Stadt- und Polizei-PK hier zum Nachlesen

Ticker: Pfüat di, Wiesn! Das Oktoberfest 2016 ist vorbei

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Wunderkerzen zum Kehraus im Armbrustschützenzelt.

München -  Heute steht der Kehraus an beim Oktoberfest 2016. Zuvor gab es die Bilanz-Pressekonferenzen. Natürlich verpassen Sie auch am letzten Tag nichts in unserem Wiesn-Live-Ticker.

+++ 23:15 Uhr: Nun schließen wir den Ticker zum letzten Wiesn-Tag. Auch am Dienstag finden Sie bei uns die wichtigsten Meldungen rund um das Oktoberfest-Ende, und zwar hier.

+++ 22:55 Uhr: Liebe User, das Oktoberfest 2016 ist Geschichte. Wir freuen uns schon auf die Wiesn 2017.

+++ 22:44 Uhr: Aus is im Hofbräu-Festzelt! Mit den Klängen der Bayernhymne endet die Wiesn 2016.

+++ 22:39 Uhr: Im Hofbräu-Festzelt läuft "Servus, Pfüä Gott und Auf Wiedersehen!" In wenigen Minuten ist das Oktoberfest 2016 Geschichte.

Oktoberfest 2016: Der Wiesn-Kehraus läuft

+++ 22:32 Uhr: Die München.tv-Moderatoren Alex Onken und Eva Grünbauer verabschieden sich von der Wiesn 2016 von ihren Zuschauern. Gleich ist es aus.Die Kapelle spielt "We are the World".

+++ 22:27 Uhr: Jetzt wird's im Hofbräu-Festzelt sentimental: "Angels" von Robbie Williams läuft. Und die Wunderkerzen brennen.

+++ 22:26 Uhr: "Konrad"-Sprechchöre im Hofbräu-Festzelt. Die Gäste feiern den Sicherheitschef des Zeltes.

+++ 22:21 Uhr: Und jetzt spielt die Kapelle zum Kehraus das unvermeidliche "An Tagen wie diesen" von den "Toten Hosen" im Hofbräu-Festzelt.

+++ 22:19 Uhr: Hofbräu-Festzelt-Wirt Ricky Steinberg am Mikro: "Die Wiesn 2016 neigt sich dem Ende zu." Nun bedankt er sich bei allen Mitarbeitern, der Brauerei und natürlich den Gästen.

+++ 22:17 Uhr: Im Hofbräu-Festzelt spielt die Kapelle jetzt "In München steht ein Hofbräuhaus".

+++ 22:10 Uhr: Im Hofbräu-Zelt beginnt der Wiesn-Kehraus: München.tv-Moderatoren Alex Onken und Eva Grünbauer haben sich mit Festwirten und Kellnerinnen auf der Bühne versammelt.

+++ 22:00 Uhr: Jetzt ist aber wirklich Wiesn-Endspurt angesagt: Eine Stunde lang sind die Zelte auf dem Oktoberfest noch geöffnet. Jetzt sollte man noch schnell ein, zwei Mass bestellen.

+++ 21:44 Uhr: Wer den Wiesn-Kehraus live im TV schauen will: München.tv überträgt aus dem Hacker-Zelt. Und wir bieten einen Live-Stream von münchen.tv.

+++ 21:13 Uhr: Sehr verehrte Damen und Herren, wir präsentieren: Julia-Marie ist das Wiesn-Baby 2016.

+++ 20:50 Uhr: Heuer gab es auf der Wiesn einen Besucherrückgang. tz-Redakteurin Ramona Weise meint dazu: Das hatte auch was Gutes. Endlich eine gemütliche Wiesn!

+++ 20:34 Uhr: Wie hält's eigentlich Liedermacher Hans Söllner mit der Wiesn? Laut "Miesbacher Merkur" meint er: "I geh’ ned aufs Oktoberfest – i speib liaba dahoam!"

