Mobil-Check: Am schnellsten zum Oktoberfest?

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Auf geht‘s zum Oktoberfest: Der Single-Check

München - Sie wohnen in Hamburg, Berlin, Köln, Hannover, Leipzig oder Frankfurt? Und wollen am mittleren Wiesn-Wochenende auf‘s Oktoberfest? Hier gibt‘s das wiesntauglichste Reisemittel.

Mobil in Deutschland hat den Vorab‐Check gemacht. Als Testzeitraum wurde das mittlere Wiesnwochenende gewählt. Heißt: Die Anreise fand am Freitag, den 25. September statt. Die Abreise am Sonntag, den 27. September.

Ob Flug, Bahn oder Auto die Faktoren Dauer, Komfort und Preis wurden berücksichtigt. Hier die Auswertung:

PREIS
Flugzeug: Bei wiesnbegeisterten Singles ist das Flugzeug als Transportmittel bis auf die Verbindung München‐Frankfurt unschlagbar. Obwohl das mittlere Wiesnwochenende für München‐Reisende eindeutig zur Hauptreisezeit zählt, waren bei der Testbuchung vier Wochen vor Abflug bei allen drei Airlines noch sensationell günstige Flugtickets erhältlich. Schnäppchenjäger müssen jedoch zeitlich flexibel sein. Abflüge schon früher am Tag bzw. spät abends waren günstiger als Flüge zu den typischen Rush‐Hour‐Zeiten.

Bahn: Die Bahn ist für Alleinreisende auf jeden Fall günstiger als das eigene Auto. Im Fall München‐ Frankfurt ist dieses Fortbewegungsmittel für Single sogar Testsieger. Vernachlässigt bei der Testbuchung wurde jedoch der Preis einer Platzreservierung (welche am mittleren Wiesnwochenende sicher anzuraten!).

PKW

DAUER 
Von allen getesteten deutschen Großstädten aus, ist man mit dem Flugzeug am schnellsten in München. Das überrascht, da viele Flugzeugreisende „gefühlte Ewigkeiten“ bis zum Abflug in Richtung Ziel in Bus, S-Bahn oder Airport verbringen. Doch trotz relativ aufwendigen Transfers (Spitzenreiter dabei ist München mit rekordverdächtigen 40 min Fahrzeit von der Innenstadt bis zum Flughafen!) sowie langen Check‐In‐ Zeiten: Der Luftweg schlägt in Sachen „Zeit“ sowohl die Bahn als auch das Auto. Obwohl es bei der Strecke München‐Frankfurt wirklich ein Kopf‐an‐Kopf‐Rennen war….

 

Das Auto ist für denjenigen, der möglichst schnell in München ankommen willen, nur bedingt zu empfehlen. Erfahrungsgemäß nimmt der Verkehr am mittleren Wiesnwochenende nicht nur in der Bayrischen Landeshauptstadt, sondern auch auf allen Zu‐ und Abfahrtstraßen chaotische Züge an.

Laden Sie sich hier den Routencheck als PDF herunter

KOMFORT
Null mal Umsteigen, kein Stress, kein Stau, ein Restaurant mit an Bord: In Sachen Komfort ist der Meinung von Mobil in Deutschland nach die Bahn ganz vorne mit dabei. Schließlich gibt es ab allen sechs Städten Non‐Stop‐ICE‐Verbindungen. Einziger Nachteil: Die Bahn hat feste Abfahrtszeiten, die Mitreisenden sind leider nicht wählbar und größere Transporte beschwerlich. Angenehm am Privatwagen ist die Fahrt von Haustür fast direkt zum Wiesn‐Zelt. Die Parkplatzsuche sowie die Parkgebühr rund um die Theresienwiese jedoch trübt das Komfort‐Gefühl.
Nachteile einer Autofahrt: Die permanente Staugefahr, die lange Konzentration des Autofahrers und der Restalkohol‐Spiegel des Fahrers auf der Heimfahrt. Wer entspannt ankommen will, wählt also lieber ein anderes Transportmittel.

Quelle: mobil

: Der Privatwagen schnitt in diesem Testsegment bei Alleinreisenden eindeutig am schlechtesten ab. Packt man zur Wiesngaudi jedoch noch andere Mitfahrer ein, ändert sich die Sachlage schlagartig. Vor allem bei Gruppen ab 3 Personen ist das Auto immer Testsieger. Doch auch beim Pärchentrip schnellt das Auto sowohl bei Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln und Leipzig als günstigstes Fortbewegungsmittel an die Spitze. Einziger Wermutstropfen: Noch nicht berücksichtigt im Gesamtpreis sind die Parkgebühren in München, die zur Wiesnzeit rekordverdächtig sein können. (Grundlage für die Berechnung: km x 0,3 Euro)

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