Das ist heuer neu auf der Wiesn

Neu auf dem Oktoberfest: Die Schaubude „Amazonas“, mit echten Spinnen und Piranhas. fkn

München - Gemütliches Schunkeln, rasante Karussellfahrten - auf der Wiesn liegen Tradition und Moderne nah beieinander: Drei Fahrgeschäfte, zwei rustikale Schmankerltempel und eine sogenannte Flirt-Application für das iPhone sind heuer neu auf dem Oktoberfest.

Alpenrausch

Im Laufgeschäft „Alpenrausch“ mit Lasertunnel, Toboggan-Rutsche und Wasserspielen röhrt der Hirsch, ruft der Berg und rauscht der Bach - und zwar auf mehreren, volkstümlich dekorierten Etagen. Zudem will Schausteller Michael Kollmann die Gäste mit narrischen Überraschungen zum Schmunzeln bringen.

Auf'baut wird: Die Theresienwiese als Baustelle

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Metzgerstub’n

Zwei Jahre lang war der Münchner Familienbetrieb „vinzenzmurr“ nicht auf der Wiesn. Heuer ist er wieder dabei: Saures Lüngerl vom Kalb, zubereitet nach Familienrezept, kesselfrische Weißwürste und Wammerl sollen Freunde bayerischer Kost in die Metzgerstub’n locken.

Rocket

Bislang gab es das Hochfahrgeschäft „Rocket“ nur in einem Moskauer Vergnügungspark - ein transportables Modell des 62,5 Meter hohen Kettenfliegers existierte nicht. Bis Schausteller Michael Goetzke beim Hersteller den Prototyp sah. Er ließ „Rocket“ transporttauglich machen. Das Resultat kann man auf der Wiesn ausprobieren - allerdings nur, wenn man keine Angst vor Höhe und Geschwindigkeit hat, schließlich überschlagen sich die Gondeln, die mit 60 Stundenkilometern ihre Runden drehen, auch noch.

Besucherzahlen auf der Wiesn seit 1980

Die Besucherzahlen der Wiesn seit 1980

Amazonas

In der Schaubude „Amazonas“ können Besucher auf drei Etagen auf Abenteuerreise gehen. Die beginnt im Regenwald, führt über einen Hindernisparcours an Wasserfällen und Vulkanen vorbei. Lebende Tiere, etwa Spinnen, Piranhas und Schlangen, sollen die Besucher das Gruseln lehren.

Zum Spanferkel

Ein lachendes Schweinderl sitzt auf dem Dach der neuen Imbissbude im alpenländischen Stil, in der man sich Spanferkelsemmeln schmecken lassen kann. Wirt Josef Able kredenzt auch Leberkäs, Bratwürste und Fleischpflanzerl - aus Spanferkelfleisch.

„Wiesn flirt & find“

Sechs Millionen Besucher auf 31 Hektar Festgelände - da kann man sich verlieren, aber auch finden. Leichter soll das mit der iPhone-Application „Wiesn flirt & find“ gehen. Der Nutzer lädt die Anwendung für 2,99 Euro auf sein iPhone. Dann legt er ein Profil an: mit Foto, Alter und einer Statusmeldung - sozialen Netzwerken im Internet ähnlich. Nun kann der Nutzer mit Freunden, die die Application ebenfalls haben, Nachrichten austauschen. Das Besondere: Google-Maps ist mit dem iPhone verknüpft. So sehen Freunde auf der integrierten Google-Map-Wiesn-Karte, wo man sich gerade aufhält - und zwar bis zu fünf Meter genau.

Eine weitere Funktion ist die sogenannte Flirt-Option, mit der man ein Flirtprofil anlegen und verschiedene Wünsche auswählen kann: Etwa „Ich möchte ins Bierzelt“ oder „Ich möchte Achterbahn fahren“. Anhand dieser Vorgaben werden auf der Wiesn-Karte Menschen angezeigt, die auch anbandeln wollen. Mehr dazu auf www.wiesn-app.de

bst

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