+++ 19:45 Uhr: Nach ersten Schätzungen kamen heuer 5,6 Millionen Menschen auf die Wiesn. Schon 2015 war die Besucherzahl nicht zuletzt wegen Grenzkontrollen auf 5,9 Millionen abgerutscht. 2009 kamen nach Al-Kaida-Drohungen 5,7 Millionen, 2001 waren es nach den Anschlägen in New York 5,5 Millionen. Selbst 1980, als beim schlimmsten Terroranschlag der deutschen Nachkriegsgeschichte am Wiesn-Haupteingang eine Bombe zwölf Besucher in den Tod riss, feierten 5,1 Millionen Menschen.

+++ 19:30 Uhr: An einer erfolgreichen Wiesn sind jede Menge Leute beteiligt, nicht nur die Kellnerin, die einem persönlich die Mass überreicht. Schön, dass auch Promis wie Elyas M’Barek die Arbeit von anderen zu schätzen wissen. Auf Instagram dankt der Kinostar der Münchner Polizei für ihren vorbildlichen Einsatz auf dem Volksfest. Eine schöne Geste, wie wir finden!

Oktoberfest: „Hulapalu“ von Andreas Gabalier ist der Wiesn-Hit 2016

+++ 19:17 Uhr: Jetzt ist es offiziell: „Hulapalu“ von Andreas Gabalier hat das Rennen um den Wiesn-Hit 2016 gemacht. Der Song habe am Ende „Ham kummst“ von Seiler und Speer auf den zweiten Platz verwiesen, sagte Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) am Montag zum Abschluss des Volksfests.

Schmid hatte schon zur Halbzeit auf „Hulapalu“ als Favoriten getippt. Denn den könne ein Italiener genauso mitsingen wie ein Japaner. Und der gehe nicht nur nach Wasser oder Apfelschorle, sondern auch noch nach einer Maß Bier.

+++ 19:15 Uhr: Kleine Info für alle, die noch einen Platz im Zelt suchen. Aktuell ist das Armbrustschützenzelt noch offen.

+++ 19:04 Uhr: Was macht ein Wiesn-Wirt nach der Wiesn? Jedenfalls nicht gleich in den Urlaub fahren. Ricky Steinberg, Wirt vom Hofbräu-Festzelt, verrät in der täglichen Wiesn-Live-Sendung auf münchen.tv, dass er sich erst im November mit der Familie eine Auszeit nimmt.

+++ 17.11 Uhr: Noch hält das Wetter am letzten Wiesntag! Zwar zieht es immer mehr zu, dennoch ist es vorwiegend trocken. Bevor es dunkel wird oder der Regen kommt, wagen wir einen Blick auf die Zelte. Laut unseren Wiesn-Reportern vor Ort haben noch einige Zelte wie das Hacker, Schottenhammel, Bräurosl, Löwenbräu, Armbrust, Hofbräu, Winzerer und die Ochsenbraterei offen. Das Schützenfestzelt dagegen hat seine Pforten zur Zeit dicht gemacht und beim Augustiner ist der Haupteingang geschlossen.  

+++ 16.11 Uhr: Hut ab vor der Leistung der Münchner Polizei in den letzten zwei Wochen!

+++ 15.22 Uhr: Einige Wiesn-Fotos von heute sehen Sie hier in unserer Fotostrecke:

Feiertag und Kehraus: Die Bilder vom Wiesn-Finale

+++ 15.12 Uhr: Heute werden bei vielen wieder Wiesn-Marken übrig bleiben. Wo Sie diese nach Oktoberfest-Schluss noch einlösen können, erfahren Sie hier.

+++ 14.58 Uhr: Hier noch ein Video zum Feuerwehreinsatz am Rosenheimer Platz:

+++ 14.45 Uhr: Das dürfte auch manchen Wiesn-Besucher betreffen: Es gibt Behinderungen bei U1, U2 und bei der S-Bahn.

