Ratgeber zum richtigen Anbandeln

Mit diesen Tipps wird jeder Wiesn-Flirt zum Erfolg

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Diese Wiesn-Besucher haben sich bereits gefunden. Doch das erste Anbandeln ist schwieriger als gedacht.

München - Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit zum Anbandeln als auf der Wiesn. Doch Flirten ist kein leichtes Spiel! Wir haben die wichtigsten Tipps für einen erfolgreichen Flirt zusammengestellt.

Das Oktoberfest gilt als riesige Vermittlungsbörse für liebeswillige Singles. Doch das Anbandeln will gelernt sein: Nicht jeder Spruch versetzt das Gegenüber in Verzückung - besonders das weibliche Geschlecht ist schnell abgeneigt oder reagiert erst gar nicht, wenn Mann das falsche sagt oder tut. Der Männer-Blog "Chauvi-Seite" gibt deshalb hilfreiche Tipps, um an den letzten Wiesn-Tagen vielleicht noch einen Treffer zu landen. Der Blog mag etwas fragwürdig erscheinen, doch die Flirt-Tipps erscheinen ziemlich erfolgsversprechend.

Zunächst wird erklärt, was Flirten eigentlich ist: ein Spiel, das Kreativität fordert. Es reicht meist nicht, einen abgedroschenen Spruch oder ein lahmes Kompliment zu bringen. Die Damen schätzen Einfallsreichtum - und Ehrlichkeit. Vor allem sollte der Herr Mut beweisen, denn Flirten lebt vom Augenblick, mit all seinen Chancen und Risiken. Das sagt zumindest die "Chauvi Seite". Daher gebe es für das Flirt-Spiel keine speziellen Tricks, die einen Treffer garantieren. Es gebe aber ein paar Grundregeln, die das Anbandeln deutlich leichter machen. Wir fassen hier einige von dem Blog zusammen.

Ein Blick auf die Schürze ist Gold Wert

Zuallererst sollte Mann checken, ob Frau überhaupt noch zu haben ist. Das ist auf der Wiesn so einfach zu erkennen wie nirgendwo sonst. Ein kurzer Blick auf die Schürze der Dame reicht, um zu wissen, ob man mit dem Anbandeln anfängt oder es lieber lässt: Ist die Schleife der Schürze links zusammengeknotet - und zwar aus Sicht der Frau -, ist sie noch zu haben. Ist sie jedoch auf der rechten Seite gebunden, dann ist die Dame bereits vergeben. Eine Schleife in der Mitte heißt, dass die potenzielle Flirtpartnerin noch Jungfrau ist.

Ein weiterer Trick ist schwieriger umzusetzen als er klingt: Trink nicht zu viel! Besonders auf der Wiesn könnte das schwer werden. Doch Frauen stehen nun mal ganz und gar nicht auf lallende, sich selbst überschätzende Männer, die nach Alkohol stinken und kaum noch grade stehen können. Die nächste Mass sollte also nicht in die eigene Kehle rinnen, sondern vielleicht lieber der Angebeteten ausgegeben werden.

Alle Frauen auf der Wiesn sind hemmungslos betrunken? Falsch!

Letzteres führt schon zum nächsten Punkt: Es besteht der Mythos, alle Frauen auf der Wiesn würden sich hemmungslos betrinken wollen. Spendierst du ihnen ein Bier, sind sie dir verfallen. Doch so einfach ist es nicht: Es gehört schon etwas Grips dazu, einer Dame zu gefallen. Ein ernstgemeintes Kompliment, das nicht nur auf ihr Aussehen beschränkt ist, kann ein guter Anfang sein.

Die meisten Münchner Singles sind sehr stolz auf ihre Stadt. Es könnte helfen, einfach ein bisschen über München zu plaudern und von der Stadt zu schwärmen.

Doch bei der Wahl des Gesprächsthemas gibt es auch ein paar Tabus: Tod, Krankheit, Politik und Expartner sind absolute Stimmungskiller. Frauen schätzen es übrigens, wenn man aufmerksam zuhört - auch, wenn einen die Geschichten der Herzdame nicht brennend interessieren. Ganz wichtig ist auch: den Namen der Dame merken! Nichts ist peinlicher, als sie beim falschen Namen zu nennen oder zehn Mal nachzufragen.

Sei kein Geizkragen!

Oftmals laufen Gespräche beim ersten Kennenlernen wie ein Verhör ab: Woher kommst du? Was machst du? Der Trick: Auch mal über andere Sachen reden. Den aktuellen Wiesn-Hit zum Beispiel. Und: Keine offenen Fragen stellen! Anstelle von "Kennst du das Lied?" lieber "Welcher ist denn dein Lieblings-Wiesnhit?" fragen. Ein absolutes No-Go während des Gesprächs: Der Dame in den Ausschnitt starren. Ja, Dirndl sind prädestiniert dafür, die weiblichen Vorzüge besonders einladend darzustellen. Aber beim ersten Kennenlernen sollte der Blick auf die Augen gerichtet sein und nicht auf's Dekolleté.  

Auch sollte Mann nicht geizig sein, wenn er auf der Wiesn jemanden kennenlernen möchte. Es gehört zur alten Schule, dass der Mann die Frau einlädt - wenigstens auf ein Getränk. Wenn's dann gut läuft, muss der Herr auch mal tiefer in die Tasche greifen. 150 Euro kann ein Abend inklusive After-Wiesn schon kosten. Wer sparen will, bleibt besser daheim.

Zum Schluss ein wichtiger Tipp für alle, die einen Korb bekommen: Akzeptiere ein nein und probier's einfach bei der nächsten! Nirgends gibt es so viele flirtwillige Singles wie auf dem Oktoberfest.

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sb

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