ochsen verspeist haben, mehr als 2015. Der Straßenverkauf sei wegen des anfangs schlechten Wetters schleppend angelaufen. Die Leberkässemmel habe auf dem Oktoberfest 2017 „eine Renaissance“ erlebt. 

Überhaupt stellt Schmid die Wiesn unter das Motto „Zurück zu den Wurzeln“. Das Oktoberfest sei eine „Flanierwiesn“. 

12.59 Uhr: Ein 25 Jahre alter Amerikaner hat Polizisten als „Fucking Nazis“ beschimpft. Schon vorher hatte er so sehr gepöbelt, dass ein Wiesn-Gast die Polizei verständigte. Gegen den Amerikaner wurde eine Anzeige wegen Beleidigung erstellt. Da er sich in der Gewahrsamzelle selbst verletzte, kam er in ein Krankenhaus. Die Militärpolizei holte ihn ab. 

Münchnerin erkennt Oktoberfest-Besucher wieder, der sie fast vergewaltigte

12.19 Uhr: Die Polizei München berichtet, dass eine 25-jährige Münchnerin gestern Abend den Mann wiedererkannt hat, der sie am Donnerstagabend in einem Festzelt beinahe vergewaltigt hatte. Er hatte der Frau in dem Gedränge hinten an die Lederhose gegriffen und versucht, einen Finger einzuführen. Das schaffte er nicht, weil die 25-Jährige eine Strumpfhose trug. Der 55-Jährige - ein Iraker -, flüchtete. Gestern sah die Münchnerin ihn wieder auf dem Oktoberfest und rief die Polizei. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und wird dem Haftrichter vorgeführt.  

Außerdem berichtet die Polizei von fünf Fällen sexueller Übergriffe auf Wiesn-Besucherinnen. In einem Fall hat ein Deutscher eine Polizistin begrapscht, die gerade auf die Toilette gehen wollte. 

12.09 Uhr: Wiesn-Seelsorger Dr. Paul Schäfersküpper dirigiert beim Standkonzert an der Bavaria.

Fotos vom Tag 8 im Café zum Mohrenkopf: Erst Kuchen, dann Kalorien beim Feiern verbrennen

11.45 Uhr: Wir schauen zurück auf den achten Tag im Café zum Mohrenkopf. Folgende Taktik hat sich für Wiesn-Gäste bewährt: Kuchen essen, Kaffee trinken, Kalorien beim Feiern verbrennen. 

Tag 8 im Café zum Mohrenkopf: Erst Kuchen, dann Kalorien beim Feiern verbrennen

Der namensgebende Mohrenkopf ist übrigens eine der Spezialitäten dieses Zeltes, das seit mehr als 60 Jahren auf dem Oktoberfest vertreten ist.

11.27 Uhr: Jeder in München weiß, was mit „Italiener-Wochenende“ gemeint ist: das mittlere Wiesn-Wochenende, an dem Massen an Italienern in den Festzelten sitzen. Aber mamma mia, auf dem Oktoberfest 2017 soll eine andere Nation die meisten Besucher geschickt haben: die Schweiz. Das behauptet das Hotelportal HRS und beruft sich auf seine Buchungsstatistik. Und genau das sollte uns stutzig machen: Denn die Statistik berücksichtigt natürlich nicht die Buchungen über andere Hotel-Websites wie booking.com oder Wohnungsvermietungen über Airbnb. Trotzdem hat sich die tz den Spaß gemacht, Schweizer und Italiener auf dem Oktoberfest 2017 gegeneinander antreten zu lassen. In vier Disziplinen: Hau den Lukas, Rosenschießen, Toboggan, Wiesn-Quiz. Hier entlang zum Ergebnis.  

11.01 Uhr: Seit 11 Uhr spielen die Wiesn-Kapellen das traditionsreiche Standkonzert an der Bavaria. Thomas Roiderer, der Wirt des Hackerzelts, ist erstmals Dirigent.

Thomas Roiderer gibt zum ersten Mal beim Standkonzert den Ton an.

Ähnlich schönes Wetter mit blau-weißem Himmel hatten wir im vergangenen Jahr. Und schon jetzt bitte merken: Am Feiertag, 3. Oktober, findet genau dort um 12 Uhr das Böllerschießen statt.

Die Betreiber der Fahrgeschäfte haben über ihren Sprecher ausrichten lassen, dass sie dringend Personal suchen. 