So läuft der Wiesn-Kehraus

+++ 14.22 Uhr: Heute Abend steht ja der große Kehraus an auf der Wiesn. München.tv plant eine Live-Übertragung, wie wir gestern schon berichteten. In vie

Ein Archivfoto aus dem Jahr 2012: Kehraus im Hofbräu-Festzelt.

len Zelten ist der Abschluss am letzten Tag etwas ganz Besonderes. Die meisten Zelte folgen dabei einer eigenen Tradition - insofern dürfte auch unser alter Überblicksartikel aus dem Jahr 2013 noch weitgehend aktuell sein. Nur wenige Zelte werden ihre Rituale geändert haben (und das Hippodrom gibt's natürlich nicht mehr). Viele stürmen zum Kehraus ins Hackerzelt, das dieses Jahr in neuem Glanz erstrahlt. Auch heuer werden die Sterne im "Himmel der Bayern" erstrahlen, sich Wirt Toni Roiderer von den Gästen verabschieden und dazu "Sierra Madre" erklingen. In mehreren Zelten erklingt traditionell die Bayern-Hymne, in der Vergangenheit gab's in mehreren Zelten auch Wunderkerzen. Wie's heuer ist? Wir sind gespannt auf heute Abend.

+++ 14.12 Uhr:  Auch die MVG zieht Wiesn-Bilanz. "Reibungslos und ohne nennenswerte Zwischenfälle lief der U-Bahnverkehr zum Oktoberfest 2016. Tram und Bus trugen ebenfalls ihren Teil zu einem erfolgreichen Betriebsablauf bei", heißt es. "Die MVG zieht daher eine positive Wiesn-Bilanz." Der Fahrgastandrang sei trotz eines stetigen Aufwärtstrends deutlich geringer als in den letzten Jahren gewesen. Insbesondere in der U-Bahn sei es spürbar entspannter zugegangen. Eine abschließende Fahrgastzahl liege jedoch noch nicht vor.

Mehr Besucher als in den vergangenen Jahren hätten den Weg vom Hauptbahnhof zur Wiesn zu Fuß zurückgelegt. MVG und Stadt hatten die Ausschilderung geändert.

„Unsere Mannschaft hat für ihren Wiesn-Einsatz auch heuer viel Zuspruch von den Kunden erhalten“, sagt MVG-Ressortleiter Schiene Raimund Paul. „Pro Tag hatten wir mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich im Einsatz. Das war wieder spitze. Herzlichen Dank allen Beteiligten!“ Die Zahl der Sperrungen im U-Bahnhof Theresienwiese summierte sich bis einschließlich 2. Oktober auf 35. Im vergangenen Jahr waren wegen Überlastung mehr als 130 Sperrungen erforderlich.

Der Rückgang sei einerseits auf den deutlich geringeren Fahrgastandrang zurückzuführen, andererseits auf das neue Sicherheitskonzept, welches die Sperrung der Festtreppe am Haupteingang der U-Bahnstation Theresienwiese umfasste. Den Fahrgästen standen dadurch bei der Heimreise nur zwei Rolltreppen Richtung Bahnsteig zur Verfügung. Dies habe eine automatische Dosierung des Andrangs dosiert, so dass auf dem Bahnstieg zumeist genug Platz für alle Fahrgäste blieb. Insgesamt habe sich auch die Umleitung der ankommenden Fahrgäste vom U-Bahnhof Theresienwiese zum Bavariaring heuer als praktikabel erwiesen.

+++ 14.00 Uhr: Nach den ganzen Polizei-Sachen jetzt was Erfreuliches: Die Bilder der Böllerschützen an der Bavaria.

Der Knaller-Abschluss an der Bavaria

Bilder: Der Knaller-Abschluss an der Bavaria

+++ 13.50 Uhr: Für alle, die es gerne ausführlicher möchten, gibt es hier die Polizei-Bilanz zur Wiesn in voller Länge. Die Zusammenfassung von Stadt- und Polizei-PK wartet hier auf Ihre Lektüre.

+++ 13.37 Uhr: Die Taschendiebfahnder hatten alle Hände voll zu tun auf der Wiesn am Wochenende. Und sahen, wie ein 28-Jähriger 50-Euro-Scheine aß.

+++ 13.27 Uhr: Sie putzten auf der Wiesn, doch das war nicht ihr einträglichstes Geschäft: Die Polizei konnte eine Diebesbande stoppen.

+++ 13.18 Uhr: Am Freitag und am Samstag sind auf der Wiesn ein Drogendealer und ein Besucher mit Betäubungsmitteln geschnappt worden.

+++ 13.10 Uhr: Eine separate Meldung zum Thema "Sex-Attacke auf Touristen - Fahnder greift ein".

