Messerattacke auf der Wiesn: versuchter Totschlag

München - Zum Abschluss der Wiesn ist es am Samstag zu einer blutigen Attacke gekommen: Kosovaren waren im Streit miteinander geraten, da stach einer von ihnen mit einem Messer zu. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

Der Angreifer hatte am Samstagabend offenbar grundlos eine Gruppe von vier anderen Kosovo-Albanern beleidigt. Dann zückte er ein Messer und stach in Richtung einer der Männer - ohne diesen aber zu treffen. Ein weiterer Kosovare (20) aus München half seinem Landsmann und stieß den Angreifer um. Am Boden liegend stach der dem 20-Jährigen in den Oberschenkel. Danach flüchtete er.

Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde festgestellt, dass er eine knapp zwei Zentimeter tiefe Stichwunde in der Nähe der Hauptschlagader erlitten hatte. Wäre die Klinge nur etwas tiefer in das Bein eingedrungen, so hätte Lebensgefahr bestanden. Der 20-Jährige wurde nur ambulant behandelt und dann wieder entlassen. Inzwischen ermittelt die Mordkommission wegen versuchten Totschlags.

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