Taschendiebe schlagen zu

Nach Gratis-Umarmung auf der Wiesn: Handy weg

München - Taschendiebstähle hatten in den vergangenen Tagen auf dem Oktoberfest wieder Hochkonjunktur. Die Beute waren fast ausschließlich hochwertige Smartphones. Die Diebe gingen zum Teil extrem dreist vor.

Auch in den vergangenen drei Tagen haben Langfinger auf der Wiesn wieder zahlreich zugeschlagen. Allein zwischen Mittwoch und dem heutigen Freitag wurden wieder zahlreiche Taschendiebe festgenommen.

So konnte ein Diebespärchen aus Tschechien in Handschellen abegführt werden, das einige Kleidungsstücke im Festzelt entwendet hatte. Bevor sie abgeführt werden konnten, wurde die festgenommene Frau aggressiv und schlug auf einen Zeugen ein.

Erst kuscheln dann klauen

Noch dreister vorgegangen sind zwei Männer aus Georgien und Griechenland, die sich absichtlich in die Warteschlange vor dem Bierzelt einreihten und den anderen Wartenden die Geldbeutel aus den Hosentaschen zogen.

Ein besonders gemeiner Taschendieb ausIsrael versprach Donnerstag Nacht zuerst kostenlose Umarmungen für alle (ganz nach dem Prinzip "free hugs"). Nach dem Kuschelvergnügen waren die Umarmten allerdings ihre Handys los. Der Israeli kuschelt nun in Handschellen weiter.

Smartphones sind beliebte Beute

Einen Glückstreffer konnte die Münchner Polizei am Mittwoch landen: Nachdem sie einen jungen Syrer, der versuchte denGeldbeutel einer Bedienung vom Gürtel zu stehlen, festnahmen, fanden die Beamten bei der Durchsuchung noch ein Smartphone, das der Taschendieb am gleichen Tag einem jungen Mann gestohlen hatte.

Den Vogel schossen allerdings zwei Männer ab, die zufällig dabei beobachtet wurden, wie sie Handys untereinander austauschten: Nach der Festnahme fanden die Ermittler ganze 14 Mobiltelefone bei dem Gauner-Duo - vermutlich alle gestohlen.

Lesen Sie hier mehr zu dem Thema:

Taschendiebstahl auf der Wiesn: Täter festgenommen

So sieht die Wiesn von oben aus

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VF

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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