+++ 13.03 Uhr: Es gab reihenweise Masskrug-Schlägereien am Wochenende - ein Überblick.

+++ 12.49 Uhr: Dass die Beamten am vorgestrigen Wiesn-Samstag alle Hände voll zu tun hatten, davon zeugt auch der Pressebericht. Die Meldungen folgen in Kürze.

+++ 12.34 Uhr: Es sei zu keinem Massenanfall von Straftaten durch Asylbewerber oder Ausländer gekommen, unterstreicht Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins (siehe unten). Deswegen seien die Zahlen veröffentlicht worden. "Hier von einer Sex-Wiesn oder einer Vergewaltigungs-Wiesn zu sprechen, ist weder zutreffend noch sachdienlich."

+++ 12.29 Uhr: "Aus unserer Sicht hat sich der Zaun bewährt", sagt Feiler. Fürs nächste Jahr wird das Thema Sicherheit natürlich neu bewertet.

+++ 12.24 Uhr: Feiler erklärt die Details zur weiter unten genannten Vergewaltigung: Eine Frau habe ihren Partner verloren und sei auf eine Gruppe anderer Männer getroffen, dann sei es im Gebüsch zu Übergriffen einer Person gekommen.

Polizei: "Wir sind sehr zufrieden - bis auf zwei Dinge"

+++ 12.21 Uhr: Feilers Fazit: "Wir sind sehr zufrieden nach den 16 Tagen im Vergleich zu den Vorjahren. Es war aus unserer Sicht eine friedliche Wiesn. Bis auf die zwei Dinge, die Sexualdelikte und die Widerstandshandlungen, sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden."

+++ 12.21 Uhr: 32 Festnahmen habe es bei Asylbewerbern gegeben, darunter sexuelle Beleidigungen/Nötigungen, aber auch Taschendiebstähle und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

+++ 12.20 Uhr: Etwa 190 Jugendliche seien bei Jugendschutzkontrollen überprüft werden. Am ersten Wochenende sei bereits ein 15-Jähriger dabei gewesen, der zu stark dem Alkohol zugesprochen hatte.

+++ 12.20 Uhr: 29 Kameras statt 19 Kameras zur Überwachung - dadurch konnten die Polizisten öfter eingreifen.

+++ 12.19 Uhr: 754 Fahrzeuge wurden abgeschleppt, deutlich mehr als im Vorjahr.

+++ 12.17 Uhr: Hunderte sind betrunken am Steuer geschnappt worden, es gab eine deutliche Steigerung bei Fahrten unter Drogen. 200 Führerscheine wurden eingezogen. 55 Fahrer konnten gehindert werden, sich betrunken ans Steuer zu setzen.

+++ 12.16 Uhr: 80 Prozent weniger Menschen kamen 2016 im Rahmen der Wiesn im Verkehr ums Leben, heuer war es eine, "was immer noch zu viel ist".

+++ 12.16 Uhr: Kriminelle haben versucht, falsche Fünfziger und Zwanziger in Umlauf zu bringen, sie konnten gestoppt werden.

+++ 12.15 Uhr: 238 Straftaten in Sachen Betäubungsmittelgesetz, genauso viele wie im Vorjahr, überwiegend handelt es sich um Marihuana und Kokain.

+++ 12.14 Uhr: 17 Beamte wurden leicht verletzt, teils wurden sie im Krankenhaus behandelt. Es habe 22 Widerstandsdelikte gegen Beamte gegeben.

+++ 12.14 Uhr: "Wir werden weiterhin zusammen mit der Stadt München nicht dulden, dass Gewalttäter, Straftäter auf die Wiesn kommen", so Polizeivizepräsident Werner Feiler. Diese bekommen Betretungsverbote, auch für die nächsten Jahre.

+++ 12.13 Uhr: 331 Körperverletzungsdelikte habe es gegeben, ein Rückkgang von rund 15 Prozent. Masskrugdelikte seien gar um 20 Prozent zurückgegangen.

+++ 12.12 Uhr: Taschendiebstähle seien zurückgegangen.

