Nur noch wenige Tage bis zum Wiesn-Beginn

Aufbau-Endspurt auf der Theresienwiese

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Der Löwe sitzt schon auf seinem Turm am Löwenbrau-Zelt. Der Wiesn-Aufbau ist fast abgeschlossen.

München - Nur noch wenige Tage, dann heißt es auf der Theresienwiese wieder "O'zapft is!". Bis zum 6. Oktober werden dann rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt erwartet. Die Aufbau-Arbeiten sind in den letzten Zügen.

Die Bierzelte und auch die meisten Fahrgeschäfte auf der Theresienwiese stehen schon, darunter das weit sichtbare Riesenrad und die einem griechischen Tempel nachempfundene neue Abenteuerbahn „Odysseus“. Wer hier einsteigt, rattert vorbei an animierten Steinfiguren, antiken Säulen und Monstern. Noch aufgebaut wird die ebenfalls neue schlangenähnliche Achterbahn „Cobra“, mit der es im Looping durch den Dschungel gehen soll.

In den letzten Zügen: Bilder vom Oktoberfest-Aufbau

Endspurt: Bilder vom Wiesn-Aufbau

Die Wirte sind in den Zelten mit der Inneneinrichtung beschäftigt, an den Ständen sortieren die Besitzer diverse Devotionalien von Filzhüten bis Schokoherzen ein. In Trachtenläden und Shops in München und weit über die Grenzen der Oktoberfest-Hauptstadt hinaus läuft der Verkauf von Dirndln und Lederhosen auf Hochtouren.

"Oide Wiesn" zurück

Nach einer einjährigen Pause gibt heuer wieder eine „Oide Wiesn“. Mit historischen Fahrgeschäften und traditioneller Blasmusik geht es hier etwas abseits vom lauten Getümmel im Süden des Festgeländes gemütlicher und traditioneller zu.

Der Preis für eine Maß Bier liegt dieses Jahr mit durchschnittlich 9,66 Euro nur noch knapp unter der Zehn-Euro-Marke. Im Schnitt trinkt jeder Besucher gut eine Maß, im vergangenen Jahr waren es 6,9 Millionen Liter.

Welches Bier in welchem Festzelt wie viel kostet

Udes letztes "O'zapft is!"

Allerdings gibt es den kühlen Gerstensaft in den Zelten am ersten Wiesn-Tag erst ab 12.00 Uhr, wenn Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) das erste Fass angezapft hat - dieses Jahr tut er das zum letzten Mal. Denn bei der Kommunalwahl im März 2014 kann der 65-Jährige aus Altersgründen nicht mehr antreten. In seinen 20 Amtsjahren hat er immerhin beim Anzapfen Perfektion entwickelt: Er braucht nur zwei Schläge. Weniger ist nach Aussagen von Braumeistern nicht machbar, ohne eine Bierfontäne zu riskieren.

Weniger reservierte Plätze in den Zelten

Wiesn-Chef Dieter Reiter (SPD), der 2014 Ude als OB nachfolgen möchte, hat die Reservierungsregeln für die stets brechend vollen Bierzelte geändert, um mehr freie Plätze für spontane Besucher - vorwiegend Einheimische - zu schaffen. Darüber wird aber auch gemurrt, weil teils langjährige Stammgäste keine Reservierung mehr bekamen.

dpa

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