Steuergeld-Verschwendung

Wiesn-Einladungen an Spione von Steuergeldern bezahlt?

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Der Bundesnachrichtendienst (BND) lädt nach Angaben des Steuerzahlerbundes seine Auslandskollegen regelmäßig auf die Wiesn ein - und das auf Kosten der Steuerzahler.

Berlin - Der Steuerzahlerbund kritisiert den Staat wegen Verschwendung von Steuergeldern. Dazu zählen auch Einladungen an ausländische Spione auf die Wiesn. Was hat es damit auf sich?

Beleuchtete Gullydeckel, eine „Friedhofs-App“ für eine halbe Million Euro oder Oktoberfest-Ausflüge für ausländische Spione - der Staat vergeudet aus Sicht des Steuerzahlerbundes weiter Geld für zweifelhafte Projekte. 

Die stark steigenden Steuereinnahmen verleiteten die Politik, falsche Prioritäten zu setzen, kritisierte Verbands-Präsident Reiner Holznagel. „Unser Steuergeld wird oft für nebensächliche Dinge ausgegeben“, sagte er bei der Vorlage des aktuellen „Schwarzbuches“.

Bestes Beispiel für Steuer-Verschwendung: die Wiesn

Ein gutes Beispiel dafür ist das Oktoberfest: Laut dem aktuellen "Schwarzbuch" zieht das größte Volksfest der Welt auch Spione aus aller Welt an. Dafür sorge der Bundesnachrichtendienst (BND), der alljährlich (außer 2011) seine Auslandskollegen auf Steuerzahlerkosten auf die Wiesn einlade. 

Wie viele Spionagekollegen regelmäßig in den Genuss kämen, wolle die Bundesregierung nicht beantworten. Fest stehe nur, dass bis zu 50 Euro Bewirtungskosten je Gast anfielen. In Ausnahmefällen würden auch Beherbergungskosten übernommen. Die Rechnung übernehme der BND.

Oktoberfest 2015: Der Mittwoch im Wiesn-Ticker

Am Mittwoch steht der offizielle Besuch des FC Bayern auf dem Oktoberfest 2015 an. Auch sonst geht es auf der Theresienwiese wieder rund. Alle aktuellen Infos finden Sie im Wiesn-Ticker vom Mittwoch.

dpa

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