+++ 12.10 Uhr: 31 Sexualdelikte seien zur Anzeige gebracht worden, berichtet Polizeivizepräsident Werner Feiler. Dazu zählen neben Vergewaltigungen auch Belästigungen oder Angrapschen. Eine Vergewaltigung am Festwiesenbereich sei zur Anzeige gebracht worden. Erst im Nachhinein bei den Ermittlungen sei festgestellt worden, dass diese auf dem Festgelände stattgefunden habe. Insgesamt 18 Festnahmen gab es im Zusammenhang mit Sexualdelikten. Dabei handle es sich um zwei deutsche Staatsangehörige, 16 ausländische Staatsbürger, darunter sechs Asylbewerber. Die Polizei geht davon aus, dass durch die Sensibilisierung in der Bevölkerung diese Delikte eher angezeigt werden als früher.

+++ 12.09 Uhr: 1067 Straftaten insgesamt. Es sei kein Tötungsdelikt und kein versuchtes Tötungsdelikt dabei gewesen. Und "nur" ein Raub.

+++ 12.09 Uhr: Es gab 304 Gewahrsamnahmungen, mehr als im Vorjahr. 62 weniger Festnahmen, 442 insgesamt.

+++ 12.08 Uhr: "Die vermehrten Kontrollen im Außenbereich wurden positiv aufgenommen, die Kollegen wurden immer wieder angesprochen, ihnen wurde gedankt, dass sie für Sicherheit sorgen." Den Dank gebe die Polizei zurück.

+++ 12.07 Uhr: Die Polizei zählt 2120 Einsätze, 16 weniger als im Vorjahr. In ganz München waren's 18.276 Einsätze, weniger als im Jahr zuvor. 1665 Fahrzeugkontrollen seien durchgeführt worden.

+++ 12.06 Uhr: Wir streamen JETZT die Abschluss-PK der Polizei oben live bei Facebook. Es spricht Polizeivizepräsident Werner Feiler.

+++ 11.53 Uhr: Ein Promi hat getan, was man eigentlich nicht machen sollte - und sich auf den berüchtigten Wiesn-Hügel gelegt.

+++ 11.41 Uhr: Positive Bilanz hin oder her, man darf auch nicht verhehlen: Es war das schlechtestbesuchte Oktoberfest seit 2001. Seinerzeit waren es 5,5 Millionen. Nach einer ersten Schätzung der Festleitung kamen 5,6 Millionen Gäste - rund 300 000 weniger als Vorjahr. Schon im vergangenen Jahr hatte das größte Volksfest der Welt einen Rückgang verzeichnet, die Zahl sank damals um 400 000 auf 5,9 Millionen.

+++ 11.24 Uhr: Die Bundespolizei hat jetzt auch ihre Wiesn-Bilanz veröffentlicht. Auch die fällt positiv aus. "Deutlicher weniger Reisende - Rückgang der Gesamtstraftaten - Weniger Diebstähle - Rucksack- und Taschenverbot auf der Festwiese bereiten am Hauptbahnhof kein Problem - Erstmals Twitter-Marathon", so die Zusammenfassung. Die ausführliche Version lesen Sie hier.

+++ 11.05 Uhr: Die wichtigste Zahl zum Schluss: 6,1 Millionen Mass wurden ausgeschenkt.

+++ 10.53 Uhr: Die zentralen Fakten aus der Abschluss-Pressekonferenz haben wir hier in einem separaten Artikel zusammengefasst.

+++ ⁠⁠⁠10.44 Uhr: Der Putzservice ist von den Anwohnern nur sechs Mal in Anspruch genommen. ⁠⁠⁠Anwohner berichten aber auch von viel weniger Problemen mit Verschmutzungen.

+++ 10.41 Uhr: ⁠⁠⁠Schmid: "Die Wiesn war zu keinen Zeitpunkt überfüllt, die Eingänge zum Gelände waren immer offen."

+++ 10.40 Uhr: ⁠⁠⁠Ein "Highlight": Eine 51-jährige Schweizerin zog sich einen Insektenstich am Ringfinger zu. Die Feuerwehr musste den Ehering mit einem Trennschleifer entfernen. Hörhammer: "Ob die Dame gleichzeitig auch ihren Ehemann loswerden wollte, wissen wir nicht."

