Protestaktion am Dienstag

Mit dieser Aktion will PETA das ZLF stören

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Protestaktion gegen Fleisch.

München - Noch bis zum 25. September läuft das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest auf der Theresienwiese. Die Tierschutzorganisation PETA plant nun eine Protestaktion.

Auf dem Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) können Besucher etwas über die bayerische Land- und Forstwirtschaft erfahren. 650 Aussteller präsentieren ihre prämierten Tiere und Wissenswertes zu moderner Agrar-Technik.

Allerdings gibt es auch negative Stimmen dazu. Die Jugendkampagne von PETA protestiert am kommenden Dienstag von 15 bis 18 Uhr, um nach eigenen Angaben auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen. Eine Aktivistin wird sich als ein Stück Fleisch auf einem übergroßen Teller platzieren.

Der Hintergrund: Mensch, Hund, Rind oder auch Katze und Huhn sind Lebewesen, die aus Fleisch bestehen. Alle können leiden und Schmerzen empfinden. Sogenannte Nutztiere werden, so PETA, degradiert und teils unter unwürdigen Bedingungen gehalten.

Küken geschreddert, qualvoll geschlachtete Rinder

PETA zufolge sterben merh als 800 Millionen Tiere für die Fleischproduktion, viele werden ohne Betäubung kastriert und verstümmelt, damit sie in der engen und intensiven Mast überlebensfähig und tragbar sind. Ein kleiner Teil der Tiere überlebe diesen Zustand nicht. Über die negativen Folgen der Massentierhaltung erfahre der Verbraucher auf dem ZLF aber wenig, beklagt PETA.

Es gebe keine tierischen Produkte von glücklichen Tieren, behauptet die Organisation. "Kälber, die der Mutterkuh entrissen und weggesperrt werden, lebendig geschredderte Küken, Schweine, die sich gegenseitig aus Langeweile und Enge verletzen, Rinder, die nicht betäubt und so qualvoll geschlachtet werden", sagt Maria Mertens, Leiterin des PETA ZWEI Streetteams. "All das gehört zu diesem System. Es sind keine Ausnahmen. Es ist einkalkuliert und Alltag in dieser Industrie."

Alle wichtigen News zum Oktoberfest finden Sie in unserem Live-Ticker zur Wiesn.

sap

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