Preise auf dem Oktoberfest 2016

Großer Überblick: Das kostet heuer die Wiesn

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4 Euro: Wenn sich das traditionelle „Teufelsrad“ dreht, gibt’s selbst für gestandene Mannsbilder kein Halten mehr.
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3 Euro: Mit einem Dach überm Kopf fährt es sich bei Regen auf der Wiesn besonders lässig: Beim Auto-Scooter Steinhart gibt’s die Fahrt ab 3 Euro
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3,50 Euro: Je größer das Lebkuchenherzerl, desto tiefer müssen Verliebte in die Tasche greifen. Los geht’s bei unter vier, aufwärts bis zu 21 Euro.
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4 Euro: So viel haben 100 Gramm gebrannte Mandeln an Enrico Geiers Stand bereits 2015 gekostet. Der 200-Gramm-Nussmix kostet 8,50 Euro.
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4 Euro: Schwindelfreie amüsieren sich zu Musik-Hits wie „Love is in the Air“ in den Höhen des „Top Spin“ – auch wenn das Wetter durchwachsen ist.
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4 Euro: Beim „Breakdancer“ liegt der Minutenpreis etwa bei einem Euro – diese beiden Wiesn- Besucherinnen haben sichtlich ihren Spaß.
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7 Euro: Mit elf Schuss haben Begabte am Schießstand „Oberland“ gute Chancen, ein Stofftier zu gewinnen. Als Trostpreis gibt es eine Rose.

München - Ein Tag auf der Wiesn mit den Freunden oder der Familie: Das geht ganz schön ins Geld. Wir haben uns an den Standln und bei den Fahrgeschäften umgeschaut. Ergebnis: Längst nicht alles ist teurer geworden. Trotzdem wird es für schmale Geldbeutel schwierig.

Die gute Nachricht vorneweg: Anders als das Bier in den Zelten kosten viele Fahrgeschäfte auf der Wiesn nicht mehr als im Vorjahr. Einzelne Angebote an den Erlebnis- und Verkaufsständen sind allerdings ein wenig teurer geworden. Alles in allem, so müssen die Besucher auch heuer nüchtern feststellen, ist die Wiesn auch außerhalb der Zelte kein billiges Vergnügen.

Einige Preise sind konstant geblieben: Bei „Feldl’s Teufelsrad“ zahlen Erwachsene nach wie vor 4 Euro und Kinder 1 Euro – alle bleiben so lange wie sie mögen (und vor allem: können) auf der berühmt-berüchtigten Drehscheibe. Ebenfalls 4 Euro zahlen Erwachsene wie gehabt etwa beim „Toboggan“ mit dem tückischen Förderband. Die kleinen Besucher zahlen 3 Euro.

Nichts für schmale Geldbeutel ist der Eintritt zum 80 Meter hohen „Skyfall“, wo Erwachsene für die etwa zweiminütige Fahrt inklusive vier Sekunden freiem Fall heuer 8 Euro bezahlen. Immerhin ist der Preis seit dem Vorjahr nicht gestiegen. Zum Vergleich: Für fünf Minuten Riesenradfahren bezahlen Erwachsene ebenfalls acht Euro und Kinder die Hälfte. Die Familie mit zwei Kindern kriegt ein wenig Rabatt und zahlt für alle vier Personen 21 Euro.

„Nach oben angepasst“ wurden einzelne Angebote, wie einige Standlbesitzer sagen: Am Schießstandl „Oberland“ kosteten 2015 elf Schuss 6 Euro, heuer 7 Euro. Beim Standl „Zum Gaumenschmaus“ sei es die Leberkässemmel, die heuer 3 statt bislang 2 Euro koste. Die Bratwurst mit Senf gibt’s dort weiter für 4 Euro. Und eine Fischsemmel in „Winter’s Fischhaus“ kostet wie im Vorjahr 3,50 Euro

Was Kinder gerne machen:

Schon ab sechs Jahren dürfen Kinder in Begleitung eines Erwachsenen auf die „Wilde Maus“. Und bei den größeren Kindern ist sie sowieso beliebt. Der Achterbahnspaß ist mit vier Euro je Kind und sechs Euro für Eltern von Freitag bis Sonntag nicht gerade günstig. Doch am Familientag, jeweils dienstags am 20. und 27. September, gelten halbe Preise – und montags, mittwochs sowie donnerstags ermäßigte Preise von 3 Euro je Kind und 5 Euro je Erwachsenem

Für die Zwergerl zahlen Eltern in der Märcheneisenbahn regulär 2,50 Euro. Fünf bis sechs Runden sind für die Fahrt zu Hänsel und Gretel sowie den anderen Märchenfiguren im Preis enthalten. Am Familientag kostet die Fahrt nur 2 Euro. Zur „Kinderwiesn“ montags, mittwochs, donnerstag und freitags von zehn bis 15 Uhr kriegen alle ein Packerl Gummibären dazu geschenkt. Eltern zahlen regulär drei Euro.

Bald wird das Wetter wieder besser, dann schmeckt auf der Wiesn ein Eis. Beim „Sarcletti“- Stand von Claudio und Franco Antonacci kostet die Kugel regulär 1,30 Euro und am Familientag vergünstigt 1 Euro. Eine Kindereistüte mit zwei Kugeln, Sahne und Schokolinsen kostet regulär 3,50 Euro. Alternativ gibt’s an dem Stand für die Kinder Brausestäberl für 2,50 Euro im Einhundert- Gramm-Packerl oder auch Getränke wie einen halben Liter „Bluna“ für 3,30 Euro.

Ein echtes Münchner „Vogelpfeiferl“ können sich ältere Kinder oder ihre Eltern vorsichtig auf die Zunge legen und damit sämtliche Tiergeräusche nachahmen. Die Pfeife besteht aus einem reißfesten Pappdeckel mit einem Edelblechstahlring und einer Naturmembran als Herzstück, wie Peter Berger an seinem Stand, direkt hinterm Eingang am Esperantoplatz, erklärt. Zwei „Vogelpfeiferl“ kosten 5 Euro, vier Stück gibt’s für 7 Euro.

Ein Sammelpunkt für Familien, egal an welchem Tag, ist das „Familienplatzl“ in der Straße 3, Ost. Dort gibt es im Biergarten genügend Platz zum Sitzen. Zu essen gibt’s die „Familien-Brotzeitbrettl“ für 14,50 Euro. Kinder zapfen sich ihr Getränk selbst.

Lesen Sie hier wie die Stadt München ab 2017 die Preise auf der Wiesn für Familien senken will, in unserem großen Überblicksartikel finden Sie außerdem alles, was Sie als Familie auf der Wiesn wissen müssen.

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Anne Hund

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