+++ 10.38 Uhr:Florian Hörhammer von der Branddirektion: Über 500 Kilometer hätten die Beamten zu Fuß zurückgelegt. 2316 Notrufe und 185 Notarzteinsätze gab es. Zwölf Alarmierungen der Löschzüge, aber keine Brände.

+++ 10.36 Uhr: Vier Wiederbelebungen mussten vom BRK durchgeführt werden.

+++ 10.30 Uhr: ⁠⁠⁠Der "Kotzhügel" sei deutlich weniger besucht gewesen, berichtet der Polizeisprecher.

+++ 10.28 Uhr: ⁠Leider gab es ⁠⁠Zuwachs im Bereich der sexuellen Gewalt, Grapschen, Beleidigungen auf sexueller Basis. Außerdem ⁠⁠⁠mehr verletzte Polizei-Kollegen.

+++ 10.28 Uhr: Die ⁠⁠⁠Zahl der Einsätze sei zurückgegangen, aber nicht im gewünschten Maß. Es gab ein deutliches Minus im Bereich der Strafanzeigen, ⁠⁠⁠weniger Masskrug-Schlägereien, ⁠⁠⁠allgemein weniger Körperverletzungen.

+++ 10.26 Uhr: ⁠⁠⁠Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins: "Wir sind sehr zufrieden. Es war friedlich, familiär. Unsere Einsatzkräfte haben gerade einen friedlichen Umgang mit Münchner Besuchern erlebt."

+++ 10.24 Uhr: ⁠⁠⁠Nach der Wiesn ist vor der Wiesn. Deshalb der Aufruf: Ab 17. Oktober kann jeder auf dem offiziellen Münchner Stadtportal muenchen.de Entwürfe für das Oktoberfest-Plakat 2017 einreichen. ⁠⁠⁠Registrierung und Abgabe bis 6. November. ⁠⁠⁠Der Sieger wird in einem Online-Wettbewerb ermittelt.

+++ 10.21 Uhr: ⁠⁠⁠Bilanz der Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen": mehr Hilfesuchende als im Vorjahr (215). Es gab leider ⁠⁠⁠neun Fälle von sexueller Gewalt.

+++ 10.20 Uhr: ⁠⁠⁠Schmid dankt der Polizei: Die Zusammenarbeit auch mit dem BRK und der Feuerwehr sei hervorragend gewesen. ⁠⁠⁠Die Neuerungen seien mit ein paar Anlaufschwierigkeiten sehr gut umgesetzt worden.

+++ 10.17 Uhr: Die ⁠⁠⁠Polizei-Bilanz folgt am Mittag im Präsidium.

Schmid: Es war eine Gute-Stimmung-Wiesn

+++ 10.17 Uhr: Schmid spricht von einer Gute-Stimmung-Wiesn.

+++ 10.17 Uhr: Die ⁠⁠⁠Tragenteams waren 1800 Kilometer auf der Wiesn unterwegs.

+++ 10.14 Uhr: ⁠Im Einsatz waren ⁠⁠700 Blasenpflaster, 1500 Verbandpäckchen, 1300 Infusionen, 800 Coolpacks, 26.250 Paar Einmalhandschuhe.

+++ 10.11 Uhr: ⁠⁠⁠5348 Presseanfragen, 6992 Patienten beim BRK (⁠⁠⁠Vorjahr: 6478), aber drei Prozent weniger ärztliche Versorgungen. ⁠⁠⁠584 chirurgische Wundversorgungen, ⁠⁠⁠593 Alkoholvergiftungen, darunter ⁠⁠⁠elf Jugendliche unter 16 Jahren (Vorjahr: 11). Beim ZLF gab's 60 Patienten. Neun Kinder sind verloren gegangen.

+++ 10.11 Uhr: Der ⁠⁠⁠Wasserverbrauch lag mit 110.000 Kubikmetern leicht unter dem Verbrauch von 2012. ⁠⁠⁠Gas: 188.000 Kubikmeter, ca. 15 Prozent unter dem Verbrauch von 2012.

+++ 10.10 Uhr: ⁠⁠⁠Höchste Tagesspitze am 1. Oktober mit 10.868 Kilowatt um 19.15 Uhr.

