Muhu! Nixe (850 Kilo) ist Bayerns schönste Milchkuh

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Nixe ist nicht bloß die schönste von 40 Kühen in Franz Vorder­mayers Stall – sie ist die schönste im ganzen Land

München - Wir dürfen vorstellen: Miss Milchkuh! Nixe (5) ist am Freitag auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest als schönste Milchkuh Bayerns ausgezeichnet worden.

Spieglein, Spieglein, wer ist die Schönste im ganzen Land? Ist es die Berta? Nein. Die Waltrud? Nein, eh nicht. Die Resi? Ach Quatsch.

Die Schönste unterm großen, weiten weiß-blauen Himmel, die Schönste im ganzen Freistaat – das ist die „Nixe“. Dieses Superkuh aus Riedering, Kreis Rosenheim. Gerade wurde sie zum Fleck-Vieh-Sieger 2012 gekürt. Sie ist nicht weniger als die neue „Miss Bavaria“, Kategorie Wiederkäuer. „Schönheitskönigin wird man durch gute Haltung und Pflege“, sagt Züchter und Besitzer Franz Vordermayer, 43. Ja, die Nixe ist ein Prachtexemplar. Sie wiegt 850 Kilo, hat ein Stockmaß von 150 Zentimetern und gibt 12 000 Liter Milch im Jahr. Für Städter: Das ist genügend Milch für gut und gerne 60 000 Latte macchiatos. Schlicht sensationell, die Nixe.

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Fünf Jahre ist die Kuh mit dem glänzenden Fell, den wohlgeformten Füßen und den kräftigen Muskeln jetzt alt. Drei Kälber hat sie bereits geboren, dennoch: von Alterserscheinungen keine Spur. Die Dame ist in der Blüte ihres Lebens. Beim hochoffiziellen Fototermin auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest in München hat sie zwar nicht immer auf ihren Besitzer gehört, aber vielleicht liegt ihr der Starrummel auch einfach nicht. Aber die Huldigungen gehen weiter: Am heutigen Samstag erhält sie die Staatsmedaille in Gold, von Horst Seehofer höchstpersönlich. Viel mehr kann man in einem Kuhleben kaum erreichen. Aber bisher steckt sie den Ruhm gut weg. Von Allüren keine Spur. Dafür sorgt schon ihr Züchter: „Im Stall bekommt sie keine Sonderbehandlung“, sagt er – trotzdem sei sie halt einfach besser als die anderen.

Aber es muss doch ein Geheimnis ihrer Schönheit geben: Kuhmassagen vielleicht? Waldläufe? Weißbier im Futter? Nö, nichts davon. Es sind die Gene. „Die Mutter war auch schon schön“, sagt der Züchter.

sts

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