Die Wirte schäumen

Mindestlohn: Gibt's eine Ausnahme für die Wiesn?

München - Macht der Mindestlohn die Mass teurer? Es gibt weiter Wirbel um die Auswirkungen des neuen Gesetzes auf das Oktoberfest!

Am Wochenende hat das Thema die Spitze des Bundesarbeitsministeriums beschäftigt, der Münchner SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Post hat sich eingeschaltet. Die Wirte schäumen wegen der Bürokratie und der Arbeitszeiten, der DGB schießt zurück - da griff Post zum Telefon und beriet sich mit den Wirten Christian Schottenhamel und Toni Roiderer. Dann rief er Staatssekretärin Anette Krammer (SPD) an. „Die Wiesn ist in jeder Hinsicht eine Ausnahmesituation. Eine Ausnahmegenehmigung wäre der sauberste Weg“, sagt Post der tz.

Geht da nix? Doch, antwortete die Stellvertreterin von Mindestlohn-Erfinderin Andrea Nahles (SPD), aber dafür sei der Freistaat zuständig. Die Wirte klagen über Beschränkungen der Arbeitszeiten und neue Kontrollen durch den strengen Zoll. Post: „Ich plädiere klar für eine Ausnahmeregelung, um unsere Volksfestkultur zu erhalten.“ Am Dienstag haben die Wirte laut Post einen Termin bei Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (CSU).

dac

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Rubriklistenbild: © Schlaf Marcus

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