+++ 10.07 Uhr: ⁠⁠⁠Schmids Resümee: "Stimmungsvoll, harmonisch, entspannt"

+++ 10.05 Uhr: ⁠⁠⁠Stromverbrauch heuer: 2,69 Mio. Kilowattstunden, sieben Prozent weniger als vor vier Jahren, dem letzten Mal, als Wiesn und ZLF ohne Oide Wiesn zusammenfielen.

+++ 10.03 Uhr: ⁠⁠⁠Auch die Branddirektion spricht von normaler Wiesn.

+++ 10.00 Uhr: 2915 Fundstücke schlugen im Wiesn-Fundbüro auf. ⁠⁠⁠Darunter 680 Kleidungsstücke, 660 Geldbörsen, 580 Ausweise, 410 Smartphones, 250 Brillen, 220 Schlüssel, 90 Taschen, 55 Regenschirme, 55 Schmuckstücke, 15 Fotoapparate. ⁠⁠⁠Kurios: ein Paar beige und braune Stöckelschuhe, eine Kinderlederhose, ⁠⁠⁠zwei Romane "Nie wieder Blondinen" mit Widmung, ein iPad, zwei GoPro-Kameras, ein ärztliches Attest und eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Dauer der Wiesn. ⁠⁠⁠Eine Packung Paracetamol, zwei Hörgeräte, 510,70 Euro in bar. ⁠⁠⁠Ein Bayer stellte folgende Suchanfrage: I lost my Oide.

Kurioses aus dem Wiesn-Fundbüro: Wer verliert denn sowas?

Kurioses aus dem Wiesn-Fundbüro: Wer verliert denn sowas?

+++ 9.58 Uhr: Das ⁠⁠⁠Geschäft der Schausteller sei wetterbedingt "in der Norm" gewesen. Der Wiesn-Hit war "Hulapalu" von Andreas Gabalier. Die ⁠⁠⁠Polizei spricht von einer sicheren Wiesn. ⁠⁠⁠Auch das BRK vermeldet eine ruhigen, normalen Verlauf. ⁠⁠⁠158 Kinder wurden in der Kinderbetreuungsstelle gewickelt oder gestillt. ⁠⁠⁠16 Kinder und Jugendliche wurden betreut.

+++ 9.56 Uhr: Der Essensverzehr sei um 12 bis 15 Prozent zurückgegangen. 109 Ochsen und 58 Kälber landeten in den Mägen. 96000 Masskrüge wurden gestohlen.

Wiesn-Bilanz: 5,6 Millionen Besucher 2016

Josef Schmid bei der Abschluss-PK der Stadt.

+++ 9.54 Uhr: ⁠⁠⁠Jetzt wird bei der Abschluss-Pressekonferenz der Stadt mit Josef Schmid (Zweiter Bürgermeister und Wiesn-Chef) die große Bilanz gezogen: 5,6 Millionen Besucher schätzt Schmid und spricht von einer "Wiesn wie früher". Entschleunigtes Bummeln sei so möglich gewesen, die Zelte waren weitgehend offen, die Stimmung sei entspannt gewesen. Die Besucher hätten das Sicherheitskonzept gelobt und sich sicher gefühlt. Besonders am letzten Wochenende waren viele Italiener da.

+++ 9.49 Uhr: Muss man auch mal sagen! Daumen hoch nicht nur von Elyas M'Barek, sondern auch von uns.

+++ 9.13 Uhr: Aufmerksamen Beobachtern ist es vielleicht aufgefallen: Das Dekolleté von Giulia Siegel sah ganz anders aus als noch in den Vorjahren. Jetzt klärt sie auf.

+++ 8.57 Uhr: Schee! In München kommt die Sonne raus. Allerdings wird das vermutlich nicht von Dauer sein - denn am Nachmittag kann's leider schon wieder Regen geben. Wer heute auf die Wiesn will, sollte einen Schirm mitnehmen.