10.30 Uhr: Die Schausteller auf dem Oktoberfest 2017 bitten kurz um Ihre Aufmerksamkeit, denn sie haben ein Riesenproblem: Den Schaustellern gehen die Arbeiter aus. Das haben unsere Wiesn-Reporter Johannes Heininger und Ramona Weise von den Chefs der Fahrgeschäfte und vom Schausteller-Sprecher, Edmund Radlinger, erfahren. Am Lohn soll es übrigens nicht liegen. „Wir bezahlen über dem Mindestlohn, aber bekommen trotzdem kein Personal“, sagt Radlinger. Lesen Sie hier die Hintergründe.  

Tag im Schützenfestzelt: Erkennen Sie jemanden auf den Partyfotos wieder?

9.36 Uhr: Wir haben die besten Fotos vom Tag 8 (Samstag) im Schützenfestzelt in eine Fotostrecke gepackt. Gern geschehen.  

Tag 8 im Schützenfestzelt: Erkennen Sie jemanden auf den Fotos wieder?

9.01 Uhr: Haben Sie sich auf dem Oktoberfest 2017 schon auf „Feldl’s Teufelsrad“ (zwischen Voodoojumper und Autoscooter an der Schaustellerstraße) getraut? Oder wieder nur schadenfroh auf der Tribüne gestanden und ein Video mit Ihrem Handy gefilmt? Wer sich auf die Drehscheibe setzt, darf nicht empfindlich sein. Auch weil er dann dem gehässigen Moderator Wiggerl Kugler ausgeliefert ist. Kuglers Humor ist bayerisch-deftig: „Aha, die Dame mag es hart“, sagt er zum Beisiel. Oder macht sich über die Ü-18-Männer lustig, indem er „die Milchbubis“ irritiert nach ihrem Alter fragt.  

Haben Sie übrigens gewusst, dass das Teufelsrad das Lieblingsfahrgeschäft der Schaustandkonztertspielerin Alexandra Kamp ist? Wir bisher auch nicht. Eine unserer Klatschreporterinnen traf Kamp und deren Freund Michael von Hassel am Montagabend im Marstallzelt. Kamp meinte: „Auf dem Teufelsrad war ich immer sehr, sehr gut. Der Trick: barfuß fahren, dann hat man einen guten Halt.“ Das Teufelsrat gehört zu den Wiesn-Klassikern der Fahrgeschäfte, es existiert seit 1910. Eintritt: 4 Euro für Erwachsene, 1 Euro für Kinder.

8.30 Uhr: Am 8. Oktoberfest-Tag, dem Samstag, schickten uns unsere Wiesn-Reporter ganz oft die Nachricht „Promialarm!“. Und das nicht nur, weil die Stars des FC Bayern München mit ihren Frauen ins Käferzelt kamen. Sehen Sie unsere Bildergalerie aller Promis von der Kategorie „mega wichtig“ bis „ach, entscheiden Sie selbst“. 

FC-Bayern-Stars, die Swarovski-Schwestern und Veronika Ferres - Die Wiesn-Promis an Tag acht

Liebe Wiesn-Touristinnen, bindet die Dirndl-Schleife an der richtigen Position

7.55 Uhr: Manche Wiesn-Touristen verstehen nicht, dass ein schönes Dirndl niemals nur 29 Euro kosten kann (außer auf einem bayerischen Trachten-Flohmarkt). Auf dem Oktoberfest 2017 haben wir Münchner wieder seltsame Outfits mit ansehen müssen. Schaurige Beispiele hat zum Beispiel die Facebook-Seite Bayrische Quadratratschn gesammelt. Sehen Sie zum Beispiel eine Frau, die das vermutlich seltsamste Dirndl gekauft hat: sehr knapp und mit der kürzesten Schürze, die Sie sich vorstellen können. 

Die Kommentare der Facebook-Nutzer sind witzig. Gudrun-Maria schreibt dazu: „Oh mei...so geht`s zu, wenn das Geld für den Stoff net langt, dann wird‘s Röckle zu kurz und die Schürzen ist von der Puppenstubn....“ Und Janine schreibt ironisch, sie und ihre Freundin müssten noch mal Shoppen gehen: „Wir haben den neuesten Dirndl-Trend no ned im Schrank.“ Für alle, die keine Ironie verstehen: Wir erklären, was die wahren Dirndl-Trends 2017 sind. 

Und noch ein typischer Fehler der Oktoberfest-Touristinnen: die Dirndl-Schleife irgendwo statt an der richtigen Position zu binden. Die Seite, auf der eine Frau die Dirndl-Schürze zu einer Schleife bindet, verrät den Beziehungsstatus:

  • Dirndl-Schleife vorne rechts gebunden: in einer Beziehung.
  • Dirndl-Schleife vorne links gebunden: Single-Lady.
  • Dirndl-Schleife vorne in der Mitte gebunden: noch Jungfrau.
  • Dirndl-Schleife hinten in der Mitte gebunden: Witwe. Oder Wiesn-Bedienung.

sah

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