Zu Besuch auf der Wohnzimmer-Couch

So lebt ein Wiesn-Schausteller

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Siegfried Kaiser (65) ist Schausteller vom Skater.
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Buntglasfenster, ausfahrbare Erker und punktuell beleuchtete Vitrinen: Bei Kaiser im Wohnwagen ist alles eine Spezialanfertigung. 16 mal 5 Meter teilt er sich mit seiner Frau Sylvia.
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Im Wohnwagen hinter dem Skater, der sich schwindelig überschlägt, ist am 27. September 1971 Tochter Jasmin geboren worden.
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Gleich hinterm Kassenhäusl vom Techno Power geht’s zum Wohnwagen von Manfred Eckl (45). In dritter Generation ist er Schausteller auf der Wiesn. Zehn Minuten von der Theresienwiese entfernt liegt die Wohnung der Familie. Sohn Marco (18) wohnt hier unter der Woche, weil er eine Ausbildung zum Hotelkaufmann macht.
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Marcos Jugendzimmer ist ganz hinten im 14 Meter langen und fünf Meter breiten Wohnwagen. Vorn dreht sich der Techno Power bis zu 100 km/h schnell. Helle Möbel, platzsparend eingebaut, eine bequeme Ledercouch – alles da. Von März bis Ende November, also das halbe Jahr, lebt die Familie im Wohnwagen, dann geht’s in die Winterpause auf der Theresienhöhe. Frei haben die Eckls dann allerdings auch nicht: In dieser Zeit müssen sie die Fahrgeschäfte reparieren und warten. Für die neue Saison …
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Hätte Edi Eckl (67) den Wohnwagen einrichten dürfen: Es wäre irgendwo ein abgehackter Kopf als Lampenschirm verbaut worden. Weil aber seine Frau Christine (67) den gemütlichen Wagen eingerichtet hat, gibt’s eine ­helle Sofagarnitur und im Vorzelt Blumen. Seit über 40 Jahren ist Edi Eckl mit seinen Geisterbahnen auf der Wiesn – jetzt macht er ein wenig langsamer und hat nur noch den Shocker.
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„Das hab ich alles selbst entwickelt und verwirklicht. Wir waren die erste Bahn mit lebendigen Geistern. Die Leute sollen keinen Herzinfarkt kriegen, sondern Spaß haben“, sagt Geisterbahn-Edi. Früher hat er die Hälfte vom Jahr im Wohnwagen gewohnt, mittlerweile sind’s zwei Monate. Horrorfilme laufen auf dem Fernseher im Wohnzimmer nie - Edi Eckl ist kein Horrorfan. Er bastelt nur zu gern.
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Verena (29) und Sascha Kaiser (33) betreiben die Wilswasserbahn Rio ­Rapidos.

München - Vorn blinken die Lichter und dröhnen die Lautsprecher, hinten fühlt man sich wie in einer Mischung aus Campingplatz und Dorf. Hier, hinter den Karussells, reiht sich Wohnwagen an Wohnwagen. Die tz hat Wiesn-Schausteller besucht.

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