+++ 8.14 Uhr: Vorsicht, wer mit der S1 unterwegs ist. Wegen einer technischen Störung an der Oberleitung ist die Strecke zwischen Neufahrn (b. Freising) und Freising weiterhin gesperrt. Die S-Bahnen der Linie S 1 verkehren ab Neufahrn (b. Freising) ausschließlich nach Flughafen München. Zusätzlich Hält DB Regio, sowie der ALEX in beiden Richtung in Neufahrn (b. Freising). Ein Schienenersatzverkehr mit Bus und Taxis ist zwischen Neufahrn und Freising eingerichtet.

+++ 8.10 Uhr: Bereits im vergangenen Jahr herrschte mit 5,9 Millionen Besuchern ein geringerer Andrang. Auch damals drückte schlechtes Wetter auf die Wiesn-Laune. Ein weiterer Grund waren damals offensichtlich die Grenzkontrollen und eingeschränkte Zugverbindungen wegen der Flüchtlingskrise. Das hatte vor allem Besucher aus Österreich und Italien abgehalten.

+++ 8.04 Uhr: Eine Ursache für den Besucherrückgang war das Regenwetter zum Auftakt. Ein weiterer Grund dürften Terrorangst und verstärkte Kontrollen gewesen sein. Erstmals durften Besucher aus Sicherheitsgründen keine großen Taschen mitnehmen; das Gelände war vollständig eingezäunt.

+++ 8.02 Uhr: Nach zwei ruhigen Oktoberfest-Wochen zieht die Festleitung gemeinsam mit Polizei und Rettungskräften am Montag (12.00) Uhr die Schlussbilanz. Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) ging in einer ersten Schätzung von weniger als sechs Millionen Besuchern aus, weniger als in den meisten Jahren davor. Schmid sprach allerdings von einer ganz besonders entspannten und schönen Wiesn. Viele Gäste bestätigen das. Es gab weniger Gedränge, und die Zelte waren seltener wegen Überfüllung geschlossen.

Sie waren heuer täglich auf der Wiesn

Harald (36, l.) und Hannes (28) sind Hendl-Brater im Schottenhamel.

+++ 7.47 Uhr: Auf diese beiden Herren wurde unsere Onlineredaktion am frühen Montagmorgen am U-Bahnsteig im Hauptbahnhof aufmerksam. Sie waren heuer JEDEN Tag auf der Wiesn. Davon zeigen die Bandln, die sie als Souvenirs an ihren Rucksäcken tragen. Aber das Durchhaltevermögen ist keineswegs privater Natur: Harald (36, l.) und Hannes (28) sind Hendl-Brater im Schottenhamel, wie sie erzählen. Größten Respekt für so viel Kondition. Das gilt natürlich auch für alle anderen Fleißigen da draußen, die uns den Wiesn-Besuch möglich machen. Und nicht zuletzt größten Respekt und Dank an unsere Reporter auf der Theresienwiese, die für Sie mehr als zwei Wochen lang Augen und Ohren offen gehalten haben. Ihr seid großartig!

+++ 7.35 Uhr: Was ist gestern passiert auf der Wiesn? Das können Sie in unserem Ticker vom Sonntag nachlesen. Zum Besuch des FC Bayern auf der Wiesn haben wir einen separaten Newsblog eingerichtet, mit jeder Menge Fotos und Infos. Viel Spaß beim Nachlesen.

+++ 7.30 Uhr: Wunderschönen guten Morgen zu unserem Wiesn-Ticker am letzten Tag des Oktoberfests 2016.

Oktoberfest 2016: Öffnungszeiten, Wiesn im TV und Übersichtsseite

Beim Oktoberfest 2016 gibt es erstmals Eingangskontrollen und ein Rucksackverbot. Was Sie mit aufs Festgelände nehmen dürfen, erfahren Sie hier. Was kostet heuer die Mass Bier und welche Öffnungszeiten hat die Wiesn? Hier beantworten wir Ihnen alles, was Sie zum Oktoberfest wissen müssen. Sie schaffen es selbst nicht aufs größte Volksfest der Welt? Kein Problem: Hier läuft die Wiesn im TV und im Stream. Natürlich gibt es auf der Theresienwiese einige Regeln - hier erklären wir Ihnen, was Sie niemals auf dem Oktoberfest tun sollten. Alle News zur Wiesn finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

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