Messerattacke: Unbekannter sticht Briten in Rücken

München - Ein bislang unbekannter Täter hat am Donnerstag einem Briten nach der Wiesn mit einem Messer in den Rücken gestochen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Am Donnerstag war ein britischer Consulting-Berater mit Arbeitskollegen auf dem Oktoberfest. Kurz vor Mitternacht fuhr er alleine mit einem Taxi in Richtung seiner Wohnung in Oberföhring.

An der Luitpold- oder Maximiliansbrücke verließ er das Taxi. Dann habe er, ohne dass er vorher etwas mitbekommen hätte, von hinten unvermittelt einen Schlag erlitten. Ein vorausgehender Streit oder ähnliches ist derzeit nicht bekannt.

Ob als Tatort die Luitpold- oder die Maximiliansbrücke in Frage kommt muss noch geklärt werden. Die näheren Umstände der Tat, sind noch ungewiss. Die Mordkommission der Münchner Polizei hat nun die Sachbearbeitung übernommen.

Zufällig vorbeikommende Passanten trafen den Briten auf der Luitpoldbrücke an und stellten fest, dass dieser am Rücken stark blutete. Sie verständigten den Rettungsdienst, der den 23-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachte.

Dort wurde eine Stichverletzung im Rücken festgestellt. Lebensgefahr besteht derzeit nicht mehr. Ein Handy, das der Brite vermisste, fand eine Spaziergängerin mit Hund. Bargeld und Scheckkarte hatte der Mann noch bei sich. Eine Täterbeschreibung liegt nicht vor.

Die Polizei startet nun einen Zeugenaufruf: Personen, die im Zusammenhang mit der Tat an der Luitpoldbrücke beziehungsweise Maximiliansbrücke sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910- 0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Ebenfalls wird der Taxifahrer, der den 23-jährigen Briten transportierte, dringend gebeten, sich bei der Mordkommission München zu melden.

Gleiches gilt für die Spaziergängerin, die das Handy des jungen Mannes gefunden hatte.

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