Polizisten reagieren schnell

Mutter-Kind-Schreck am Münchner Hauptbahnhof nach Wiesn-Besuch

Man will sich den Schock der Mutter gar nicht vorstellen! Zum Glück ging eine Trennung von ihrem Kind am Münchner Hauptbahnhof aber gut aus.

München - Dieser Wiesnbesuch hätte böse enden können. Doch die schnelle Reaktion von Bad Dübener Einsatzkräften, die derzeit die Bundespolizei in München unterstützen, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, ließ am Sonntagnachmittag eine unfreiwillige Familientrennung gut ausgehen.

Der Meridian 79072 stand kurz vor 15:30 Uhr abfahrfertig am Münchner Hauptbahnhof. Als er losfuhr, befand sich laut Bundespolizei ein neunjähriges Kind im Zug, dessen 41-jährige Mutter aus Seekirchen (Österreich) noch am Bahnsteig. Die verzweifelte Mutter suchte im Hauptbahnhof um Hilfe und fand Wiesn-Verstärkungskräfte der Bundespolizei. Die Beamten aus Nordsachsen reagierten schnell und informierten die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn. Von der Zugabfahrt am Hauptbahnhof bis zum nächsten Halt am Ostbahnhof blieben nur acht Minuten. Doch dies genügte, um eine Streife heranzuführen und die Neunjährige am Ostbahnhof samt Gepäck in Empfang und in Obhut zu nehmen.

Als die Mutter die gute Nachricht entgegennahm, war sie überglücklich. Mit der nächsten S-Bahn fuhr sie der Tochter zum Ostbahnhof nach und schloss die Neunjährige im dortigen Revier der Bundespolizei überglücklich in die weit geöffneten Arme. 

Beide waren auf Wochenendurlaub in München und hatten in der bayerischen Landeshauptstadt am Sonntagvormittag den Trachtenumzug angesehen und anschließend schöne Stunden auf dem Oktoberfest verbracht.

Unser Wiesn-Ticker vom Sonntag

Oktoberfest 2017: Die schönsten Bilder vom Trachten- und Schützenzug

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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